Weiterführende Schule

MINT 21-Initiative an Bayerischen Realschulen

Acht Realschulen erhalten Förderpreis MINT²¹ – Mädchen und Jungen experimentieren frühzeitig. Kultusminister Spaenle verleiht zusammen mit vbw Hauptgeschäftsführer Brossardt und bbw e. V.- Hauptgeschäftsführer Loebe acht erfolgreichen Realschulen den "Förderpreis MINT²¹“

Acht Realschulen aus Bayern hat am 15. November 2012 Bayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle gemeinsam mit dem vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt und dem
bbw e. V. - Hauptgeschäftsführer Herbert Loebe mit dem "Förderpreis MINT²¹ " ausgezeichnet. Mit diesem Förderpreis waren erstmals 2011 bayerische Realschulen geehrt worden, die sich im Rahmen der MINT²¹-Initiative besonders um die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) und ihre Vermittlung an die Schülerinnen und Schüler bemühen.

     

Kultusminister Spaenle zeigte sich bei der Verleihung des "Förderpreises MINT²¹" beeindruckt von den Projekten der Schülerinnen und Schüler:

 "Ihr baut Solarautos, die tatsächlich fahren können, stellt Apfelbatterien her und erweitert mit vielfältigen Experimenten euer naturwissenschaftliches und mathematisches Wissen. Die Realschule entwickelt im Rahmen der Initiative Realschule 21 ihren Unterricht auf besonders zukunftsrelevanten Feldern weiter: Der MINT-Bereich gehört dazu." Kultusminister Spaenle erläutert: "Die MINT²¹-Initiative hat das Ziel, unsere Schülerinnen und Schüler früh an die Naturwissenschaften des 21. Jahrhunderts heranzuführen. Deshalb vergeben wir gerne erneut den Förderpreis für die vielversprechendsten Projektideen von bisher 32 MINT²¹-Schulen."

Herbert Loebe, Hauptgeschäftsführer des bbw e. V., betonte: "Durch die MINT²¹-Initiative werden die mathematisch-naturwissenschaftlich Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler enorm gefördert. Immer wieder faszinierend ist es, wie kreativ und zielführend engagierte Schulen neue Wege finden."


 

"Laut der aktualisierten vbw-Studie ‚Arbeitslandschaft 2030' werden in Bayern bereits 2015 rund 520.000 Fachkräfte fehlen. In der Metall- und Elektroindustrie ist der Fachkräftemangel jetzt schon spürbar. Vor diesem Hintergrund brauchen wir mehr Schüler und vor allem Schülerinnen, die die Wahlpflichtfächergruppe I, also den mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen Zweig, wählen. Realschul-Absolventen haben sehr gute Chancen auf einen Ausbildungsplatz in der Metall- und Elektro-Industrie mit ausgezeichneten Aufstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Rund die Hälfte der Auszubildenden in der bayerischen M+E-Industrie sind Realschul-Absolventen. Die MINT²¹-Initiative an Bayerischen Realschulen ist aus Sicht der Wirtschaft genau der richtige Ansatz, um Interesse an diesen Fächern zu wecken", so der Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. Bertram Brossardt.

Kultusminister Spaenle: "Mit dem Förderpreis wollen wir unsere Anerkennung der Kreativität der Schulen zum Ausdruck bringen und gleichzeitig zur Weiterentwicklung der MINT-Kompetenzen an Bayerns Realschulen anregen." Auf dem im Anschluss an die Preisverleihung abgehaltenen Marktplatz der MINT-Projekte haben die 32 MINT21-Projektschulen ihre Projektmaßnahmen vorgestellt.

In acht regionalen Netzwerken erproben derzeit im Rahmen der MINT²¹-Initiative 32 Realschulen Maßnahmen, um dort die Anzahl von Schülerinnen und Schülern, die sich für den mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen Zweig entscheiden, zu erhöhen. Außerdem arbeiten die Schulen an der Steigerung der Unterrichtsqualität in den MINT-Fächern. Die Maßnahmen zur MINT-Förderung werden von der vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. und dem Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft
(bbw) e. V. unterstützt. 

Weitere Informationen: Die Förderpreis-Broschüre mit den Preisträgern zum Download


Rückfragen:

Dr. Andreas Hochholzer
Projektleitung MINT 21-Initiative
an bayerischen Realschulen im StMUK
Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V.
Infanteriestr. 8, 80797 München
Postanschrift: Bayerisches Staatsministerium
für Unterricht und Kultus
Salvatorstraße 2, 80333 München
Tel.: 089 2186-2254
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