Vorschule / Grundschule

"Technik – Zukunft in Bayern 4.0" - "MINIPHÄNOMENTA in Bayern"

Pressemeldung - 52 naturwissenschaftliche Phänomene für kleine Forscher - Schüler experimentieren im Juli 2016 an den Grundschulen Sünching und Aufhausen-Pfakofen in Eigenregie

Zwischen Mathe und Deutsch wird geforscht: Hier entdeckt ein Schülerteam, dass eine brennende Kerze Sauerstoff braucht, dort finden Schüler heraus, wie gut Metall Wärmeenergie leitet – und das erstmalig an zwei Schulen gleichzeitig: Die Grundschulen Sünching und Aufhausen-Pfakofen haben sich in den vergangenen zwei Wochen die 52 Experimentierstationen der "MINIPHÄNOMENTA in Bayern" geteilt. Bei diesem Angebot geht es in erster Linie um den Spaß im Umgang mit Technik und Naturwissenschaft. Spielerisch ergründen die Schüler naturwissenschaftliche und technische Zusammenhänge in Eigenregie. Diese Erfahrungen bilden eine gute Basis für ein andauerndes Technikinteresse. Damit die Schüler alle Stationen ausprobieren können, gibt es einen Shuttle-Bus-Service zwischen den sieben Kilometern entfernten Schulen. Auch die benachbarten Grundschulen Wiesent und Mintraching wurden für jeweils einen Tag eingeladen, damit sich noch mehr Schüler an der MINIPHÄNOMENTA ausprobieren konnten.
Am heutigen "Tag der Öffentlichkeit" inspizieren in Sünching nicht nur Schülereltern und die Schulleiterinnen Marion Fuchs und Martina Aschenbrenner die Experimentierstationen, sondern auch Hermann Brandl vom Hauptsponsor bayme vbm, sowie Christiane Schichtl, Schulrätin der Staatlichen Schulämter im Landkreis und der Stadt Regensburg, und Roland Hager, Schulamtsdirektor a.D. der Staatlichen Schulämter. Außerdem die Bürgermeister der Gemeinden Sünching, Pfakofen und Aufausen, Robert Spindler, Reinhold Winter und Johann Jurgovsky, und Projektleiterin Carolin Gutmann vom Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V. (bbw). "Die Stationen machen den Kindern ungeheuer viel Spaß", sagte Schulleiterin Fuchs, "und wir sind sehr froh, in den Genuss dieses tollen Projekts gekommen zu sein."

Die "MINIPHÄNOMENTA in Bayern" ist Teil der Bildungsinitiative "Technik – Zukunft in Bayern 4.0". Um so ein Projekt Schulen in dieser Qualität kostenfrei anbieten zu können, braucht es finanzielle und ideelle Unterstützung: Die kommt von den bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgebern bayme vbm. "Bayern braucht angesichts der demografischen Entwicklung auch in Zukunft gut ausgebildete Fachkräfte", sagt Brandl von bayme vbm. "Nur so können wir die Stärke unseres Wirtschaftsstandorts nachhaltig sichern. Wir wollen daher bereits Kinder für Technik begeistern, denn Technik ist wichtig – gerade in Bayern. Darum unterstützen wir die ‚MINIPHÄNOMENTA‘."

In ein paar Tagen zieht die "MINIPHÄNOMENTA in Bayern" an die nächste Schule weiter. Was zurück bleibt, ist ein ehrgeiziger, aber nachhaltiger Plan: Schülereltern bauen einige Stationen nach und stellen so Teile der "MINIPHÄNOMENTA in Bayern" der Schule langfristig zur Verfügung. Seit 2007 bietet das bbw die "MINIPHÄNOMENTA in Bayern" pro Schuljahr bis zu zwölf bayerischen Grundschulen an. Sie ist nur eines von vielen Projekten der Bildungsinitiative "Technik – Zukunft in Bayern 4.0". Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie fördert diese Projekte für Jugendliche.

Über "Technik – Zukunft in Bayern 4.0"

Die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber bayme vbm engagieren sich für die Nachwuchssicherung
im technischen Bereich und sind die Hauptsponsoren der Bildungsinitiative "Technik – Zukunft in Bayern 4.0", die im vergangenen Jahr ihr 15-jähriges Jubiläum feierte. Mit zahlreichen Projekten soll bei Kindern und Jugendlichen schon früh Interesse für technische und naturwissenschaftliche Zusammenhänge geweckt werden. Träger der Initiative ist Wirtschaft im Dialog im Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V. (bbw). Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie fördert Projekte für Jugendliche und insbesondere für Mädchen und junge Frauen. Die Schirmherrschaft hat Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner übernommen.

Vorsprung durch Bildung

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