Kategorie: Aktuelles

  • Technik – Zukunft in Bayern – Rückblick auf Stärken-Workshop und Visionswochenende

    Technik – Zukunft in Bayern – Rückblick auf Stärken-Workshop und Visionswochenende

    Im Stärken-Workshop stand vor allem die gemeinsame Reflexion der Camp-Woche im Mittelpunkt. Die Teilnehmenden trafen bekannte Gesichter wieder, tauschten sich über ihre Erlebnisse aus und setzten sich intensiv mit ihren persönlichen Fähigkeiten und Interessen auseinander. Gemeinsam wurde erarbeitet, welche Stärken jede(r) Einzelne bereits mitbringt und wie diese in der zukünftigen Arbeitswelt eingesetzt werden können. Besonders schön war zu sehen, wie offen sich die Jugendlichen eingebracht und gegenseitig unterstützt haben.

    Auch das Visionswochenende bot den Teilnehmenden die Möglichkeit, ihren Blick weiter in Richtung Zukunft zu richten. Mit Unterstützung erfahrener Coaches beschäftigten sie sich mit Fragen rund um Berufs- und Studienwahl und erhielten wertvolle Orientierung für ihren weiteren Weg. Ein besonderes Highlight war die individuelle Potenzialanalyse, durch die die Jugendlichen ihre eigenen Interessen, Talente und Entwicklungsmöglichkeiten noch besser kennenlernen konnten.

    Die Workshops bildeten einen gelungenen Abschluss der Camp-Reihe und zeigten einmal mehr, wie wichtig es ist, junge Menschen nicht nur für technische und berufliche Themen zu begeistern, sondern sie auch bei ihrer persönlichen Orientierung zu begleiten. Die Workshops waren geprägt von vielen motivierten Teilnehmenden, tollen Gesprächen und positivem Feedback.

  • vbw Kongress Vorsprung Bayern "Arbeitsmarkt im Wandel: Wachstumsbranchen identifizieren und Fachkräftepotenziale erschließen" am 29. Juli 2026 – Jetzt anmelden!

    vbw Kongress Vorsprung Bayern „Arbeitsmarkt im Wandel: Wachstumsbranchen identifizieren und Fachkräftepotenziale erschließen“ am 29. Juli 2026 – Jetzt anmelden!

    Unabhängig von der aktuellen Konjunktur- und Strukturkrise sowie der geopolitischen Unsicherheit bleibt die Arbeitskräfte- und Fachkräftesicherung eine zentrale Herausforderung für die Unternehmen in Bayern. Bedingt durch die demografische Entwicklung wird der Rückgang des Erwerbspersonenpotenzials in der Zukunft dazu führen, dass sich in vielen Branchen Arbeitskräfte- und Fachkräfteengpässe noch weiter verschärfen.

    Auf dem Kongress diskutieren Dr. Sabine Jarothe, Amtschefin, Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, Dr. Markus Schmitz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit, sowie Christian Böllhoff, Geschäftsführender Gesellschafter der Prognos AG, mit vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt über die Herausforderungen der Arbeitskräfte- und Fachkräftesicherung, die Entwicklungen am Arbeitsmarkt, die aktuellen Wachstumsbranchen sowie die Verschiebungen bei den Beschäftigungsschwerpunkten.

    Im Fokus der Veranstaltung stehen dabei folgende Fragen: Wie wirkt sich der zunehmende branchenspezifische Arbeitskräfte- und Fachkräfteengpass auf die bayerischen Unternehmen aus, wie verschieben sich dadurch die Beschäftigungsschwerpunkte und wo entstehen und lassen sich neue Wachstumsbranchen identifizieren?

    Veranstaltungsdaten

    29. Juli 2026
    9:00 – 10:30 Uhr
    hbw | Haus der Bayerischen Wirtschaft, Europasaal
    Max-Joseph-Straße 5
    80333 München

    Sie können sich bis zum 28. Juli 2026 hier für die Veranstaltung anmelden.

    Die Veranstaltung findet in Präsenz statt und wird zudem online gestreamt. Bitte wählen Sie beim Anmeldeprozess die Art Ihrer Teilnahme.

    Programm

    09:00 Uhr
    Begrüßung und Statement: Arbeitsmarkt im Wandel
    Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer, vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.

    09:10 Uhr
    Statement: Aktuelle wirtschaftspolitische Strategien Bayerns
    Hubert Aiwanger MdL, Bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie und stellvertretender Ministerpräsident des Freistaats Bayern

    09:20 Uhr
    Podiumsdiskussion

    • Bertram Brossardt
    • Dr. Sabine Jarothe, Amtschefin, Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie
    • Dr. Markus Schmitz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit
    • Christian Böllhoff, Geschäftsführender Gesellschafter, Prognos AG

    10:30 Uhr
    Ende der Veranstaltung

    Moderation
    Johannes Geigenberger, Mediengruppe Bayern

  • Bayern setzt bundesweit Maßstäbe beim evidenzbasierten Lernen

    Bayern setzt bundesweit Maßstäbe beim evidenzbasierten Lernen

    Im Bereich der Leseförderung wird schon deutlich: Die Bemühungen der Lehrkräfte und der Schülerinnen und Schüler sind durchaus erfolgreich, was auch Kultusministerin Anna Stolz sehr freut: “Wer sicher liest, kann die Welt verstehen und aktiv mitgestalten. Deshalb finde ich es klasse, dass wir mit BYLES und FiLBY die Lesekompetenz unsere Schülerinnen und Schüler schon sehr früh nachhaltig stärken. Jedes Kind erhält hier eine individuelle Rückmeldung, so wird der eigene Lesefortschritt schnell sichtbar und spürbar. Mit diesem einmaligen Diagnostik-Tool setzen wir in Bayern ganz neue Maßstäbe.“

