Weiterführende Schule

Technik – Zukunft in Bayern 4.0 - Smart City – Zukunft mitdenken!

Ein Szenario für Landshut bis 2030 - In drei Workshops haben Jugendliche gemeinsam mit Software- und App-Entwicklern sowie Animations- und Screendesignern Ideen zu den Themen smart mobility, smart living und smart-into-work entwickelt.

Wie werden wir in Zukunft leben, arbeiten, uns fortbewegen? Diesen Fragen sind 2 Tage lang Landshuter Schüler nachgegangen. Für das Teilprojekt Smart City – Zukunft mitdenken! der Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern 4.0 haben sich die Jugendlichen der Mittelschule Landshut Schönbrunn, der Erzbischöflichen Ursulinen-Realschule und des Hans-Leinberger-Gymnasiums Gedanken um die Zukunft ihrer Heimatstadt Landshut gemacht.

In drei Workshops haben die Jugendlichen gemeinsam mit Software- und App-Entwicklern sowie Animations- und Screendesignern Ideen zu den Themen smart mobility, smart living und smart-into-work entwickelt. So haben sie sich zum Beispiel mit Hilfe einer Software überlegt, wie Radrouten in Landshut sicherer werden und je nach Verkehrslage effektiver genutzt werden können. Außerdem entwickelten die Schüler ein Bebauungskonzept für ein Grundstück und berücksichtigten dabei zukünftige Wohntrends. Zudem haben sie eine Arbeits-App programmiert, die analysieren soll, wie sich der digitale Arbeitsmarkt verändern wird.

Ihre Konzepte haben die Jugendlichen am 23. November 2016 auf einer Bürgerversammlung vorgestellt und zur Diskussion freigegeben. Hans Rampf, Oberbürgermeister der Stadt Landshut, Dr. Gert Bruckner, Leiter der Abteilung Mittelstand im Bayerischen Wirtschaftsministerium, und Dr. Jutta Krogull, Geschäftsführerin der vbw Bezirksgruppe Niederbayern, haben sich mit den Ideen der Schüler auseinandergesetzt und zeigten sich begeistert: "Die Jugendlichen haben tolle neue Wohnbau- und Lebenskonzepte oder alternative Mobilitätslösungen für eine Stadt entwickelt. Dabei beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit den Mega-Trends Digitalisierung und Urbanisierung und sammelten wertvolle Erfahrungen."

Bayerns Wirtschaftsministerin und Schirmherrin Ilse Aigner sieht das Projekt als hervorragende Möglichkeit, Jugendliche bereits heute auf die Anforderungen ihrer künftigen Arbeitswelt vorzubereiten: "Die Digitalisierung ist eine große Herausforderung für die bayerische Wirtschaft und die Beschäftigten, aber gleichzeitig auch eine enorme Chance. Viele Arbeitsprozesse werden sich verändern, da die digitalen Medien fast alle Wirtschaftsbereiche durchdringen. Daher ist es wichtig, dass bereits die Jugendlichen mit den neuen Medien umgehen können, hier leistet Smart City – Zukunft mitdenken! einen wichtigen Beitrag. Daher unterstützen wir das Projekt auch finanziell."

Auch Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der bayerischen Metall- und Elektroarbeitgeberverbände bayme vbm, ist von dem Projekt überzeugt: "Smart City – Zukunft mitdenken! gibt spannende Einblicke in die Arbeitswelt 4.0 und informiert Jugendliche über die neuesten IT-Technologien und das künftige Zusammenleben in der Stadt der Zukunft. Denn nicht nur privat, sondern auch beruflich werden immer stärker digitale Kompetenzen verlangt."

Projektträger der Bildungsinitiative "Technik – Zukunft in Bayern 4.0", die das Projekt in diesem Jahr ins Leben gerufen hat, ist das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V. (bbw). Ziel der Initiative ist es, Kinder und Jugendliche für Technik und Naturwissenschaften zu begeistern. Die Digitalisierung rückt dabei immer mehr in den Fokus: Neben Smart City – Zukunft mitdenken! hat die Initiative drei weitere Teilprojekte mit digitalem Schwerpunkt gestartet: game groupIT, StartApp und das DigiCamp. Weitere Informationen finden Sie unter www.tezba.de.

Vorsprung durch Bildung

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