Hochschule

Elitenetzwerk Bayern

Expertenkommission evaluiert Begabtenförderung

Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle hat eine Expertenkommission in München mit der zweiten Gesamtevaluation des Elitenetzwerks Bayern beauftragt. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Schnittstelle Schule-Hochschule.

"Die Begabtenförderung hat in Bayern eine sehr lange Tradition und ist uns ein bedeutendes Anliegen. Mit dem Elitenetzwerk Bayern haben wir hier seit 2004 neue Schwerpunkte gesetzt und neue Wege und Möglichkeiten der Förderung eröffnet. Von der kritischen Überprüfung durch die Evaluierungskommission erhoffe ich mir weitere Impulse zur Ausgestaltung und Ergänzung des bestehenden Gesamtkonzepts", erklärte Minister Spaenle bei der offiziellen Beauftragung des Expertengremiums.

Regelmäßige Evaluierung des Elitenetzwerks Bayern
Der Auftrag für eine regelmäßige Evaluierung des Elitenetzwerks Bayern ist im Bayerischen Eliteförderungsgesetz begründet: Nach der ersten Evaluation, die im Jahr 2010 stattgefunden hat, soll alle sieben Jahre eine erneute Evaluation durchgeführt werden. Ein besonderes Augenmerkt soll bei der nun beginnenden Evaluierungsrunde auf die Schnittstelle Schule-Hochschule gelegt werden, betonte Bildungs- und Wissenschaftsminister Spaenle: "Wir wollen talentierte und motivierte junge Menschen frühzeitig und bestmöglich fördern. Dabei soll die Vielfalt der Fördermöglichkeiten die Vielfalt der akademischen Ausbildung widerspiegeln. Das Elitenetzwerk bietet herausragenden Akademikerinnen und Akademikern in allen Phasen ihrer Qualifizierung die Möglichkeit, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen und mit renommierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in Kontakt zu treten und schafft somit einen Mehrwert für alle Beteiligten."

Das Expertengremium der nun beginnenden 2. Gesamtevaluation des Elitenetzwerks Bayern besteht neben der Vorsitzenden Professor Birgitta Wolff, Präsidentin der Goethe-Universität Frankfurt, aus acht weiteren namhaften Vertreterinnen und Vertretern aus verschiedenen nationalen und internationalen Bildungs- und Forschungseinrichtungen. "Die Ergebnisse dieser von hochrangigen Experten durchgeführten Gesamtevaluation werden dazu beitragen, die Elite- und Begabtenförderung in Bayern kontinuierlich weiterzuentwickeln und den Wissenschaftsstandort Bayern weiter zu stärken", ist sich Wissenschaftsminister Spaenle sicher.

Elitenetzwerk Bayern
Das Elitenetzwerk Bayern unterstützt seit dem Jahr 2004 besonders begabte Studierende und wissenschaftliche Nachwuchskräfte an bayerischen Hochschulen bestmöglich und umfasst derzeit mehr als 8.500 Mitglieder und Alumni mit einem finanziellen Gesamtvolumen von über 20 Millionen Euro pro Jahr. Es besteht aus fünf Förderlinien: 27 Elitestudiengänge, 18 Internationale Doktorandenkollegs, sechs Internationale Nachwuchsforschergruppen, 4.000 Max Weber-Stipendiatinnen und Stipendiaten sowie 730 Forschungsstipendiatinnen und –stipendiaten.

Weiterführende Informationen zum Projekt finden Sie hier und hier.

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