Weiterführende Schule

"Technik – Zukunft in Bayern 4.0" - "Forscherinnen Camps"

Pressemeldung: "Forscherinnen-Camp“ bei Kermi und an der Hochschule Deggendorf – Schülerinnen feuern im August 2013 ihre Ingenieurinnen-Karrieren an

Wie funktionieren innovative Heizkörper? Wann behaupten sie sich auch auf den internationalen Märkten? Ideen dazu haben in den letzten fünf Tagen zehn Mädchen aus der Region, aber auch ausa nderen Teilen Bayerns im "Forscherinnen-Camp" entwickelt. Für den wissenschaftlichen Input sorgte die Hochschule Deggendorf, bei der praktischen Umsetzung war die Kermi GmbH der Sparringspartner. Kermi ist einer der führenden Hersteller für Heiztechnik- und Sanitärprodukte in Europa, mit Hauptsitz im niederbayerischen Plattling. Organisiert und verantwortet wurde das Projekt vom Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V. (bbw). Im Camp tauchten die Teilnehmerinnen mal ins ingenieurwissenschaftliche Studium (an der Hochschule), mal in die Berufspraxis von Ingenieurinnen (im Unternehmen) ein. Dabei lernten sie unter anderem auch die internationalen und interkulturellen Aspekte des Berufes kennen. Begleitet wurden sie durch das Camp von jungen Ingenieurinnen und Dozentinnen, die nicht nur als Ansprechpartnerinnen, sondern auch als berufliche Vorbilder fungierten. Auf dem Weg hin zur Lösung ihrer Aufgabe setzten sich die zukünftigen Abiturientinnen intensiv mit der Frage auseinander, ob eine Ingenieurinnen-Karriere für sie selbst in Frage kommt. Ihre Ergebnisse präsentierten die Mädchen am heutigen Freitag – dem letzten Camp-Tag – ihren Eltern und vielen Ehrengästen.

Die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber bayme vbm fördern die Camps finanziell und ideell. Um innovativ und wettbewerbsfähig zu bleiben, brauchen bayerische Unternehmen hochqualifizierte Nachwuchskräfte in technischen Bereichen. bayme vbm möchten Frauen für diese Berufe begeistern und somit wertvolles Potenzial wecken. Bisher interessieren sich noch zu wenige Mädchen für bislang männerdominierte Berufe.Häufig, weil sie gar nicht wissen, dass sie auch im Maschinen- oder Fahrzeugbau kreativ sein oder für den Umwelt- und Klimaschutz etwas tun können. Die "Forscherinnen-Camps" können dabei helfen, wie eine vom bbw in Auftrag gegebene Studie zeigt. Laut Evaluationsergebnissen wollen rund 75 Prozent der Teilnehmerinnen nach dem Camp-Besuch ein technisches oder naturwissen­schaftliches Studium ergreifen. Ebenso viele geben an, dass der Blick hinter die Kulissender beste Weg ist, um sich zu informieren. Die Mehrheit ist überzeugt, sich auch in einer Männerdomäne durchsetzen zu können.

An den "Forscherinnen-Camps", die 2007 gestartet sind, beteiligten sich in diesem Jahr neun Unternehmen und ebenso viele Hochschulen bzw. Universitäten. Ursula Geßl, Personalreferentin der Kermi GmbH betont auch die enorme Bedeutung von solch praxisnahen, kreativen und nachhaltigen Angeboten aus Unternehmenssicht: "Die Nachwuchsförderung liegt unserem Unternehmen sehr am Herzen – speziell auch dem Fachkräftemangel entgegen zu wirken ist uns ein großes Anliegen. Der Beruf der Ingenieurin bietet enorme Zukunftschancen. Aktionen wie das Forscherinnen-Campsind eine wirklich tolle Initiative, um entsprechend Aufklärung zu leisten und Möglichkeiten aufzuzeigen."

Die Camps sind, bis auf die Kostenfür An- und Abreise, für die Mädchen kostenlos – und sehr beliebt. Welche Campsin den Herbstferien anstehen, erfahren Interessierte unter www.tezba.de.

Über Technik – Zukunft in Bayern?!
Die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber bayme vbm engagieren sich für die Nachwuchssicherung im technischen Bereich und treten als Hauptsponsoren für die Bildungsinitiative "Technik – Zukunftin Bayern?!" ein. Mit zahlreichen Projekten soll bei Kindern und Jugendlichen, insbesondere bei Mädchen, schon früh Interesse für technischen und naturwissenschaftliche Zusammenhänge geweckt werden. Träger der Initiative ist das Bildungswerk der BayerischenWirtschaft e. V. (bbw). Das Bayerische Wirtschaftsministerium fördert zudem die Projekte für Mädchen und junge Frauen. Die Schirmherrschaft hat Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil übernommen. 

Rückfragen:
Tina Koch
Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V.
Wirtschaft im Dialog (WiD)
Infanteriestr. 8, 80797 München
Tel.: 089 44108-141, Fax: 089 44108-195
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Vorsprung durch Bildung

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