    Bei der Gestaltung und Umsetzung von BYLES arbeitet das Ministerium eng mit der Universität Regensburg und bayerischen Lehrkräften zusammen. Prof. Dr. Udo Hebel, Präsident der Universität Regensburg, hebt hervor: “Die Universität Regensburg hat sich in den letzten Jahren einen hervorragenden Ruf im Bereich empirische Bildungsforschung erarbeitet – nicht zuletzt durch die hervorragende Zusammenarbeit zwischen Fachdidaktik und Bildungsforschung. Das Bayerische Lesescreening setzt hierbei neue Maßstäbe hinsichtlich Datenqualität und -quantität. Aktuelle Forschungsergebnisse fließen unmittelbar in die Weiterentwicklung der Anwendung ein. Wir freuen uns als Universität Regensburg, einen wertvollen Beitrag zu leisten und die seit Jahren intensive und fruchtbare Zusammenarbeit mit dem Ministerium erfolgreich weiterzuführen.“

    Neu: Vereinfachte Version FiLBY-DaZ

    Der Beginn des neuen Schuljahres war für zahlreiche Grundschulen in Bayern zugleich auch der Startschuss für den Einsatz der Fachintegrierten Leseförderung Bayern (FiLBY). Die Schülerinnen und Schüler trainieren mit diesem Leseförderprogramm systematisch und beginnend ab der 2. Klasse Leseflüssigkeit, Leseverstehen (Jahrgangsstufe 3) und selbstreguliertes Lesen (Jahrgangsstufe 4).

    Für Kinder mit geringen Deutschkenntnissen steht in den Klassen 2 und 3 seit dem Schuljahr 2025/2026 nun auch eine sprachlich vereinfachte Version der FiLBY-Lesetexte (FiLBY-DaZ) zur Verfügung.

    Drei BYLES-Screeningzeiträume

    Mit dem Bayerischen Lesescreening (BYLES) erhalten alle teilnehmenden Schülerinnen und Schüler an den bayerischen Grundschulen im Schuljahresverlauf bis zu drei Rückmeldungen, wie sich ihre Lesekompetenz verbessert hat. So auch im Schuljahr 2025/2026: Bereits im ersten Erhebungszeitraum ab November 2025 haben rund 233.000 Schülerinnen und Schüler, und damit ca. 50.000 mehr als im Vergleichszeitraum 2024, ihre Lesekompetenz mit BYLES überprüft. Seit dem 19. Januar und noch bis Ende April 2026 können sie nun ihren Zuwachs an Lesekompetenz im gesamten ersten Schulhalbjahr messen. Am Ende des Schuljahres können sie dann abschließend feststellen, welche Fortschritte sie beim Lesen über das Schuljahr hinweg gemacht haben.

    TOP 50 BYLES-Grundschulklassen

    Die statistischen Auswertungen aus dem vergangenen Schuljahr belegen deutlich, dass eine intensive Leseförderung mit evidenzbasierten Unterrichtsprogrammen und Diagnoseinstrumenten vielerorts zu einer messbaren Verbesserung der Lesekompetenz geführt hat. 50 besonders erfolgreiche Grundschulklassen hat Kultusministerin Anna Stolz daher mit einem FiLBY-Leseluchs gewürdigt und ihre Anerkennung ausgesprochen.

    Diese positiven Ergebnisse nimmt auch die Universität Regensburg, die BYLES und FiLBY im Auftrag des Bayerischen Kultusministeriums entwickelt hat, zum Anlass, um im Rahmen einer Begleitforschung die Gelingensbedingungen einer wirksamen Leseförderung in diesen Klassen genauer zu untersuchen.

    Wie funktioniert BYLES?

    Das Bayerische Lesescreening BYLES setzt neue Maßstäbe für Diagnostik in der Bildungsforschung und ist in der Größenordnung bislang einmalig in Deutschland. Inhaltlich entwickelt und technisch umgesetzt von der Universität Regensburg, wurde es im November und Dezember 2024 erstmals an den bayerischen Schulen durchgeführt. BYLES ist ein digitales und adaptives Testinstrument, das den Kindern differenzierte Aufgaben vorgibt, bis das persönliche maximale Fähigkeitsniveau erreicht ist. Damit kann die Lesekompetenz zuverlässig diagnostiziert werden, ohne dass die Kinder über- oder unterfordert werden. Daraus resultierend erhält die Lehrkraft für jedes Kind eine individuelle Förderempfehlung und kann Kindern und Eltern eine individuelle Rückmeldung zum aktuellen Leistungsstand geben. Das Ziel: Durch die bis zu dreimalige Testdurchführung pro Schuljahr können Fehlentwicklungen oder Stagnation in der Leseentwicklung einzelner Kinder oder ganzer Klassen frühzeitig entdeckt und durch Gegenmaßnahmen behoben werden.

  • Code your way advanced – Bei diesem Workshop konnten Jugendliche sich durch das Weltall coden

    Code your way advanced – Bei diesem Workshop konnten Jugendliche sich durch das Weltall coden

    Code your way advanced ist Teil des Programms “code your way“, umgesetzt von der Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern und unterstützt von bayme vbm – Bayerische M+E Arbeitgeber als Hauptförderer sowie vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.

    Future Skills ganz nebenbei näherbringen und das mit jeder Menge Spaß – das schafft code your way advanced auf besonders innovative und kreative Weise. Der Workshop in hybridem Format verpackt technische Wissensvermittlung in einer unterhaltsamen Spielumgebung, die den Ehrgeiz der Jugendlichen packt.

