Hochschule

Lindauer Nobelpreisträgertreffen

Pressemeldung – "Bayerischer Abend" mit Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle bei der Lindauer Nobelpreisträgertagung

Zu einem "Bayerischen Abend", bei dem sich der Freistaat unter anderem als attraktiver Forschungs- und Wissenschaftsstandort präsentierte, hat Bayerns Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle am 29. Juni 2017 im Rahmen der Lindauer Nobelpreisträgertagung rund 30 Nobelpreisträger und über 400 Nachwuchswissenschaftler aus etwa 80 Ländern eingeladen.

"Im Rahmen der Nobelpreisträgertagung kommen in Bayern jedes Jahr brillante Geister aus aller Welt zusammen. Die Lindauer Tagungen bieten exzellenten Wissenschaftlern über Disziplinen, Generationen und Kulturen hinweg ein einzigartiges internationales Forum zum Austausch von Ideen und Ergebnissen auf höchstem Niveau, zur Vernetzung, gegenseitigen Motivation und Inspiration. Für ein solches Treffen ist Bayern genau der richtige Ort: Der Freistaat hat sich über die jüngsten Jahrzehnte immer weiter zu einem führenden Wissenschaftsstandort entwickelt. Mit seinen Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen, darunter neun Universitäten, siebzehn Hochschulen für angewandte Wissenschaften, dreizehn Max-Planck-Institute und sechs Forschungseinrichtungen der Leibniz-Gemeinschaft, ist Bayern in Europa führend – zum Beispiel in der Informations- bzw. Biotechnologie, in der Energie- und Umwelttechnik."
Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle

Wichtige Impulse für die bayerische Wissenschaftslandschaft setzt auch das Elitenetzwerk Bayern, das den "Bayerischen Abend" organisierte. Minister Spaenle: "Das Elitenetzwerk Bayern lädt herausragende Talente dazu ein, im Freistaat zu studieren und zu forschen. Es bietet mit seinen differenzierten Programmen sowohl eine erstklassige akademische Ausbildung als auch eine Fülle weiterer Förderangebote für besonders Begabte und ist dadurch auch für Studierende aus dem Ausland sehr attraktiv."
Das Elitenetzwerk Bayern wurde entwickelt, um besonders begabten Studierenden und Nachwuchswissenschaftlern an bayerischen Hochschulen bestmögliche Förderung zu bieten. Es verzeichnet aktuell mehr als 8.500 junge Talente und Alumni. Begabtenförderung gehört für Bayerns Kultusminister Spaenle ebenso wie die Förderung von jungen Menschen mit schwierigeren Startbedingungen "zum Kern von Bildungsgerechtigkeit". Das Elitenetzwerk Bayern besteht aus fünf aufeinander abgestimmten Programmen: den Elitestudiengängen, Internationalen Doktorandenkollegs, dem Max Weber-Programm des Freistaats Bayern, Forschungsstipendien und Internationalen Nachwuchsforschergruppen. Das Elitenetzwerk Bayern hat damit die Begabtenförderung deutschlandweit auf einzigartige Weise systematisiert.
Moderiert wurde der "Bayerische Abend" von Chemie-Nobelpreisträger Prof. Dr. Dr. h. c. Hartmut Michel, der an der Julius‐Maximilians‐Universität Würzburg promovierte und an der Ludwig‐Maximilians‐Universität München habilitierte. Zwei junge Wissenschaftlerinnen des Elitenetzwerks Bayern, Jennie Pottbäcker und Rebecca Grünbauer, stellten in Kurzpräsentationen ihre aktuellen Forschungsprojekte vor.
Vor Beginn des Bayerischen Abends hatte Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle am Lindauer Hafen einen der Wissenspylonen des neuen Lindauer Wissenspfades feierlich enthüllt. Der Minister sagte dabei: "Mit den einundzwanzig Pylonen hinterlässt die Wissenschaft, hinterlässt die Nobelpreisträgertagung in der Stadt Lindau und auf der Insel Mainau Stationen, die das ganze Jahr hindurch sichtbar bleiben und zum Verweilen einladen. Auf diese Weise sind wissenschaftliche Erkenntnisse und Spuren brillanter Köpfe in Lindau künftig noch präsenter, können für Jung und Alt als Gesprächsimpulse dienen und sicher bei einigen die Begeisterung für die Wissenschaft und eigene Forschungen schüren." Die Pylonen vermitteln auf leicht verständliche Weise Wissen aus den Nobelpreisdisziplinen, u. a. aus Physik, Chemie, Medizin und Literatur. Stelen zu Alfred Nobel und den Lindauer Nobelpreisträgertagungen vervollständigen den Wissenspfad, der insgesamt 18 Pylonen in Lindau und drei auf der Insel Mainau umfasst.

Finden Sie hier weitere Informationen zur Nobelpreisträgertagung sowie hier zum Elitenetzwerk Bayern.

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