Das Projekt KiDZ verbindet die Kulturen des Kindergartens und der Grundschule. Ziel des Projekts ist eine frühe, individuelle Förderung von drei- bis sechsjährigen Kindern, die an die persönlichen Vorerfahrungen und Begabungen des einzelnen Kindes anknüpft. Die Kinder bleiben je nach individueller Entwicklung zwei, drei oder vier Jahre in ihrer bekannten Umgebung. Danach besteht die Möglichkeit der Einschulung in die zweite Klasse.
Neueste neurowissenschaftliche und entwicklungspsychologische Studien weisen auf das enorme Lernpotential von Kindern in dieser Altersgruppe hin und unterstützen damit die Idee des innovativen Projektes. Besonders die Tatsache, dass für bestimmte Lernschritte so genannte Zeitfenster existieren, macht klar, dass Versäumnisse in dieser Phase des Lebens später nicht mehr oder nur mit erheblichem Aufwand ausgeglichen werden können.
Diese Erkenntnisse sollen in der Elementarpädagogik stärker als bisher genutzt werden. Im Rahmen des Modellversuchs verschmelzen Kindergarten und die erste Klasse der Grundschule zu einer Einheit. Erzieherinnen und Lehrerinnen arbeiten im Team. Sie betreuen und bilden gemeinsam. Das neue Bildungskonzept betrachtet die Begriffe Spielen und Lernen nicht getrennt. Durchdachte Lernangebote ermöglichen einen fließenden Übergang vom "lernenden Spielen" zum "spielenden Lernen".
Der jeweilige Entwicklungsstand und die besonderen Stärken des einzelnen Kindes sind Ausgangspunkt für diese neue Form der Frühförderung. Die genaue Beobachtung und Dokumentation aller Entwicklungsschritte eines Kindes und eine intensive Zusammenarbeit mit den Eltern sind wesentliche Aufgaben der Pädagogen. Damit wird ein kontinuierlicher Übergang vom Kindergarten in die Schule geschaffen, der den Kindern eine individuelle und auch frühzeitige Einschulung ermöglicht.
Heterogenität:
In den altersgemischten Modellgruppen sind Entwicklungs- und Begabungsunterschiede die Regel. Dadurch ergibt sich eine Vielzahl von Lernsituationen für die Kinder. Professionelles Teamteaching:
Die Zusammenarbeit von pädagogischem Fachpersonal aus Schule und Kindergarten gewährleistet eine genauere und umfassendere Beobachtung der kindlichen Entwicklung. Die beteiligten Personen bringen durch ihre Ausbildungen unterschiedliche Blickrichtungen ein.
Synergieeffekt:
Die beiden Kulturen Kindergarten und Grundschule werden miteinander verknüpft. Die Trennung zwischen Spielen und Lernen wird aufgehoben.
Flexible Einschulung:
Die Kinder bleiben je nach individueller Entwicklung zwei, drei oder vier Jahre in ihrer bekannten Umgebung. Danach besteht die Möglichkeit der Einschulung in die zweite Klasse.
Nachfolgend können Sie sich Projekt spezifische Unterlagen, sortiert nach dem entsprechenden Medium herunterladen.
Einladungen/ Programme
Vorschule - KiDZ - Kindergarten der Zukunft
Flyer zum Projekt "KiDZ"
Video
Vorschule - KiDZ - Kindergarten der Zukunft
Film zum Projekt "KiDZ"
Projektinitiator/-finanzierung:
bis Mitte 2009:
vbm - Verband der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie e. V.
Stiftung Bildungspakt Bayern
ab Mitte 2009:
Das Projekt wird von den beteiligten Pädagogen selbständig weitergeführt
Projektpartner:
Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus
Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen
vbm - Verband der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie e. V.
vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.
Projektleitung bis Mitte 2009:
Eva Roßberger
Stiftung Bildungspakt Bayern
c/o Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus
Jungfernturmstr.1, 80333 München
Tel.: 089 2186-2094, Fax: 089 2186-2833
E-Mail schreiben