    Coding-Skills auf Weltraum-Mission erlernen

    Die Teilnehmenden starteten als Raumflotte von der Erde und begaben sich auf eine Expedition zum Planeten Aurora, auf dem sie eine Forschungsstation wieder aufbauen sollten. Während der Reise meisterten sie mehrere Aufträge, bei denen sie Schritt für Schritt lernten, technische Systeme zu verstehen und zu programmieren. Dabei wurden ihnen grundlegende Kenntnisse im Coding mit Block-Programmierung sowie im Umgang mit elektronischen Bauteilen vermittelt. Sie lernten, wie Sensoren, Geräte und Programme zusammenwirken. Nicht zuletzt ging es um kreatives Problemlösen, Tüfteln und Spaß bei der Teamarbeit.

    Es handelt sich um ein hybrides Angebot: Zum Auftakt am 10. Juni startete die Gruppe ihre gemeinsame Reise im Werkraum Augsburg. Dafür bekamen sie die nötigen technischen Bauteile, lernten die Lernplattformen kennen und erhielten erste Missionsaufträge. Dann ging es zuhause weiter mit wöchentlichen Live-Calls und Chats. Am 17. Juli kamen alle für das große Finale wieder zusammen: Die Landung auf Aurora! All das erlangte Wissen der vergangenen Wochen war nun gefragt, um die Forschungsstation, die durch einen Solarsturm beschädigt wurde, wieder aufzubauen.

    code your way bereichert die Augsburger Bildungslandschaft

    Der Workshop gehört zu dem Bildungsprogramm code your way, das es seit 2024 in Augsburg gibt. Ziel des Programms ist, Jugendliche in ihrem digitalen Know-how zu stärken, Interesse zu wecken und Talente zu fördern. Dafür werden zwei Level angeboten, basic und advanced. Das basic-Level schafft einen niederschwelligen Einstieg ins Thema, indem es sich an ganze Schulklassen richtet, die gemeinsam auf Coding-Reise gehen. Dazu gehört zum Beispiel ein Besuch des DLR_School_Labs der Uni Augsburg, genauso wie Einblicke in die Wirtschaft und Berufswelt. Jugendliche, die tiefer ins Thema einsteigen möchten, können sich für das advanced-Level anmelden und ihre Kenntnisse weiter ausbauen. So wurde ein wertvoller Beitrag zur Nachwuchsförderung in Augsburg geschaffen.

    Teilnahme

    Die Weltraum-Mission der Teilnehmenden endete vorerst auf dem Planeten Aurora. Doch die Mission von code your way dauert an: Der gesamte Augsburger Raum ist gefragt, das Programm zu unterstützen und weiterzuverbreiten. Lehrkräfte und Jugendliche, aber auch regionale Unternehmen sind willkommen, sich zu engagieren und mitzumachen.

  • Den eigenen Weg finden – Schulversuch QmBO stärkt Erfolg Beruflicher Orientierung an weiterführenden Schulen

    Den eigenen Weg finden – Schulversuch QmBO stärkt Erfolg Beruflicher Orientierung an weiterführenden Schulen

    Die bayerische Kultusministerin Anna Stolz unterstrich vorab: Der Schulversuch zeigt eindrucksvoll, wie Schule und Berufspraxis für beide Seiten gewinnbringend zusammenarbeiten. Die Berufliche Orientierung ist für unsere Schülerinnen und Schüler ein Wegweiser, der verborgene Talente sichtbar macht und nachhaltig fördert. Für mich ist es entscheidend, dass die jungen Menschen an den weiterführenden Schulen frühzeitig, praxisnah und individuell auf ihrem Weg ins Berufsleben unterstützt werden. Hier setzt der Schulversuch QmBO wichtige Impulse, die Berufliche Orientierung systematisch, nachhaltig und innovativ weiterzuentwickeln. Mein besonderer Dank geht an die Schulfamilien der beteiligten Modellschulen sowie an unsere Partner – die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. und das Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung.“

    Im Rahmen der Informationsveranstaltung lobte Martin Wunsch, Amtschef des Kultusministeriums, die Zwischenergebnisse des Schulversuchs: Die Berufliche Orientierung junger Menschen ist eine zentrale Aufgabe unserer Schulen. Sie ist als Bildungs- und Erziehungsziel fest verankert. Die Schülerinnen und Schüler sollen ihre Neigungen und Interessen entdecken und die vielen beruflichen Möglichkeiten kennenlernen, die es gibt. Sie sollen sich mit ihren Stärken und Schwächen beschäftigen und diese mit den Anforderungen der verschiedenen Berufe abgleichen. So entsteht eine tragfähige Grundlage für eine reflektierte Berufswahl. Damit diese wichtige Aufgabe gut gelingt, gibt es den Schulversuch QmBO. Die systematische Verbindung von Qualitätsmanagement und Wirkungsorientierung in der Beruflichen Orientierung ist in dieser Form bislang einzigartig. Hier übernimmt Bayern eine echte Vorreiterrolle auf Bundesebene. Die gewonnenen Erkenntnisse aus dem Schulversuch werden nicht nur für die beteiligten Schulen von großem Nutzen sein, sondern können auch Impulse für die Weiterentwicklung beruflicher Orientierung in ganz Deutschland geben.“

    Die Angebote zur beruflichen Orientierung im Unterricht helfen Jugendlichen, ihre Stärken und Interessen früh zu erkennen. Gleichzeitig erfahren sie, wo der Arbeitsmarkt sie braucht. Davon profitieren auch unsere Unternehmen für ihre Arbeitskräfte- und Fachkräftesicherung. Denn diese bleibt trotz der aktuellen wirtschaftlichen und geopolitischen Herausforderungen eine wichtige Zukunftsaufgabe. Der Schulversuch hilft dabei, die Angebote zur beruflichen Orientierung noch gezielter auf die individuellen Bedürfnisse der Schulen und unterschiedlichen Schularten zuzuschneiden und so langfristig qualitativ zu verbessern. Die finale Projektphase bis Juli 2027 mit Fokus auf die umfassende Wirkungsmessung und wissenschaftliche Evaluierung aller erprobten Berufsorientierungsmaßnahmen ist nun besonders wichtig, weil sie hilft, die Qualitätsstandards flächendeckend an allen Schulen zu verankern.

    Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V

    Transparenter Hintergrund

    Hintergrundinformationen zum Schulversuch “QmBO – Qualitätsmanagement Berufliche Orientierung an weiterführenden Schulen“

    Seit dem Schuljahr 2024/2025 werden im Zuge des Schulversuchs QmBO Möglichkeiten erprobt und schulartspezifische Konzepte entwickelt, die die Qualität der schulinternen Maßnahmen verbessern sowie die Berufliche Orientierung stärker im Schulentwicklungsprozess etablieren. Der Schulversuch wird in Zusammenarbeit des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus mit dem Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB) durchgeführt. Zusätzlich wird ein Projektbeirat eingerichtet, der sich aus Vertretungen des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus, der Wirtschaft, Hochschulen und Bildungsträgern zusammensetzt.

    In der zweiten Projektphase, die zum kommenden Schuljahr 2026/2027 beginnt, richtet sich der Fokus verstärkt auf die Wirkung einzelner Maßnahmen in der Beruflichen Orientierung. Dazu entwickeln und erproben die Modellschulen des Schulversuchs unter wissenschaftlicher Begleitung Evaluationsmaterialien, die Aufschluss darüber geben, inwieweit die durchgeführten Maßnahmen positive Auswirkungen auf die Fähigkeiten und Berufswahlkompetenzen der Schülerinnen und Schüler haben und die ursprüngliche Zielsetzung tatsächlich erreicht wurde.

    Folgende 23 Modellschulen nehmen am Schulversuch teil

    Mittelfranken

    • Gymnasium Carolinum Ansbach
    • Mittelschule Scharrerschule Nürnberg
    • Wirtschaftsschule Nürnberg

    Niederbayern

    • Veit-Höser-Gymnasium Bogen
    • Staatliche Wirtschaftsschule Deggendorf

    Oberbayern

    • Staatliche FOS Erding
    • Orlando-di-Lasso-Realschule Maisach
    • Josef-Zerhoch-Mittelschule Peißenberg
    • Dominik-Brunner-Realschule Poing

    Oberfranken

    • Adalbert-Raps-Schule staatliche FOS Kulmbach
    • Herzog-Otto-Mittelschule Lichtenfels

    Oberpfalz

    • Markus-Gottwalt-Mittelschule Eschenbach
    • Mittelschule Grafenwöhr
    • Ostendorfer-Gymnasium Neumarkt

    Schwaben

    • Paul-Klee-Gymnasium Gersthofen
    • Heinrich-Sinz-Schule Ichenhausen
    • Realschule an der Salzstraße Kempten
    • Staatliche FOS Neu-Ulm
    • Anton-Jaumann-Realschule Wemding

    Unterfranken

    • Private Wirtschaftsschule Krauß Aschaffenburg
    • Friedrich-Dessauer-Gymnasium Aschaffenburg
    • Dr.-Auguste-Kirchner-Realschule Haßfurt
    • Hans-Schöbel-Schule Würzburg
  • Innovative Ideen aus Schwaben – der 5-Euro-Business-Wettbewerb an der Universität Augsburg löst Begeisterung aus

    Innovative Ideen aus Schwaben – der 5-Euro-Business-Wettbewerb an der Universität Augsburg löst Begeisterung aus

    Starke Impulse für die ökonomische Bildung

    Das Projekt wird vom Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V. durchgeführt und von den bayerischen M+E Arbeitgebern bayme vbm als Hauptförderer unterstützt.

    Der 5-Euro-Business Wettbewerb motiviert Studierende dazu, unternehmerisches Denken zu entfalten und ihre Kreativität praktisch zu erproben. Auch in diesem Jahr haben die Teilnehmenden eindrucksvoll bewiesen, wie viel Innovationsgeist, Teamarbeit und Einsatzbereitschaft in ihren Geschäftskonzepten steckt. Dabei haben sie wichtige Erfahrungen gesammelt, die ihnen im späteren Berufsleben zugutekommen. Für unsere Unternehmen sind die jungen Talente die Fach- und Führungskräfte von Morgen. Als Hauptförderer sind wir stolz darauf, Teil dieses erfolgreichen Konzepts zu sein.

    Bertram Brossardt, bayme vbm Hauptgeschäftsführer

    Transparenter Hintergrund

    Praxisnahes Lernen und gelebtes Unternehmertum

    Der 5-Euro-Business Wettbewerb an der Universität Augsburg bot auch in diesem Sommersemester Studierenden aller Fachrichtungen eine praxisnahe Möglichkeit, unternehmerische Abläufe unmittelbar kennenzulernen.

    Zum Auftakt erhielten die Teilnehmenden in Workshops und Seminaren fundierte Einblicke in zentrale Themen wie Marketing, Projektmanagement sowie rechtliche Grundlagen und Schutzrechte. Anschließend entwickelten sie in Teams eigene Geschäftsideen und setzten diese innerhalb von acht Wochen unter realen Marktbedingungen um, mit einem Startkapital von lediglich fünf Euro.

    Unterstützt wurden sie dabei von erfahrenen Business-Mentorinnen und -Mentoren aus regionalen Unternehmen und Institutionen, darunter Conntac GmbH, HY5 – Mak Schmicker GbR, Studyflix GmbH, Aufi GmbH, Stadt Gersthofen, Weguide GmbH, 1KOMMA5° Augsburg GmbH, Varesi Consulting.

