Hochschule

Best MINT

Best-MINT-Projekt steht kurz vor dem Abschluss. Die Zwischenbilanz fällt positiv aus, der Abschlussbericht ist in Vorbereitung.

Das Projekt "Erfolgreicher MINT-Abschluss an bayerischen Hochschulen (Best-MINT)" endet mit dem Wintersemester 2014/2015. Zugleich bleibt das Thema Prävention des Studienabbruchs in MINT-Fächern weiterhin aktuell. Die bundesweit gemessenen Abbrecherquoten liegen bei Bachelorstudiengängen leicht verbessert bei immer noch 28 Prozent (DZHW, 2014).

Der deutschen Wirtschaft fehlen nach wie vor Fach- und Führungskräfte. Der Fachkräftemangel ist zwar nicht mehr global, eher betrifft er einzelne Berufsgruppen und Regionen. Zu betroffenen Regionen gehören aber weiterhin Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Thüringen und Niedersachsen(Fachkräfteengpassanalyse der Arbeitsagentur, 2014). Leichte Entspannung der Situation zeichnet sich ab und ein Teil der Wirkung könnten beide Projekte "Wege zu mehr MINT-Absolventen" von 2008 bis 2011 und Best-MINT von 2012 bis 2015 erzielt haben. So gehören die aktuellen Erfolgsquoten in Bayern, die vom Statistischen Bundesamt veröffentlicht werden, bundesweit zu den besten.

   

Das Best-MINT-Projekt geht mit großen Schritten dem Ende entgegen. Im Zwischenbericht wurden die dreizehn Hochschulprojekte, vier davon an Universitäten und neun an Hochschulen für angewandte Wissenschaften, ausführlich beschrieben. Die vorläufige Bilanz kann sich sehen lassen: Alle Projekte sind erfolgreich gestartet und ca. 80 Einzelmaßnahmen wurden an Hochschulen implementiert. Diese betreffen ca. 110 Studiengänge und erreichen gut 36.000 MINT-Studierende, die von den Projekten unmittelbar profitieren.

Die Best-MINT-Projekte ließen sich mit etwa 40 weiteren Hochschulprogrammen vernetzen, darunter Qualitätspakt (HD-MINT), Aufstieg durch Bildung (Offene Hochschule Oberbayern) sowie hochschuleigene Projekte, wie Frühstudium, Online-Self-Assessments, Studierendenberatung. Alle Projekte konnten sowohl wichtige Kennzahlen identifizieren, als auch eigene interne Evaluationen aufbauen.

Der Abschlussbericht ist für das Frühjahr 2015 geplant, der Schwerpunkt wird die Reichweite der Maßnahmen sein und ihre Wirkung.

Weitere Informationen: Best-MINT Zwischenbericht

Ansprechpartner
Dr. Edwin Semke
Koordination Best-MINT
Bayerisches Staatsministerium für
Wissenschaft, Forschung und Kunst
Salvatorstraße 2
80333 München
Telefon 089 2186-2408
E-Mail schreiben

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