Weiterbildung

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Im Rahmen des Weiterbildungskongresses "Talentmanagement" am 4. Dezember 2013 in München zeigten die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber bayme vbm gemeinsam mit Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft Chancen eines Talentmanagements und Tipps zur Umsetzung konkreter Maßnahmen im Unternehmen auf.

"Die bayerische M+E Industrie muss einen zunehmenden Bedarf an qualifizierten Fachkräften decken, um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können. Deshalb müssen die Unternehmen alle zur Verfügung stehenden Möglichkeiten nutzen, um junge Menschen mit Potenzial zu halten und neue Mitarbeiter zu gewinnen", erklärte bayme vbm Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung, des technischen Fortschritts und des sich verschärfenden internationalen Wettbewerbs wird Talentmanagement für die Unternehmen immer wichtiger: "Jedes Talent, das gehalten wird, muss nicht mehr rekrutiert werden. Und jedes Talent, das gefördert und qualifiziert wird, kann Lücken schließen, die Ruheständler aufreißen. Gutes Talentmanagement steigert die Attraktivität des Unternehmens, steuert notwendige Anpassungsprozesse bei den Kompetenzen der Belegschaft und sichert damit die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen", zeigte sich Brossardt überzeugt.

Dem bayme vbm Hauptgeschäftsführer zufolge ist Weiterbildung längst zentraler Bestandteil der unternehmerischen Zukunftsstrategie: "2012 investierten die Betriebe der M+E Industrie 1600 Euro pro weitergebildetem Mitarbeiter. Die Weiterbildungsquote lag bei 44 Prozent." Regulierende Eingriffe des Staates in den Weiterbildungsmarkt lehnt Brossardt ab: "Ein Weiterbildungsgesetz führt lediglich zu mehr Bürokratie. Das zeigen Erfahrungen aus Ländern, die solch ein Gesetz haben." Vielmehr müssen die Rahmenbedingungen verbessert werden. Brossardt: "Die Hochschulen müssen sich noch mehr als Dienstleister für betriebliche Weiterbildung begreifen und die Weiterbildungsträger ihr Angebot in Kooperation mit den Unternehmen und nach dem Qualifikationsbedarf der Mitarbeiter passgenau entwickeln." 

Rückfragen:
Sabine Broda
bayme - Bayerischer Unternehmensverband Metall und Elektro e. V.
vbm - Verband der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie e. V.
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Tel.: 089 55178-325, Fax: 089 55178-91420
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