Weiterführende Schule

"Technik – Zukunft in Bayern 4.0" - "Mädchen für Technik"-Camps

Pressemeldung – "Kein Problem für uns Mädels!“ – Schülerinnen begeistern sich bei der BMW Group in München für MINT-Berufe

Bohren, löten, programmieren: Das ist nicht nur etwas für Jungen – es macht auch Mädchen Spaß. Dies konnten 15 Schülerinnen von 12 bis 14 Jahren im "Mädchen für Technik"-Camp bei der BMW Group in München feststellen. Fünf Tage haben die Mädchen im Rahmen der Initiative "Technik – Zukunft in Bayern 4.0" des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft e. V. (bbw) und der Bayerischen Metall+Elektro Arbeitgeber bayme vbm Berufe wie Elektroniker*in für Automatisierungstechnik, Fertigungsmechaniker*in und Fachinformatiker*in kennengelernt.

Am 18. April 2019 zeigten die Teilnehmerinnen ihren Eltern und weiteren Gästen ihre Werkstücke und berichteten begeistert von ihren Erfahrungen während des Camps. Für Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der Arbeitgeberverbände, ist mit der Begeisterung der Schülerinnen für Technik ein wichtiges Ziel des "Mädchen für Technik"-Camp erreicht.

Gerade die bayerische Metall- und Elektroindustrie bietet Mädchen hervorragende Ausbildungs- und Berufsperspektiven. Deshalb engagieren wir uns seit Jahren für Projekte wie die "Mädchen für Technik"-Camps, die Schülerinnen frühzeitig Technik-Berufe nahebringen.

Bertram Brossardt, bayme vbm Hauptgeschäftsführer

Attraktive technische Berufe

"Wir würden am liebsten ebenso viele Mädchen wie Jungen in den attraktiven MINT-Berufen ausbilden", erklärte Elke Wirl, Ausbilderin für Mechatronik bei der BMW Group. "Die ,Mädchen für Technik‘-Camps sind eine tolle Gelegenheit für uns, Mädchen die Faszination des MINT-Bereichs – also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik – erleben zu lassen."
Die 14-jährige Louisa brachte das so auf den Punkt: "Bohren, anreißen, körnern – kein Problem für uns Mädels!" Birte, ebenfalls 14, sagte, das Camp sei "sehr cool", sogar noch besser, als sie erwartet habe. Einen Computer zusammenzubauen mache "mega Spaß"!

Anteil der weiblichen Beschäftigten steigern

Der Anteil an weiblichen Beschäftigten in der bayerischen Metall- und Elektroindustrie – derzeit rund 25 Prozent – soll steigen. Für dieses Ziel setzen sich auch die Arbeitgeber ein, betonte Verbandsgeschäftsführer Brossardt. Denn, wie Brossardt formulierte: "Um im internationalen Wettbewerb weiterhin einen Spitzenplatz einzunehmen, brauchen die bayerischen Unternehmen auch in Zukunft hochqualifizierte Nachwuchskräfte." Vielleicht werden Louisa, Birte und die anderen Teilnehmerinnen des "Mädchen für Technik"-Camps einmal zu diesen jungen Fachkräften zählen. Der Grundstein dafür ist gelegt.

3500 Teilnehmerinnen seit 2002

Die "Mädchen für Technik"-Camps sind eines von 16 Angeboten der Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern 4.0, die Kinder und Jugendliche für Technik begeistern will. Seit 2002 haben bayernweit 3500 Schülerinnen bei den – fast immer ausgebuchten – "Mädchen für Technik"-Camps mitgemacht. Auch im laufenden Jahr tauchen wieder über 170 Schülerinnen in insgesamt 13 Camps in die Welt der Technik ein. Das Angebot ist bis auf An- und Abreise kostenfrei.
Hinter den "Mädchen für Technik"-Camps stehen das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V. (bbw) und die Bayerischen Metall+Elektro Arbeitgeber bayme vbm. Auch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Technologie
fördert das Projekt.

Weitere Informationen zu den "Mädchen für Technik"-Camps finden Sie hier.

Vorsprung durch Bildung

Eine Offensive der bayerischen Wirtschaft