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Elitenetzwerk Bayern

Elitenetzwerk Bayern hat internationale Nachwuchsforschergruppe ins Programm aufgenommen - Die neue Forschergruppe befasst sich mit den Grundlagen menschlicher Kooperation

Junge Nachwuchsforscher aus dem In- und Ausland sollen in Bayern bestmöglich gefördert werden. Dazu hat das Elitenetzwerk Bayern eine neue internationale Nachwuchsforschergruppe in ihr Förderprogramm aufgenommen. Diese befasst sich mit den Grundlagen menschlicher Kooperation.

"Die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ist uns in Bayern ein zentrales Anliegen. Daher sind wir der Empfehlung der Internationalen Expertenkommission des Elitenetzwerks Bayern gerne gefolgt und haben eine neue internationale Nachwuchsforschergruppe in das Förderprogramm aufgenommen", betonte Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle, und er ergänzte. "Wir ermöglichen damit wissenschaftlich hervorragend ausgebildeten Nachwuchskräften aus allen Ländern attraktive Karriereperspektiven an bayerischen Universitäten."

Die Forschergruppe "Developmental Origins of Human Normativity, Epistemology, and Prosociality"(DOHNEP) wird an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) unter der Leitung von Dr. Marco F. H. Schmidt eingerichtet, der vom Max Planck Institut für Evolutionäre Anthropologie Leipzig nach München wechselt. Damit nimmt das Elitenetzwerk Bayern nun im Jahr 2015 insgesamt die sechste Nachwuchsforschergruppe in das Programm auf.

Die Nachwuchsforschergruppe "DOHNEP" geht der Frage nach, wie Kinder ein Normverständnis entwickeln und von welchen Rahmenbedingungen dies abhängt. Damit untersucht die Forschergruppe die psychologischen Grundlagen menschlicher Kooperation und Moral. Die Internationale Expertenkommission des Elitenetzwerks Bayern unter Vorsitz von Professor Peter Strohschneider hatte das Projekt nach einem zweistufigen Auswahlverfahren zur Förderung empfohlen. Sie bewertete das Forschungsprogramm als besonders innovativ, anspruchsvoll und originell.

Weitere Nachwuchsforschergruppen bestehen an der LMU, der TU München, der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und der Universität Bayreuth.

Weitere Informationen: Projektseite Elitenetzwerk Bayern

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