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Industrie 4.0 - Auswirkungen auf Aus- und Weiterbildung in der M+E Industrie. Am 19. April 2016 wurde im Rahmen eines Kongresses die Studie veröffentlicht.

Am 19. April 2016 stellten die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber bayme vbm die Ergebnisse der in Auftrag gegebenen Studie Industrie 4.0 – Auswirkungen auf Aus- und Weiterbildung in der M+E Industrie den Mitgliedsunternehmen und der Öffentlichkeit vor. Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Berufsschule diskutierten im Rahmen des Kongresses die Ergebnisse und Handlungsempfehlungen.

Im Zeitalter von Industrie 4.0 und einer Gesellschaft 4.0, in der alle wichtigen Lebensbereiche digitalisiert sind, ändern sich die Anforderungen an die Unternehmen wie an jeden einzelnen Arbeitnehmer.

"Wenn wir die Herausforderungen der Industrie 4.0 positiv gestalten wollen, müssen wir die berufliche Aus- und Weiterbildung gezielt auf die Bedarfe der Digitalisierung in der industriellen Fertigung ausrichten."

bayme vbm Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt

Die Studie, die von Prof. Dr. Dr. h. c. Georg Spöttl und seinem Team der Universität Bremen erstellt wurde, zeigt neben Entwicklungslinien auch Empfehlungen sowohl für die Berufsausbildung als auch für die Weiterbildung auf. Darüber hinaus geht aus der Studie deutlich hervor, dass die bestehenden Berufsbilder der betrieblichen M+E Ausbildung ein gutes Fundament für die Mitarbeiterqualifizierung bilden.

Allerdings wurde bei der Darstellung der Studienergebnisse durch Herrn Prof. Dr. Dr. h. c. Spöttl auch deutlich, dass keine Zeit verloren werden darf, die Veränderungen, die die Digitalisierung mit sich bringt, auch in den Berufsausbildungen abzubilden, um sie dadurch weiterhin zukunftsfähig zu gestalten.

Der Parlamentarische Staatssekretär Stefan Müller (MdB) zeigte in seinem Vortrag auf, welche Chancen und Herausforderungen Industrie 4.0 für die Bildungspolitik mit sich bringt und wie die Bundesregierung darauf reagiert.

In der anschließenden Gesprächsrunde diskutierten die Teilnehmer über die Perspektiven von Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Berufsschule. Dabei wurde deutlich, dass Qualifizierung ein zentraler Erfolgsfaktor ist, um technologischen Fortschritt im Zuge von Industrie 4.0 sicherzustellen.

Am Nachmittag gaben die wissenschaftlichen Experten, die die Studie erstellt haben, in zwei Foren vertiefte Einblicke in die Studienergebnisse und bayme vbm Mitgliedsunternehmen zeigten auf, wie sich ihre Unternehmen in Bezug auf Aus- und Weiterbildung im Kontext von Industrie 4.0 vorbereiten. Im Forum 1 ging es um die Frage "Berufsausbildung zwischen Generalisten und Spezialisten: Was fordert Industrie 4.0?" und Vertreter der Audi AG aus Ingolstadt zeigten ihre Lösungsansätze für die Smart Factory bei der Audi AG. Das Forum 2 beschäftigte sich mit dem Thema "Vorbereitung auf komplexe Arbeitsumgebungen mittels Weiterbildung: Ansätze - Erfolge - Voraussetzungen". Die Maschinenfabrik Reinhausen aus Regensburg zeigte auf, wie sie das Thema Industrie 4.0 in der Weiterbildung umsetzt.

Die Studie zum Download finden Sie hier.

Ansprechpartner
Sabine Broda
bayme – Bayerischer Unternehmensverband Metall und Elektro e. V.
vbm – Verband der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie e. V.
Max-Joseph-Straße 5
80333 München
Telefon 089 55178-325
Fax 089 55178-91420
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