    Erfolgreiche Ideen aus der Region – Gewinnerteams des Wettbewerbs

    Alle acht teilnehmenden Teams durchliefen die achtwöchige Unternehmensphase erfolgreich und beeindruckten die Jury mit der Qualität und Bandbreite ihrer Ideen. Nachhaltigkeit stand bei vielen der vorgestellten Konzepte im Mittelpunkt.

    Bis zum Schluss lieferten sich die Teams ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen. Die Jury zeichnete beim Finale die überzeugendsten Geschäftsideen aus.

    Den ersten Platz belegte das Team Pasta & Planlosigkeit mit einem interaktiven kulinarischen Freundebuch im DIN-A5-Format, das sich an frisch ausgezogene Studierende richtet. Das Produkt verbindet einen praktischen Kochratgeber mit einem persönlichen Erinnerungsbuch, in das Familie und Freunde eigene Rezepte und Nachrichten eintragen können.

    Auf dem zweiten Platz folgte das Team ConFlores, das überschüssige, optisch unperfekte Blumen aus der Region Augsburg und München in biologisch abbaubares Blütenkonfetti verwandelt, eine nachhaltige Alternative zu herkömmlichem Konfetti aus Papier oder Plastik.

    Den dritten Platz erreichte das Team TAU, Deine Segeltasche, das aus ausgedienten Segeln von Segelvereinen personalisierte handgefertigte Duffelbags fertigt. Jede Tasche ist dabei ein Einzelstück mit eigener Geschichte.

    Den Nachhaltigkeitspreis erhielt das Team ScrubBean für eine natürliche Peeling-Seife aus dem Kaffeesatz Augsburger Cafés, die als nachhaltiges Gästeprodukt insbesondere an Airbnb- und kleinere Unterkünfte vertrieben wird.

    Michael Mötter, stellvertretender Geschäftsführer des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V., hob die Bedeutung der gesammelten Erfahrungen hervor. “Der Wettbewerb ist nicht nur eine Bühne für innovative Konzepte, sondern zugleich eine wertvolle Lernumgebung für zukünftige Unternehmerinnen und Unternehmer. Jahr für Jahr zeigt sich, wie aus ersten Konzepten durch Teamarbeit, Kreativität und Mut tragfähige Geschäftsmodelle entstehen. Der Wettbewerb hat sich zu einem festen Bestandteil der Förderung von Unternehmertum und Innovation entwickelt und stärkt zentrale Kompetenzen wie Selbstständigkeit und Verantwortungsbewusstsein.“

    Projektträger und Förderer

    5-Euro-Business ist ein Projekt des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V. Regionaler Partner ist die Universität Augsburg. Als Hauptförderer fungieren die bayerischen M+E Arbeitgeber bayme vbm.

  • Studierendenwettbewerb 5-Euro-Business Wettbewerb erstmalig an der Hochschule Ansbach

    Studierendenwettbewerb 5-Euro-Business Wettbewerb erstmalig an der Hochschule Ansbach

    Starke Impulse für die ökonomische Bildung

    Das 5-Euro-Business war in diesem Jahr Teil von ANsWERK Connect und damit auch Teil des Nürnberg Digital Festivals und unterstreicht, wie stark das Gründungsökosystem in Ansbach aufgestellt ist. Viele engagierte Partner kommen an einem Ort zusammen, es entstehen wertvolle Kontakte und damit die besten Voraussetzungen für erfolgreiche Gründungen.

    Gespannt verfolgten die Gäste die Präsentationen der teilnehmenden Teams und erhielten spannende Einblicke in die Gründungsreisen der Studentinnen und Studenten. Das Projekt wird vom Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V. durchgeführt und von den bayerischen M+E Arbeitgebern bayme vbm als Hauptförderer unterstützt.

    Der 5-Euro-Business Wettbewerb motiviert Studierende dazu, unternehmerisches Denken zu entfalten und ihre Kreativität praktisch zu erproben. Auch in diesem Jahr haben die Teilnehmenden eindrucksvoll bewiesen, wie viel Innovationsgeist, Teamarbeit und Einsatzbereitschaft in ihren Geschäftskonzepten steckt. Dabei haben sie wichtige Erfahrungen gesammelt, die ihnen im späteren Berufsleben zugutekommen. Für unsere Unternehmen sind die jungen Talente die Fach- und Führungskräfte von Morgen. Als Hauptförderer sind wir stolz darauf, Teil dieses erfolgreichen Konzepts zu sein.

    Bertram Brossardt, bayme vbm Hauptgeschäftsführer

    Transparenter Hintergrund

    Praxisnahes Lernen und gelebtes Unternehmertum

    Der 5-Euro-Business Wettbewerb an der Hochschule Ansbach bot im Sommersemester 2026 Studierenden aller Fachrichtungen eine praxisnahe Möglichkeit, unternehmerische Abläufe unmittelbar kennenzulernen.

    Zum Auftakt erhielten die Teilnehmenden in Workshops und Seminaren fundierte Einblicke in zentrale Themen wie Marketing, Projektmanagement sowie rechtliche Grundlagen und Schutzrechte. Anschließend entwickelten sie in Teams eigene Geschäftsideen und setzten diese innerhalb von acht Wochen unter realen Marktbedingungen um, mit einem Startkapital von lediglich fünf Euro.

    Unterstützt wurden sie dabei von erfahrenen Business-Mentorinnen und -Mentoren aus regionalen Unternehmen und Institutionen, darunter Summiteer, Zeitwandel, Hochschule Ansbach, AktivSenioren Bayern e.V., ANsWERK.

    Erfolgreiche Ideen aus der Region – Gewinnerteams des Wettbewerbs

    Alle sieben teilnehmenden Teams durchliefen die achtwöchige Unternehmensphase erfolgreich und überzeugten die Jury mit einer insgesamt starken Leistung. Die Jury zeichnete die überzeugendsten Geschäftsideen beim Finale aus.

