Berufliche Bildung

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Bayerns beste Metall- und Elektro-Azubis geehrt - Brossardt: "Leistungsbereitschaft in der Ausbildung lohnt sich"

Mit dem "Quabi-Preis" zeichneten am 7. Dezember 2015 Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer des vbm – Verband der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie e. V., und Emilia Müller, Staatsministerin für Arbeit und Soziales, Familie und Integration, die beiden besten Auszubildenden im Bereich Metall- und Elektro in Bayern aus. "Der Preis würdigt nicht nur eine herausragende berufliche Qualifikation, sondern ist zugleich Appell an junge Menschen. Leistungsbereitschaft in der Ausbildung lohnt sich – für den Einzelnen, für den ausbildenden Betrieb und für die gesamte Gesellschaft", erklärte vbm Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt bei der Auszeichnung im Rahmen der Messe "Berufsbildung 2015" in Nürnberg.

Bayerns Arbeitsministerin Emilia Müller betonte: "Um unser System der beruflichen Ausbildung beneidet uns die Welt. Grund genug, den Scheinwerfer darauf zu richten. Denn gerade die Auszubildenden von heute sind der Schlüssel zur Fachkräftesicherung von morgen. Für sie gibt es in Bayern beste Zukunftsaussichten. Eine berufliche Ausbildung ist die Grundlage für ein erfolgreiches Berufsleben und eröffnet zahlreiche Möglichkeiten. Denn ohne gut ausgebildete und motivierte Fachkräfte ist unser wirtschaftlicher Fortschritt nicht denkbar."

Der vbm verlieh den Preis für den "Qualifizierten beruflichen Bildungsabschluss" bereits zum 26. Mal. Die mit einem Preisgeld von 1.500 Euro verbundene Auszeichnung ging für den Ausbildungsabschluss im Bereich Metall an Christian Gawlik. Er wurde bei der BMW AG in Regensburg zum Kraftfahrzeugmechatroniker ausgebildet und schloss mit der Note 1,06 ab. Der "Quabi-Preis" im Bereich Elektro ging an Florian Schmid, ausgebildet zum Elektroniker für Betriebstechnik bei der Bayernwerk AG in Regensburg. Er schloss seine Ausbildung mit der Note 1,12 ab.

"Wir brauchen gut ausgebildete Nachwuchskräfte in der M+E-Industrie und wollen sie dementsprechend fördern", betonte Brossardt und verwies auf rund 10.000 unbesetzte Ausbildungsplätze in der bayerischen Wirtschaft alleine zum Start des aktuellen Ausbildungsjahres im September 2015. "Wenn wir an dieser Stelle nicht investieren, gefährden wir die Wettbewerbsfähigkeit der bayerischen Metall- und Elektroindustrie. Gut ausgebildete Fachleute, die innovative Produkte herstellen können, sind unsere Chance für die Zukunft. Nur mit klugen Köpfen kann unsere Wirtschaft bestehen und ihre Wettbewerbsfähigkeit halten und ausbauen", so Brossardt.

Ansprechpartner
Tina Wehrle
vbm – Verband der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie e. V.
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