Weiterführende Schule

HoriZONTec

HoriZONTec – Neues Projekt der Stiftung Bildungspakt: Naturwissenschaftlicher Unterricht am Gymnasium setzt auf die Zukunft. An sechs Modellschulen wird der naturwissenschaftliche Unterricht eines ganzen Schuljahres an einer zentralen zukunftsrelevanten Fragestellung ausgerichtet. Durch den fächerübergreifenden Fokus und eine handlungsorientierte Vorgehensweise werden die Problemlöse- und Selbstkompetenz der Schülerinnen und Schüler besonders gefordert. Die bei HoriZONTec erarbeiteten Konzepte und Unterrichtsmodule werden ab dem Schuljahr 2012/2013 in der Praxis erprobt, erweitert und gemeinsam mit der wissenschaftlichen Begleitung reflektiert.

Sechs bayerische Gymnasien beschäftigen sich im Rahmen des Modellversuchs HoriZONTec ab diesem Schuljahr mit drängenden Fragen des 21. Jahrhunderts. Die Zukunftsorientierung ist das Markenzeichen des neuen Modellversuchs der Stiftung Bildungspakt Bayern. Im Rahmen des Projekts entwickeln die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihren Lehrkräften Unterrichtsmodule für die gymnasiale Mittelstufe anhand von zukunftsrelevanten, lebensnahen Themen vor allem aus dem naturwissenschaftlich-technologischen Bereich.

    
Bilder der Veranstaltung vom 8. Oktober 2012 - Startsignal für die Praxisphase

Im Anschluss an eine grundlegende Entwicklungsphase beginnt ab dem Schuljahr 2012/2013 die Praxisphase an den Modellschulen. So gehen die Schülerinnen und Schüler von sechs bayerischen Gymnasien z. B. Fragen nach der zukünftigen Mobilität, der Versorgung der Menschheit mit Lebensmitteln, Wasser oder Energie auf den Grund. Folgende Schulen nehmen mit ihren Zukunftsthemen am Modellversuch HoriZONTec teil:

- Asam-Gymnasium München ("Die Stadt – Lebensraum der Zukunft")
- Gymnasium Kirchheim b. München ("Energetische 8samkeit")
- Ludwig-Thoma-Gymnasium Prien ("Mission to Mars")
- Otto-Hahn-Gymnasium Marktredwitz ("Nach uns die Sintflut?")
- Rupprecht-Gymnasium München ("SINNsorik – Wahrnehmen durch Sensoren")
- Willstätter-Gymnasium Nürnberg ("NutriVISION – Zukunft der Lebensmittel")

An den Modellschulen wird der naturwissenschaftliche Unterricht eines ganzen Schuljahres an einer zentralen zukunftsrelevanten Fragestellung ausgerichtet. Durch den fächerübergreifenden Fokus und eine handlungsorientierte Vorgehensweise werden die Problemlöse- und Selbstkompetenz der Schülerinnen und Schüler besonders gefordert. Mit Hilfe der neuartigen, zukunftsorientierten Fragestellung als Leitprinzip des Unterrichts entwickeln sie verantwortungsvolles Handeln und positive Einstellungen zu Risiken, Herausforderungen und Chancen der Zukunft.

Die bei HoriZONTec erarbeiteten Konzepte und Unterrichtsmodule werden ab dem Schuljahr 2012/2013 in der Praxis erprobt, erweitert und gemeinsam mit der wissenschaftlichen Begleitung reflektiert. Damit möglichst viele Gymnasien von den Erfahrungen des Modellversuchs profitieren können, sollen die erfolgreich erprobten Unterrichtsbausteine im Anschluss an den Modellversuch für die Lehrplanarbeit in den naturwissenschaftlichen Fächern genutzt werden − mit dem Ziel, den Schülern die Attraktivität und die zukunftsorientierten Anwendungsmöglichkeiten der Naturwissenschaften erfahrbar zu machen. Damit leistet HoriZONTec einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung des bayerischen Gymnasiums sowie zur MINT-Förderung. 

Rückfragen:
Cindy Zavrel
Stiftung Bildungspakt Bayern
Jungfernturmstr. 1, 80333 München
Tel.: 089 2186-2021, Fax: 089 2186-2833
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