    Den ersten Platz belegte das Team GeoQuest. Mit seinem Kartenspiel “GeoQuest – Die Weltreise für Zuhause“ bringen die Studierenden ein analoges Reise-Kartenspiel ohne Spielbrett auf den Markt. Auf 241 Spielkarten schätzen die Mitspielenden anhand von Fotos, wie weit verschiedene Orte von Berlin entfernt liegen und entdecken dabei spielerisch Geografie, Kultur und Naturwunder aus aller Welt. Die Jury überzeugte neben der klaren Marktlücke vor allem, dass GeoQuest bereits reale Verkäufe und konkrete Kaufzusagen vorweisen konnte.

    Den zweiten Platz belegte das Team Velo2Performance. Mit seinem Mess- und Positionierwerkzeug “Replix“ lässt sich die individuell eingestellte Sitzposition auf Rennrädern und Gravelbikes in rund 15 Minuten exakt auf ein neues Rad übertragen – eine kostengünstige Alternative zum professionellen und oft mehrere hundert Euro teuren Bikefitting.

    Den dritten Platz erreichte das Team Trize. Mit “Elogum“ bringt es den ersten Elektrolyt-Kaugummi im deutschsprachigen Raum an den Start. Über die Mundschleimhaut aufgenommen wirken die enthaltenen Elektrolyte bereits nach fünf bis zehn Minuten und damit deutlich schneller als bei klassischen Sportgetränken oder Elektrolyt-Pulvern. Die Jury würdigte insbesondere den fundierten Geschäftsbericht und die ausgereifte Geschäftsidee des Teams.

    Der Publikumspreis, eine Besonderheit des Ansbacher Wettbewerbs, sowie der Medienpreis gingen an das Team Finnico. Seine Plattform stellt gebündelt Hunde aus verschiedenen Tierschutzeinrichtungen an einem Ort vor und erleichtert so die Suche nach dem passenden Vierbeiner. Mit seinem emotionalen Thema überzeugte das Team das Publikum vor Ort. Mit über 270 Hundeprofilen, mehr als 100.000 Social-Media-Aufrufen in einem Monat sowie Beiträgen bei Radio 8, Bayern 1, der Fränkischen Landeszeitung und Franken Fernsehen setzte sich Finnico zudem im Bereich Medienarbeit durch.

    Der Nachhaltigkeitspreis ging an das Team UNIverse. Seine Plattform vernetzt Studierende gezielt mit passenden Kommilitoninnen und Kommilitonen der eigenen Hochschule, etwa zum gemeinsamen Lernen, zum Austausch und für neue Freundschaften. Die Jury überzeugte die fundierte Analyse der sozialen Wirkung des Projekts, das gezielt gegen Einsamkeit und Studienabbrüche ansetzt.

    Michael Mötter, stellvertretender Geschäftsführer des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V., hob die Bedeutung der gesammelten Erfahrungen hervor. “Der Wettbewerb ist nicht nur eine Bühne für innovative Konzepte, sondern zugleich eine wertvolle Lernumgebung für zukünftige Unternehmerinnen und Unternehmer. Jahr für Jahr zeigt sich, wie aus ersten Konzepten durch Teamarbeit, Kreativität und Mut tragfähige Geschäftsmodelle entstehen. Der Wettbewerb hat sich zu einem festen Bestandteil der Förderung von Unternehmertum und Innovation entwickelt und stärkt zentrale Kompetenzen wie Selbstständigkeit und Verantwortungsbewusstsein.“

    Projektträger und Förderer

    5-Euro-Business ist ein Projekt des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V. Als regionaler Partner fungiert die Hochschule Ansbach. Hauptförderer sind die bayerischen M+E Arbeitgeber bayme vbm.

  • 5-Euro-Business-Wettbewerb an der Hochschule Kempten im Sommersemester 2026 – Studierenden-Teams für ihre Geschäftsideen prämiert

    5-Euro-Business-Wettbewerb an der Hochschule Kempten im Sommersemester 2026 – Studierenden-Teams für ihre Geschäftsideen prämiert

    Starke Impulse für die ökonomische Bildung

    Der 5-Euro-Business Wettbewerb motiviert Studierende dazu, unternehmerisches Denken zu entfalten und ihre Kreativität praktisch zu erproben. Auch in diesem Jahr haben die Teilnehmenden eindrucksvoll bewiesen, wie viel Innovationsgeist, Teamarbeit und Einsatzbereitschaft in ihren Geschäftskonzepten steckt. Dabei haben sie wichtige Erfahrungen gesammelt, die ihnen im späteren Berufsleben zugutekommen. Für unsere Unternehmen sind die jungen Talente die Fach- und Führungskräfte von Morgen. Als Hauptförderer sind wir stolz darauf, Teil dieses erfolgreichen Konzepts zu sein.

    Bertram Brossardt, bayme vbm Hauptgeschäftsführer

    Transparenter Hintergrund

    Praxisnahes Lernen und gelebtes Unternehmertum

    Der 5-Euro-Business Wettbewerb an der Hochschule Kempten bot auch im Sommersemester 2026 Studierenden aller Fachrichtungen eine praxisnahe Möglichkeit, unternehmerische Abläufe unmittelbar kennenzulernen.

    Zum Auftakt erhielten die Teilnehmenden in Workshops und Seminaren fundierte Einblicke in zentrale Themen wie Marketing, Projektmanagement sowie rechtliche Grundlagen und Schutzrechte. Anschließend entwickelten sie in Teams eigene Geschäftsideen und setzten diese innerhalb von acht Wochen unter realen Marktbedingungen um, mit einem Startkapital von lediglich fünf Euro.

    Unterstützt wurden sie dabei von erfahrenen Business-Mentorinnen und -Mentoren aus regionalen Unternehmen und Institutionen, darunter Dachser SE, 3M Deutschland GmbH, Picture Framing GmbH, nepsos GmbH, Aktivsenioren e. V.

