Hochschule

MINTerAKTIV – Mit Erfolg zum MINT-Abschluss in Bayern

MINTerAKTIV-Zwischenbericht zeigt Vielfalt der Projekte auf, die zu erfolgreichem MINT-Studienabschluss an bayerischen Hochschulen beitragen

Am 20. September 2018 wurde der Zwischenbericht des Projekts MINTerAKTIV – "Mit Erfolg zum MINT-Abschluss in Bayern" veröffentlicht. Mit MINTerAKTIV will das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst gemeinsam mit den Bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbänden bayme vbm und der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. der Abbrecherquote in den MINT-Studienfächern weiter entgegenwirken.

Studienabbruch im Bereich MINT senken

Während über alle Bachelorstudiengänge verteilt 29 Prozent der Studierenden ihr Studium abbrechen, liegt die Quote im MINT-Bereich noch einmal höher. Vor allem im Bereich der Informatik brechen deutschlandweit 43 Prozent ihr Studium ab. Dabei ist jeder Abbrecher im MINT-Bereich eine dringend gesuchte Fachkraft und verschärft den Fachkräftemangel noch mehr.
Die Verbände haben sich deshalb das Ziel gesetzt, die hohe Abbrecherzahl im MINT-Bereich zu senken und fördern als Hauptsponsor MINTerAKTIV. Ziel ist es, MINT-Studienfächer im Allgemeinen attraktiver zu gestalten sowie die Hemmnisse für einen erfolgreichen Studienabschluss im Speziellen abzubauen, um mehr MINT-Absolventen zu gewinnen.
Aufgabe von MINTerAKTIV ist, MINT-starke Hochschulen in Bayern bei Projekten für die MINT-Fächergruppe zu unterstützen, aber auch das Netzwerk zwischen diesen Hochschulen zu stärken. Der Austausch zwischen den Hochschulen kann zu Lerneffekten und zu einer Verbesserung insgesamt im MINT-Bereich führen. Die einzelnen Projekte an den Hochschulen sollen dagegen gezielt Schwachstellen im Studienverlauf aufdecken und Lösungsansätze bieten.

Ergebnisse des Zwischenberichts

Insgesamt 14 fakultätsübergreifende Projekte an vier bayerischen Universitäten und zehn Hochschulen für angewandte Wissenschaften werden im Rahmen von MINTerAKTIV seit Oktober 2016 gefördert. Die Projekte an den Hochschulen sind dabei vielfältig: Vorstellung der Möglichkeiten im MINT-Bereich und Angebote zur Studienorientierung an den Schulen, Begabtenförderung und Mentoren-Programme an den Hochschulen, Aufbau von innovativen Lehr-Lern-Arrangements sowie Kooperationen mit regionalen Partnern.
Der Zwischenbericht zeigt nicht nur die Vielfalt der Projekte an den Hochschulen auf, sondern auch, welche Stellschrauben für den Studienerfolg grundsätzlich wichtig sind. Die Studienorientierung, der Übergang von Schule zu Hochschule und der Studieneinstieg sind die drei Phasen, an denen die meisten Hochschulen über Projekte nachjustieren. Auch die Auswertung der eigenen Leistung sowie der Austausch mit regionalen Unternehmen sind wichtige Aspekte, um den Studienabbruch im MINT-Bereich zu reduzieren.

Weitere Informationen zu MINTerAKTIV erhalten Sie hier.

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