Weiterführende Schule

Technik – Zukunft in Bayern 4.0 - Mädchen für Technik-Camps

An zwei Standorten sind Schülerinnen aus der Region im "Mädchen für Technik-Camp" in der ersten Pfingsferienwoche in die Welt der technischen Berufe eingetaucht. Die Ergebnisse: eine CD-Uhr (bei Knorr-Bremse Systeme für Schienenfahrzeuge GmbH) und eine i3 Soundanlage (bei der BMW Group).

Sie wissen jetzt, wie Technik funktioniert – und wie viel Spaß tüfteln, werkeln und löten macht: Die insgesamt drei Dutzend Schülerinnen aus der Region, die im "Mädchen für Technik-Camp" in der Woche vom 16. bis 20. Mai 2016 in die Welt der technischen Berufe eingetaucht sind. Sie haben selbstständig gefeilt, gefräst und gelötet, die Ergebnisse: eine CD-Uhr (bei Knorr-Bremse Systeme für Schienenfahrzeuge GmbH) und eine i3 Soundanlage (bei der BMW Group).

 

Katharina ist ganz begeistert von dem Camp bei BMW: "Ganz am Anfang haben wir Lötübungen gemacht, dann haben wir den Boden gefeilt, gebohrt und bearbeitet. Das Bohren mit den großen Maschinen hat Spaß gemacht, das Löten auch, auch wenn man viel Feingefühl braucht." Warum die 13-Jährige bei dem Camp mitmacht? "Ich wollte das mal ausprobieren, wie das ist als Mechatronikerin – und es gefällt mir eigentlich ganz gut."

Das Ziel des "Mädchen für Technik-Camps" ist es, die 12- bis 14-Jährigen an Technik heranzuführen und Hemmschwellen abzubauen. Außerdem sollen sie technische Berufe, wie zum Beispiel Mechatroniker, einfach mal selbst ausprobieren, ganz ohne Druck, dafür mit viel Spaß. Geholfen haben dabei vor allem die Azubis der Unternehmen und deren Ausbilder. Nach der Arbeit war dann Ferienstimmung angesagt, mit gemeinsamen Ausflügen, einer Stadttour und Sport-Unternehmungen. So wurden nebenbei auch noch Teamwork, Eigenverantwortung und Kommunikationsfähigkeit trainiert.

 

Ihre CD-Uhr und die i3 Soundanlage präsentierten die Schülerinnen am 20. Mai 2016 bei den beiden Abschlussveranstaltungen unter anderem Eltern, Unternehmensvertretern und Hauptsponsoren. Die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber bayme vbm fördern die Camps finanziell und ideell. "Die Verbände engagieren sich schon seit Jahren für Projekte, die Mädchen frühzeitig MINT-Berufe näher bringen. Hierzu zählen auch die ‚Mädchen für Technik-Camps‘", so Stefanie Vögele von der bayme vbm Geschäftsstelle in Oberbayern bei der Abschlussveranstaltung des BMW-Camps. Ihr Kollege Florian Benz sagte beim Abschluss des Camps bei Knorr-Bremse: "Damit setzen sich bayme vbm aktiv dafür ein, den Anteil von derzeit rund 25 Prozent weiblichen Beschäftigten in unserer Branche zu steigern." Am gleichen Strang zieht auch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie, es fördert seit Jahren die Projekte für Mädchen und junge Frauen. Die Schirmherrschaft hat Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner übernommen.

Das Camp ist Teil der Bildungsinitiative "Technik – Zukunft in Bayern 4.0" und damit ein Angebot des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft e. V. (bbw). Dessen Hauptanliegen: Schülerinnen für Technik zu begeistern. Mittlerweile haben seit 2002 bayernweit mehr als 3.000 Schülerinnen bei den "Mädchen für Technik-Camps" mitgemacht. Auch in diesem Jahr tauchen rund 200 Schülerinnen in insgesamt 15 Camps in die Welt der Technik ein. Die nächsten Camps finden in den Sommerferien statt. Wer mitmachen will, kann sich bis 3. Juli 2016 unter www.tezba.de bewerben.

Ansprechpartner
Fabienne Kleinknecht
Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V.
Wirtschaft im Dialog (WiD)
Infanteriestr. 8
80797 München
Telefon 089 44108-145
Fax 089 44108-195
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