    Erfolgreiche Ideen aus der Region – Gewinnerteams des Wettbewerbs

    Bei der Abschlussveranstaltung würdigte Prof. Dr. Wolfgang Hauke, Präsident der Hochschule Kempten, in seinem Grußwort die Leistungen der Teilnehmenden und unterstrich die Bedeutung des Wettbewerbs für die Hochschule. Besonders hervorgehoben wurden die beachtlichen Ergebnisse, die innerhalb kurzer Zeit erzielt werden konnten.

    Eine Jury zeichnete beim Finale die überzeugendsten Geschäftsidee aus.

    Den ersten Platz belegte das Team RideBase mit einer Zertifizierungs- und Buchungsplattform für fahrradfreundliche Unterkünfte. Die Idee entstand aus der persönlichen Erfahrung zweier Rennradfahrerinnen. Unterkünfte werden beraten, in drei Stufen zertifiziert und so für Radreisende sichtbar gemacht. Überzeugen konnte das Team nicht nur mit einem durchdachten Konzept, sondern auch mit einer besonders starken Bühnenpräsentation. Für den ersten Platz erhielt das Team ein Preisgeld von 800 Euro und gewann zudem einen Platz im Co-Working Space des Start-up Centers der Hochschule Kempten.

    Den zweiten Platz belegte das Team MixBox5 mit einer vollautomatischen mobilen Cocktailmaschine im Holzdesign. Sie fasst fünf Flaschen und bietet eine Display-Steuerung, ein wählbares Mischverhältnis, einen automatischen Spülgang sowie einen Random-Button. Die MixBox5 kommt dabei ganz ohne Kapsel- oder Podsystem aus. Das Team durfte sich über ein Preisgeld von 600 Euro freuen.

    Der Medienpreis ging an das Team Wear Again Systems, das mit einem Ordnungssystem für bereits getragene, aber noch saubere Kleidung eine Alternative zum klassischen “ Klamottenstuhl“ entwickelt hat. Kern ist ein modulares Regal mit Vorhangsystem, das Kleidung ordentlich und verborgen aufbewahrt und gleichzeitig unnötige Waschgänge reduziert. Der Medienpreis ist mit 150 Euro dotiert.

    Der Nachhaltigkeitspreis in Höhe von 300 Euro ging ebenfalls an das Team Wear Again Systems, das mit seinem ressourcenschonenden Ansatz auch in dieser Kategorie überzeugte.

    Michael Mötter, stellvertretender Geschäftsführer des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V., hob die Bedeutung der gesammelten Erfahrungen hervor. “Der Wettbewerb ist nicht nur eine Bühne für innovative Konzepte, sondern zugleich eine wertvolle Lernumgebung für zukünftige Unternehmerinnen und Unternehmer. Jahr für Jahr zeigt sich, wie aus ersten Konzepten durch Teamarbeit, Kreativität und Mut tragfähige Geschäftsmodelle entstehen. Der Wettbewerb hat sich zu einem festen Bestandteil der Förderung von Unternehmertum und Innovation entwickelt und stärkt zentrale Kompetenzen wie Selbstständigkeit und Verantwortungsbewusstsein.“

    Projektträger und Förderer

    5-Euro-Business ist ein Projekt des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V. Als regionaler Partner fungiert die Hochschule für angewandte Wissenschaften Kempten. Hauptförderer sind die bayerischen M+E Arbeitgeber bayme vbm.

  • Echt STARK – Verleihung des Gütesiegels für hervorragende Prävention und Resilienz im Schulalltag

    Echt STARK – Verleihung des Gütesiegels für hervorragende Prävention und Resilienz im Schulalltag

    Kultusministerin Anna Stolz beglückwünschte die ausgezeichneten Schulen: “Das STARK-Präventionsprogramm ist extrem wertvoll, da es unseren Schülerinnen und Schülern dabei hilft, mit Stress und Belastungssituationen richtig umzugehen. Das Training stärkt die Resilienz junger Menschen und macht sie stark für die Schule und das Berufsleben. Und es hilft auch dabei, belastende Situationen im Alltag gut zu meistern. Herzlichen Glückwunsch zur tollen Umsetzung des Programms!

    Stellvertretend für die Kultusministerin nahm Ministerialdirigent Dr. Robert Geiger, Leiter der Abteilung Berufliche Schulen am Kultusministerium, an der Verleihung des Gütesiegels im Schloss Fürstenried teil.

    Hintergrund

    STARK ist eine Initiative der SCHULEWIRTSCHAFT Akademie im Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e.V. und dem Internationalen Institut für empirische Sozialökonomie (INIFES). Sie wird von der AOK Bayern und der Interessengemeinschaft Selbständiger, Unternehmer und freiberuflich Tätiger e.V. (ISU) gefördert.

    Um Jugendliche und jungen Erwachsene auf dem Weg zu einem gesunden Umgang mit den Herausforderungen des Lebens zu begleiten, qualifiziert STARK bayernweit Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus dem schulischen und betrieblichen Umfeld zu Stresskompetenz und Resilienz. Durch STARK setzen sich an den Schulen vor Ort die Schülerinnen und Schüler intensiv mit den Themen Stress, psychische Gesundheit und Prävention auseinander. Im Fokus stehen die eigene Verantwortung, die Aktivierung persönlicher Ressourcen sowie die Stärkung der Persönlichkeit.

  • Innovative Ideen aus Niederbayern – 5-Euro-Business-Wettbewerb an der Universität Passau begeistert Publikum

    Innovative Ideen aus Niederbayern – 5-Euro-Business-Wettbewerb an der Universität Passau begeistert Publikum

    Statement zum Jubiläum

    Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer bayme vbm – Bayerische M+E Arbeitgeber, betonte im Vorfeld den Wert des Projekts für die ökonomische Bildung.

