Weiterführende Schule

Girls' Day Akademie

Pressemeldung - bayme vbm und Bundesagentur für Arbeit ziehen im Juli 2016 in Mittelfranken positive Bilanz aus dem Projekt "Girls‘ Day Akademie“ - Brossardt: "Praxisorientierte Berufsorientierung für Mädchen“

Die bayerischen Metall- und Elektro- Arbeitgeberverbände bayme vbm und die Bundesagentur für Arbeit (BA) haben anlässlich einer Abschlussveranstaltung eine positive Bilanz aus ihrem gemeinsamen Projekt "Girls‘ Day Akademie" gezogen. bayme vbm Hauptgeschäftsführer
Bertram Brossardt betonte: "Derzeit sind rund 25 Prozent der Beschäftigten in der bayerischen Metall- und Elektro-Industrie weiblich. Wir wollen, dass noch mehr Frauen den Weg in technische Berufe und damit in die bayerischen M+E Unternehmen finden. Die ‚Girls‘ Day Akademie‘ ist eine gute Initiative, um schon bei Mädchen Begeisterung für Technik zu wecken."

Dr. Markus Schmitz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit, ergänzte: "Derzeit interessieren sich über die Hälfte der Mädchen gerade einmal für zehn Ausbildungsberufe, darunter ist vor allem der kaufmännische Bereich stark vertreten. Um das Interesse an Berufsbildern im naturwissenschaftlich-technischen Bereich zu stärken, ermöglichen wir mit der ‚Girls‘ Day Akademie‘ im Klassenzimmer und ganz praktisch an der Werkbank erste Einblicke in dieses spannende Feld. So ermutigen wir die Schülerinnen, bei der Berufs- oder Studienwahl über den Tellerrand hinauszuschauen und sich auch mal jenseits der ausgetretenen Pfade auszuprobieren."

Die "Girls‘ Day Akademie" hat sich in den letzten Jahren als erfolgreiches Projekt für die Berufsorientierung bei Schülerinnen in ganz Bayern etabliert. Vierzehn Akademien wurden im Freistaat als Kooperationsmodell zwischen einer teilnehmenden Schule, mehreren Unternehmen und einer weiterführenden Schule oder Hochschule durchgeführt. "Das Projekt bietet Vorteile für alle Seiten: Die Schülerinnen erhalten Informationen über die Ausbildung in der M+E Industrie aus erster Hand und die Unternehmen können sich als attraktiver Arbeitgeber gegenüber potenziellen Azubis präsentieren", so Brossardt.

In Mittelfranken beteiligen sich im laufenden Schuljahr zwei Schulen sowie sechs Unternehmen. Die Akademien werden während des ganzen Schuljahres für bis zu 15 Schülerinnen angeboten und finden ergänzend zum Schulunterricht statt. Die Teilnehmerinnen treffen sich wöchentlich, um ihre technischen Fähigkeiten zu erproben und Einblicke in die M+E Berufswelt zu bekommen. Sie erstellen etwa bei Kooperationsunternehmen ein Werkstück und tauschen sich mit Auszubildenden aus. Außerdem durchlaufen die Teilnehmerinnen der Akademie ein Bewerbungstraining.

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