Vorschule / Grundschule

"Technik – Zukunft in Bayern 4.0" - "Auszeichnung – Es funktioniert?!"

Blick hinter die Kulissen von "Technik - Zukunft in Bayern?!" - In den Fortbildungen "Technische Projekte mit Kindern" wird Pädagogen gezeigt, wie sie aus Alltagsfragen Projekte entwickeln können

Kinder wollen die Welt verstehen – und Pädagogen wollen ihnen dabei helfen, auf ihre technisch-naturwissenschaftlichen Fragen Antworten zu finden. In den Fortbildungen zum Thema "Technische Projekte mit Kindern" der Initiative "Technik – Zukunft in Bayern?!" lernen Pädagogen aus Kindergarten, Hort und Grundschule, wie sie Kinder auf diesem Weg unterstützen können.

Technik fördert die Kreativität, macht Spaß, neugierig – deswegen wollen Pädagogen Kinder in Bezug auf Technik fördern. In der Fortbildung "Technische Projekte mit Kindern" werden Erzieher und Lehrern unterschiedliche Wege aufgezeigt, wie sie die Kinder bei Fragen wie "Woher weiß die Waage, wie viel was wiegt?" oder "Wieso leuchtet die Lampe?" zu möglichen Antworten begleiten, sagt Viola Hinträger, Projektleiterin der Fortbildungsreihe beim bbw. "So kann der Pädagoge gemeinsam mit den Kindern etwas Neues lernen und erforschen."

Wie das genau geht, ist Thema in den eintägigen Fortbildungen des bbw, die jedes Jahr von Oktober bis Dezember in einem technischen Unternehmen oder einer Bildungseinrichtung stattfinden. Diese Fortbildungen sind sowohl theoretischer als auch praktischer Natur. Zuerst geben Experten der Frühpädagogik einen Einblick, wie technische Projekte im Alltag geplant, umgesetzt, begleitet und dokumentiert werden können – "und wie überhaupt erkannt wird, dass genau diese Frage ein Ansatz für ein Projekt sein kann", sagt Hinträger. Beim Finden der Antwort können dann Bildungspartner, wie regionale Unternehmen, Eltern oder das Internet helfen. Wer sich als Kooperationspartner eignet, wie man sie findet und mit ihnen zusammenarbeitet, auch das ist Thema. Außerdem erzählen ehemalige Teilnehmer, wie sie das Gelernte nach der Fortbildung in der Praxis umgesetzt haben.

Die Lehrkräfte und Erzieher greifen dann auch selbst zu Hammer und Lötkolben: Sie basteln ein eigenes Werkstück. Leuchtende Lötmännchen und schwimmende Knatterboote sind so schon entstanden – "das macht allen Spaß und jeder merkt: Technik ist gar nicht so kompliziert", sagt Hinträger. So verfliege die Technik-Scheu, die den einen oder anderen Pädagogen vorher eventuell davon abgehalten hat, praktische Projekte mit den Kindern durchzuführen. Außerdem lernen die Teilnehmer in einer Werkführung ein technisches Unternehmen bzw. eine technische Einrichtung kennen.

Heuer finden drei Fortbildungen statt:
am 25.11.2015 in Vilsbiburg bei der Dräxlmaier Group - hier anmelden
am 01.12.2015 in Roth bei der Firma Carl Schlenk AG - hier anmelden
am 10.12.2015 in Schweinfurt in der wissenswerkstatt Schweinfurt e.V. - hier anmelden

Weitere Informationen zum Projekt

Ansprechpartner
Viola Hinträger
Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V.
Wirtschaft im Dialog (WiD)
Infanteriestr. 8
80797 München
Telefon 089 44108-143
Fax 089 44108-195
E-Mail schreiben 

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