Weiterführende Schule

SCHULEWIRTSCHAFT Bayern

Jugendwirtschaftsgipfel 2017 - Über 100 Schülerinnen und Schüler aus ganz Bayern diskutierten mit Staatssekretär Georg Eisenreich und dem Hörfunk- und Fernsehmoderator Philipp Walulis, wie sie sich ihre und unsere Zukunft vorstellen.

Sind energieautarke Städte in Bayern noch Vision oder bereits Realität? Wie viel Fake steckt im Netz? Und wie schaut es eigentlich mit der Zukunft Europas aus? Wer Antworten auf diese Fragen will, sollte sie auch jenen stellen, die davon besonders betroffen sind: jungen Menschen.

Genau das war das Ziel des "Jugendwirtschaftsgipfels", der am 8. Februar 2017 zum fünften Mal auf Einladung des Bayerischen Wirtschaftsministeriums und des Bayerischen Rundfunks im Münchner Funkhaus stattfand: Über 100 Schülerinnen und Schüler aus ganz Bayern und allen Schulformen diskutierten mit Fachleuten und Entscheidern aus Politik und Wirtschaft, wie sie sich ihre, unsere Zukunft vorstellen.

 "Beim Jugendwirtschaftsgipfel haben Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, sich mit wichtigen Zukunftsthemen zu befassen, beispielsweise mit den Auswirkungen der Digitalisierung in Wirtschaft, Schule und Medien, aber auch mit Themen wie Energieversorgung und Migration. Ich freue mich sehr, dass sich die jungen Menschen so engagiert beteiligt haben und bin beeindruckt von ihrer Kreativität. Wir brauchen ihre Fähigkeiten und Ideen, um Bayerns Zukunft gut zu gestalten."

Bildungsstaatssekretär Georg Eisenreich

Jugendliche von 13 bis 18 Jahren entwickelten zunächst in der "Zukunftswerkstatt" kreative Ideen und Visionen. Angeleitet von Fachleuten und Moderatoren gingen sie in sechs Workshops folgenden Themen auf den Grund:

  • Wie viel Fake steckt im Netz? – Herausforderungen digitaler Kommunikation: Über die Glaubwürdigkeit der Medien im Zeitalter sozialer Netzwerke.
  • Sagen Journalisten die Wahrheit?: Über die komplexen Herausforderungen des Berufs Journalist.
  • Vision oder Realität – Energieautarke Städte in Bayern: Über die Herausforderungen Energie in Zukunft effizient, ökologisch und autark zu produzieren.
  • Lernen 4.0 – Wohin führt der Weg?: Über die Entwicklung der Bildung durch digitale Medien.
  • Digitalisierte Produktion – Wie Digitalisierungstechnologien die bayerische Wirtschaft verändern: Über die Bedeutung der Digitalisierung für unsere Wirtschaft und wie sich unsere Arbeit verändert.
  • Was wird aus der EU? – Wirtschaftliche Chancen und Herausforderungen mit Blick auf die aktuelle Flüchtlingssituation: Über mögliche künftige Strukturen der Europäischen Union.

Am Nachmittag wurden die Ergebnisse den geladenen Gästen und Pressevertretern im Funkhaus des Bayerischen Rundfunks präsentiert und diskutiert: Staatssekretär Georg Eisenreich, Dr. Klaus-Peter Potthast, Abteilungsleiter im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie, Andreas Bönte, Stv. Fernsehdirektor des Bayerischen Rundfunks zusammen mit Josef Schelchshorn, Vorsitzender von SCHULEWIRTSCHAFT Bayern und Personalvorstand MAN SE und MAN Truck & Bus AG und Philipp Walulis, Hörfunk- und Fernsehmoderator stellten sich den Fragen und Ideen der Jugendlichen auf dem Podium.

Vorsprung durch Bildung

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