Ziel des Schulversuchs Profil 21 ist die Erprobung von Reformmaßnahmen in den Bereichen
- Unterrichts-, Personal- und Organisationsentwicklung
- sowie Finanz- und Bildungsverantwortung.
Positiv bewertete Ergebnisse sollen - ähnlich wie bei MODUS21 - für alle beruflichen Schulen freigegeben werden. Der Schulversuch möchte die Eigenverantwortung der beruflichen Schulen erhöhen, um so deren Stellung in einer dynamischen Berufs- und Arbeitswelt zu verbessern.
Achtzehn berufliche Schulen haben im Rahmen von Profil 21 Reformmaßnahmen zu entwickeln, die deutlich über den zurzeit gültigen Rahmen von Schulordnungen und Bekanntmachungen des Ministeriums hinausgehen. Ziel ist es, die Expertise der Praktiker vor Ort zu nutzen, um Verbesserungen im beruflichen Schulwesen zu erreichen. Reformmaßnahmen, die sich als sinnvoll und praktikabel erweisen, werden anschließend vom Staatsministerium für Unterricht und Kultus für alle beruflichen Schulen freigegeben. Durch diesen bottom-up-Ansatz ist eine breite Akzeptanz der freigegebenen Maßnahmen bei den übrigen beruflichen Schulen zu erwarten.
Die teilnehmenden Schulen können Reformmaßnahmen in folgenden Bereichen entwickeln:
- Unterrichtsentwicklung, z. B. neue Formen der Leistungserhebung,
- Personalentwicklung- und Personalverantwortung, z. B. neue Karrieremodelle und neue Führungsstrukturen,
- Organisationsentwicklung, z. B. Vereinfachung von Verwaltungsabläufen,
- Finanzverantwortung, z. B. Budgetierung von Sachmitteln,
- Bildungsverantwortung, z. B. Angebot von Fortbildungen in der Region.
Im Rahmen der Organisationsentwicklung wird gleichzeitig ein umfassendes Qualitätsmanagementsystem für alle beruflichen Schulen in Bayern (QmbS) erprobt wird.
Die Teilnahme an Profil 21 wurde bayernweit für alle beruflichen Schulen ausgeschrieben. Sie konnten sich mit detaillierten Projekten aus den oben genannten Arbeitsbereichen bewerben. Die Stiftung Bildungspakt hat in enger Kooperation mit dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus insgesamt achtzehn berufliche Schulen auf Grund ihrer Bewerbungsunterlagen für den Schulversuch ausgewählt.
Im Portfolio der teilnehmenden Schulen sind alle sieben Regierungsbezirke Bayerns und alle sieben beruflichen Schularten vertreten. Die Liste der teilnehmenden Schulen finden Sie
hier.
Aufgrund neuer Technologien, Berufe und Strukturen ändern sich die Anforderungen an beruflichen Schulen ständig. Die zunehmend komplexeren Aufgaben können von den Schulen nur dann erfüllt werden, wenn sie stärker als bisher in die Lage versetzt werden, sich selbst weiterzuentwickeln. Hierzu bedarf es größerer Eigenverantwortung und Gestaltungsspielräume.
Profil 21 ermunternt die beruflichen Schulen in Bayern dazu, neue Wege zu beschreiten mit dem Ziel, die Qualität der schulischen Arbeit messbar zu verbessern.
Nachfolgend können Sie sich Projekt spezifische Unterlagen, sortiert nach dem entsprechenden Medium herunterladen.
Hintergrundbeschreibungen
Schule - Profil 21
Liste der teilnehmenden Schulen am Projekt Profil 21
Projektfinanzierung:
Stiftung Bildungspakt Bayern
Projektleitung:
Dr. Marko Hunger
stellvertr. Geschäftsführer
Stiftung Bildungspakt Bayern
c/o Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus
Jungfernturmstr. 1, 80333 München
Tel.: 089 2186-2087, Fax: 089 2186-1803
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