    Seit nunmehr über 25 Jahren ermutigt der 5-Euro-Business Wettbewerb Studierende, Unternehmergeist zu entwickeln und ihren Einfallsreichtum dem Praxistest zu unterziehen. Auch in diesem Jahr haben die Teilnehmenden auf beeindruckende Art gezeigt, wie viel Innovationskraft, Teamfähigkeit und Engagement in ihren Geschäftsideen stecken. Sie haben wertvolle Erfahrungen gesammelt, die sie im künftigen Berufsumfeld gut einsetzen können. Davon profitieren auch die Unternehmen, denn für sie sind engagierte Nachwuchstalente unverzichtbar. Als Hauptförderer freuen wir uns, an diesem Erfolgsmodell teilhaben zu können.

    Bertram Brossardt, bayme vbm Hauptgeschäftsführer

    Transparenter Hintergrund

    Kreativität und Unternehmergeist im Mittelpunkt

    Der 5-Euro-Business-Wettbewerb an der Universität Passau bot auch im Wintersemester 2025/2026 Studierenden aller Fachrichtungen eine praxisnahe Plattform, um Unternehmertum unmittelbar zu erleben. In Teams entwickelten die Teilnehmenden innerhalb von acht Wochen innovative Geschäftsmodelle, die unter realen Marktbedingungen umgesetzt wurden.

    Begleitend erhielten die Studierenden in Workshops und Seminaren fundierte Einblicke in zentrale Themen wie Marketing, Projektmanagement sowie Recht und Schutzrechte.
    Mit einem Startkapital von lediglich fünf Euro standen sie vor der Aufgabe, ihre Ideen zu konkretisieren und in die Praxis zu überführen. Unterstützt wurden sie dabei von erfahrenen Business Mentors aus regionalen Unternehmen und Institutionen, darunter: S&K Solutions GmbH, Hans Lindner Stiftung, Catura AG, Kanzlei Wolter & Musselmann, Weining Vertrieb und Service GmbH & Co. KG, GreG. Digitales Gründerzentrum FRG, Hotel Atrium, Reidel & Kollegen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, Unternehmens- und Finanzberatung Korbinian Faltner, Smartricity GmbH.

    Erfolgreiche Ideen aus der Region – die Gewinnerteams des Wettbewerbs

    Das Grußwort des Vizepräsidenten der Universität Passau unterstrich den hohen Stellenwert des Wettbewerbs für die Hochschule. Bürgermeister Armin Dickl würdigte mit seiner Anwesenheit und seinen wertschätzenden Worten die Bedeutung von Gründungsinitiativen für die Region und setzte damit ein klares Signal für deren Unterstützung. Der Besuch einiger Alumni aus dem vorherigen Durchlauf machte die nachhaltige Wirkung und generationenübergreifende Vernetzung des Wettbewerbs sichtbar.

    Auf der Abschlussveranstaltung wurden die besten Geschäftsideen prämiert.

    Als Sieger ging das Team Mounti hervor. Die spezialisierte Mitfahrplattform für Wintersportler überzeugte die Jury mit einem klaren Geschäftsmodell, einem souveränen Auftritt und messbaren Markterfolgen. Nach ihrem Launch verzeichnete die Plattform nahezu 1.000 Seitenaufrufe, eine Buchungs-Conversion von 66,7 Prozent sowie 15 vermittelte Fahrten mit einer CO₂-Einsparung von rund 46 Kilogramm.

    Den zweiten Platz sowie den Nachhaltigkeitspreis gewann das Team FreshGuard mit einer innovativen Lösung gegen Lebensmittelverschwendung. Ein 3D-gedruckter Apfel mit integrierter Sensorik misst Reifegase direkt zwischen Obst und Gemüse und warnt frühzeitig vor Überreifung. Der Prototyp stieß bereits bei ersten Unternehmenskontakten auf positive Resonanz.

    Den dritten Platz sicherte sich das Team Blumenpost mit einer emotionalen und nachhaltigen Geschäftsidee. Entwickelt werden Trauerkarten aus Blumensamenpapier, die eingepflanzt werden können und Erinnerungen in neues Leben verwandeln. Die modern und minimalistisch gestalteten Karten überzeugten die Jury insbesondere durch ihren sensiblen Ansatz.

    Der Medienpreis ging ebenfalls an das Team Mounti für eine strategisch kluge und konsequent umgesetzte Öffentlichkeitsarbeit. Eine klare Positionierung als lokaler Problemlöser sowie gezielte Medienplatzierungen unterstrichen den Kommunikationserfolg.

    Michael Mötter, stellvertretender Geschäftsführer des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V., unterstreicht den Wert der Teilnahme: “Der 5-Euro-Business Wettbewerb ist nicht nur eine Plattform für kreative Ideen, sondern auch eine wertvolle Erfahrungsschule für die Unternehmerinnen und Unternehmer von morgen. Seit über 25 Jahren beobachten wir, wie aus anfänglichen Konzepten durch Teamwork, Kreativität und Mut tragfähige Geschäftsmodelle entstehen. In dieser Zeit hat sich der Wettbewerb zu einem wichtigen Element in der Förderung von Unternehmertum und Innovation entwickelt. Er stärkt nicht nur die Innovationskraft der Teilnehmenden, sondern fördert auch Selbstständigkeit und die Bereitschaft zur Verantwortungsübernahme. Dies sind essentielle Eigenschaften, die zukünftige Unternehmerinnen und Unternehmer benötigen, um erfolgreich zu sein.

    Projektträger und Förderer

    5-Euro-Business ist ein Projekt des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V. Regionaler Partner ist die Universität Passau. – Die Bayerischen M+E Arbeitgeber bayme vbm fungieren als Hauptförderer.