Weiterführende Schule

"Technik – Zukunft in Bayern 4.0" - "Mädchen für Technik"-Camps

Pressemitteilung – "Das Löten war das Beste“ – Schülerinnen lassen sich von technischen Berufen begeistern

Bohren, löten, fräsen: Das ist nicht nur etwas für Jungen – es macht auch Mädchen Spaß. Dies konnten 20 Schülerinnen von 12 bis 14 Jahren im "Mädchen für Technik"-Camp bei der Knorr-Bremse AG in München feststellen. Vier Tage haben die Mädchen im Rahmen der Initiative "Technik – Zukunft in Bayern 4.0" des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft e. V. (bbw) und der bayerischen Metall+Elektro Arbeitgeber bayme vbm Berufe wie Industriemechanikerin und Mechatronikerin kennengelernt und erfahren, welche Ausbildungsberufe die Knorr-Bremse AG in München darüber hinaus anbietet.

Am 14. Juni 2019 zeigten die Teilnehmerinnen ihren Eltern und weiteren Gästen ihre Werkstücke und berichteten begeistert von ihren Erfahrungen während des Camps.

Für Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der Arbeitgeberverbände bayme vbm, ist mit der Begeisterung der Schülerinnen für Technik ein wichtiges Ziel des "Mädchen für Technik"-Camps erreicht:

Gerade die bayerische Metall- und Elektroindustrie bietet Mädchen hervorragende Ausbildungs- und Berufsperspektiven. Deshalb engagieren wir uns seit Jahren für Projekte wie die ,Mädchen für Technik‘-Camps, die Schülerinnen frühzeitig Technik-Berufe nahebringen.

Attraktive technische Berufe

"Technische Berufe sind abwechslungsreich, zukunftsfest und gut bezahlt – also attraktiv nicht nur für Jungen, sondern auch für Mädchen", erklärte Florence Bröcheler, Ausbildungsleiterin bei Knorr-Bremse in München. "Darum freuen wir uns, dass die Mädchen im Camp die Faszination der Technik-Berufe bei uns im Unternehmen live erleben können." Die 13-jährige Hanna mochte das Löten am liebsten. "Mir hat ganz besonders gefallen, dass wir selbst ein Werkstück bauen durften", berichtete die ebenfalls 13-jährige Marlene. Dadurch habe sie viele Arbeitsschritte selbst ausprobieren können. Und Eva, 14 Jahre, fand es schön, "dass die Azubis so nett und hilfsbereit" waren.

Anteil der weiblichen Beschäftigten steigern

Der Anteil an weiblichen Beschäftigten in der bayerischen Metall- und Elektroindustrie – derzeit rund 25 Prozent – soll steigen. Für dieses Ziel setzen sich auch die Arbeitgeber ein, betonte Verbandsgeschäftsführer Brossardt. Denn, wie Brossardt formulierte: "Um im internationalen Wettbewerb weiterhin einen Spitzenplatz einzunehmen, brauchen die bayerischen Unternehmen auch in Zukunft hochqualifizierte Nachwuchskräfte." Vielleicht werden Hanna, Marlene, Eva und die anderen Teilnehmerinnen des "Mädchen für Technik"-Camps einmal zu diesen jungen Fachkräften zählen. Der Grundstein dafür ist gelegt.

3500 Teilnehmerinnen seit 2002

Die "Mädchen für Technik"-Camps sind eines von 16 Angeboten der Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern 4.0, die Kinder und Jugendliche für Technik begeistern will. Seit 2002 haben bayernweit 3500 Schülerinnen bei den – fast immer ausgebuchten – "Mädchen für Technik"-Camps mitgemacht. Auch in diesem Jahr tauchen wieder über 170 Schülerinnen in insgesamt 13 Camps in die Welt der Technik ein. Das Angebot ist bis auf An- und Abreise kostenfrei.
Hinter den "Mädchen für Technik"-Camps stehen das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V. (bbw) und die bayerischen Metall+Elektro Arbeitgeber bayme vbm. Auch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie fördert das Projekt.

Hier finden Sie weitere Informationen zu den "Mädchen für Technik"-Camps.

Vorsprung durch Bildung

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