Vorschule / Grundschule

"Technik – Zukunft in Bayern 4.0" - "MINIPHÄNOMENTA in Bayern"

Pressemeldung - Bestnoten fuers Forschen - Grundschule Lappersdorf im Dezember 2015 als MINIPHAENOMENTA-Schule ausgezeichnet

Die Grundschule Lappersdorf darf sich von heute an "MINIPHÄNO­MENTA-Schule" nennen – und darauf auch stolz sein, immerhin ist der Titel deutschlandweit einmalig. Er wird an Schulen vergeben, die die Experimentierstationen der "MINIPHÄNOMENTA in Bayern" zu Gast hatten und ihr Angebot im Bereich Technik und Naturwissenschaft dauerhaft ausbauen konnten. Den Preisträger belohnte die Jury aus Bildungsexperten und Pädagogen am heutigen Freitag vor Ort mit 500 Euro, einer Urkunde sowie einer Plakette fürs Schulgebäude. Bei der "MINIPHÄNOMENTA in Bayern" wandern 52 Experimentierstationen quer durch Bayern, von Grundschule zu Grundschule. Die Kinder können an den "Phänomenen" zwei Wochen lang selbständig forschen, beobachten, Fragen stellen und den Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung erkennen. Im Nachgang bauen Eltern und Lehrkräfte Experimentierstationen nach, die dann dauerhaft an der Schule bleiben. Dabei werden sie von Unternehmen aus der Region unterstützt. Gelingt es einer Schule, das Forschen an den eigenen Stationen in den Schulalltag nachhaltig einzubinden, kann sie sich – so wie es die Einrichtung aus Lappersdorf getan hat – um den Titel der "MINIPHÄNOMENTA-Schule" bewerben.
Die Leistung der heute ausgezeichneten Schule würdigte Hermann Brandl, Geschäftsführer der oberpfälzischen Geschäftsstelle der Bayerischen Metall- und Arbeitgeberverbände bayme vbm, die das Bildungsprojekt ideell und finanziell unterstützen. Brandl erörterte gemeinsam mit Annika Schirmer, Jury-Mitglied und MINT-Projektleitung der Joachim und Susanne Schulz Stiftung, sowie Klaus Dierl, Schulrat der Staatlichen Schulämter in der Stadt und im Landkreis Regensburg, wie man Technik und Naturwissenschaft noch besser an den Grundschulen verankern kann. Auch dabei war Christian Hauner, der erste Bürgermeister des Markts Lappersdorf. Den Preis entgegen nahmen Rektorin Maria Kehrer-Leierseder und Rektor Thomas Bauer.

Seit dem Projektstart im Jahr 2007 haben in Bayern rund 100 Grundschulen – und damit etwa 20 000 Schüler – bei der "MINIPHÄNOMENTA in Bayern" mitgemacht. Das bbw stellt die Experimentierstationen jedes Schuljahr bis zu zwölf Schulen kostenlos zur Verfügung. Interessierte Schulen können sich unter tezba.de bewerben. Die "MINIPHÄNOMENTA" ist nur eines von vielen Projekten der Bildungsinitiative "Technik – Zukunft in Bayern?!", die heuer ihren 15. Geburtstag feiert.

Über Technik – Zukunft in Bayern?!
Die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber bayme vbm engagieren sich für die Nachwuchssicherung im technischen Bereich und sind die Hauptsponsoren der Bildungsinitiative "Technik – Zukunft in Bayern?!",
die in diesem Jahr ihr 15-jähriges Jubiläum feiert. Mit zahlreichen Projekten soll bei Kindern und Jugendlichen schon früh Interesse für technische und naturwissenschaftliche Zusammenhänge geweckt werden.
Träger der Initiative ist Wirtschaft im Dialog im Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V. (bbw). Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie fördert Projekte für Jugendliche. Die Schirmherrschaft hat Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner übernommen.

Ansprechpartner
Carolin Gutmann
Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V.
Wirtschaft im Dialog (WiD)
Infanteriestr. 8
80797 München
Telefon 089 44108-148
Fax 089 44108-195
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