Die „MINIPHÄNOMENTA in Bayern" ist ein Angebot für Grundschulen in Bayern und soll den Schülerinnen und Schülern ermöglichen, wesentliche Erfahrungen aus Naturwissenschaft und Technik selbstständig zu erschließen.

Beim Erforschen der Experimentierstationen erleben Kinder naturwissenschaftlich-technische Phänomene und setzen sich damit aktiv auseinander. Dadurch wird die beste Voraussetzung für ein anhaltendes Interesse der Kinder an diesen Themen geschaffen. Eltern und regionale Partner sollen das Projekt unterstützen und damit eine kooperative Lernatmosphäre fördern.
Die Kinder im Alter zwischen sechs und zehn Jahren erhalten bei der „MINIPHÄNOMENTA in Bayern" die Gelegenheit, durch 52 interaktive Lernstationen, die ihnen zur freien Verfügung gestellt werden, ihrem Forschungsdrang nachzukommen. Zum Beispiel mit dem Experiment „Der längste Weg", bei dem Kinder selber Kugelbahnen entwickeln und elementare Erfahrungen über Bewegungen und Reibungskräfte gewinnen. Ohne Hilfestellung, aber mit einer gehörigen Portion Neugier und Entdeckergeist dürfen die Kinder dann den Experimenten und Phänomenen auf den Grund gehen. Ob Magnetfelder, Solarmühle oder „Elektrische Flöhe" - die Kinder beobachten, stellen Fragen und erkennen die Zusammenhänge zwischen Ursache und Wirkung bei den einzelnen Versuchsaufbauten.
Die Stationen wurden im Rahmen eines wissenschaftlichen Kooperationsprojektes der Universität Flensburg, der NORDMETALL-Stiftung und des VDMA Nord für diesen Zweck entwickelt. Die MINIPHÄNOMENTA steht den Schulen kostenlos für 14 Tage zur Verfügung. Die Lehrkräfte, die hier als Lernbegleiter fungieren sollen, werden in einer zweitägigen Fortbildung auf den Einsatz der „MINIPHÄNOMENTA" vorbereitet. Sie erfahren dabei mehr über die Hintergründe des interaktiven Lernens und besprechen die Elternarbeit. Im Anschluss an die Ausstellung sollen die Eltern in die praktische Arbeit eingebunden werden, indem sie für die Schule die Stationen nachbauen. Unterstützt werden sie dabei durch regionale Lernpartner, die als Paten oder Sponsoren der Stationen hinzugezogen werden.
Die „MINIPHÄNOMENTA in Bayern" startete im Schuljahr 2007/2008, es werden jedes Jahr 12 Grundschulen besucht.
Die interaktiven Experimentierstationen eröffnen den Kindern einen Zugang zu Technik und Naturwissenschaften und fördern das selbständige Experimentieren. Mädchen und Jungen werden gleichermaßen angesprochen. Sie lernen von Anfang an, selbstbewusst mit naturwissenschaftlichen Themen umzugehen.

Die Interessen der Kinder können von den Lehrkräften aufgegriffen und zum Unterrichtsgegenstand gemacht werden.
Durch das gemeinsame Nachbauen der Stationen entstehen nachhaltige Lernpartnerschaften zwischen Lehrkräften, Eltern und regionalen Unternehmen, die als Paten und Sponsoren der Stationen mit eingebunden werden.
Nachfolgend können Sie sich projektspezifische Unterlagen herunterladen.
Hintergrundbeschreibungen
Schule - Technik - Zukunft in Bayern?! - Miniphänomenta in Bayern
Flyer MINIPHÄNOMENTA
Projektträger:
Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V.
Sponsoren:
bayme - Bayerischer Unternehmensverband Metall und Elektro e. V.
vbm - Verband der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie e. V.
Projektinitiatoren:
Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V.
Lux Kultur Agentur GmbH
Kooperationspartner:
Universität Flensburg
Entwicklung und Erprobung der MINIPHÄNOMENTA durch die Universität Flensburg, gefördert durch die NORDMETALL-Stiftung.
Projektleitung:
Anne Rossbach
Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V.
Wirtschaft im Dialog (WiD)
Infanteriestr. 8, 80797 München
Tel.: 089 44108-148, Fax: 089 44108-195
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