“5-Euro-Business“ – Kreative Ideen und unternehmerisches Denken an der Universität Augsburg

Die neun Teams mit Mitgliedern aus verschiedenen Fachbereichen der Universität  präsentierten ihre Unternehmenskonzepte an Messeständen und auf der Bühne vor Jury und Publikum.

Den ersten Platz sicherte sich das Team Growpot. Mit einem modular ausziehbaren Blumentopf, der mit der Pflanze mitwächst und das Umtopfen überflüssig macht, überzeugten die Studierenden sowohl die Jury als auch die Öffentlichkeit.
Den zweiten Platz belegte das Team 2cool. Die Gründerinnen entwickelten einen wandelbaren Rucksack mit integriertem Kühlfach, der das Einkaufen ohne Auto komfortabler und umweltfreundlicher macht.
Mit einem gebäudeintegrierten Pumpspeichersystem für überschüssige Solarenergie überzeugte das Team Schwerkraftwerk. Damit erreichten die Studierenden nicht nur den dritten Platz, sondern wurden zusätzlich mit dem Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet.

"5-Euro-Business" ist ein Projekt des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V. Regionaler Partner ist die Universität Augsburg. Hauptförderer sind die Bayerischen Metall+Elektro Arbeitgeber bayme vbm.

Informieren Sie sich hier über das "5-Euro-Business".

Musik für Schüler – Oper im "Taschenbuchformat" – Sommer-Tournee 2025

Initiatorin des Projekts Oper im "Taschenbuchformat" ist die Internationale Stiftung zur Förderung von Kultur und Zivilisation. Kurzfassungen bekannter Opern werden als klassische Straßenmusik charmant in Szene gesetzt und kenntnisreich moderiert auf geeigneten Plätzen in Stadtzentren kostenlos vorgestellt.

Präsentiert wird die Oper im "Taschenbuchformat" vom langjährigen Musikdirektor der Stiftung, dem renommierten Bratschisten Johannes Erkes. Seit 2007 wurden bundesweit 12 Opern in rund 400 Aufführungen vor einigen zehntausenden begeisterten Zuschauer*innen präsentiert.

Auf der Sommer-Tournee 2025 wird "Cosí fan Tutte" von Wolfgang Amadeus Mozart (1756 - 1791) aufgeführt. In der von Alexander Kuralionok bearbeiteten Opernfassung treten fünf Gesangssolisten mit Streichquartett und Akkordeon auf. Johannes Erkes fungiert als Maestro Concertatore.

Die Tournee 2025 startet am 26. Juni 2025 in Ingolstadt, das letzte Konzert findet am 18. Juli 2025 in Bad Reichenhall statt. Insgesamt sind neun Termine geplant.

Weitere Informationen zu der Tournee "Musik auf Rädern" – Oper im "Taschenbuchformat" und alle Konzerttermine der Sommer-Tournee 2025 finden Sie hier.

Im Forscherinnen-Camp MINT-Berufe entdecken

Vom 9. bis 13. Juni 2025 durften 15 junge Frauen bei der BMW Group und an der Hochschule München selbst Hand an Maschinen anlegen, ihre technischen Talente entdecken und ihrem Traumberuf ein Stück näherkommen. Praxisnah und spielerisch lernten sie technische Ausbildungsberufe und Studiengänge kennen und erprobten ihre eigenen Fähigkeiten und Interessen, indem sie einen Projektauftrag zum Thema Mechatronik bearbeiteten.

Die BMW Group und die Hochschule München haben zum ersten Mal gemeinsam ein Forscherinnen-Camp durchgeführt. “Mädchen können technische Berufe genauso gut wie Jungs, haben jedoch oft mehr Vorbehalte gegenüber MINT-Berufen. Im Rahmen des Forscherinnen-Camps hatten die Teilnehmerinnen die Möglichkeit, die spannenden Ausbildungsberufe der BMW Group kennenzulernen. Wir wollen Mädchen ermutigen, ihre Talente in den MINT-Bereich einzubringen“, sagt Ilka Huss, Zuständige der Berufsausbildung bei der BMW AG am Standort München.

 

Nachwuchs fördern und für Technik begeistern

Die Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern wurde vor über 25 Jahren vom Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V. ins Leben gerufen. In sieben thematisch verschiedenen Camp-Formaten engagiert sich die Initiative gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern für die Förderung junger Menschen im MINT-Bereich. Finanziert werden die Camps von den Bayerischen Metall+Elektro Arbeitgebern bayme vbm sowie dem Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie. Das Forscherinnen-Camp möchte insbesondere junge Frauen für naturwissenschaftliche Berufe begeistern und den Frauenanteil im MINT-Bereich stärken.

 

Mit den Forscherinnen-Camps ermöglichen wir Jugendlichen praxisnahe Berufsorientierung und erste Einblicke in die Welt der M+E Industrie. So begeistern wir die Schülerinnen frühzeitig für technische Berufe und bringen sie mit den Unternehmen vor Ort als mögliche Arbeitgeber von Morgen zusammen. Damit leisten die Camps einen wertvollen Beitrag zur Arbeitskräfte- und Fachkräftesicherung in der Region.

 

Bertram Brossardt, bayme vbm Hauptgeschäftsführer

 

Ein Feriencamp mit Sinn und Mehrwert

Die jungen Forscherinnen wurde rund um die Uhr von einem professionellen Betreuungsteam begleitet, das für Spaß und Abwechslung sorgte. Auch in pädagogischer Hinsicht lohnt sich die Teilnahme: “Unsere Camps stärken die Technikkompetenz genauso wie Teamwork, Eigenverantwortung und Kommunikationsfähigkeit“, so Stefanie Piparo, Projektleiterin bei Technik – Zukunft in Bayern. “Damit jede dabei sein kann, ist die Teilnahme kostenlos.“

Die Erlebnisse ihrer einzigartigen Camp-Woche präsentierten die Teilnehmerinnen auf der Abschlussveranstaltung des Forscherinnen-Camps einem Publikum aus dem Unternehmen, Förderern, Eltern und Presse. Sie blicken auf ein einmaliges Ferienerlebnis zurück: “Mir gefällt das Camp sehr gut. Die Mädchen sind nett und aufgeschlossen und die Betreuerinnen auch. Die Ausbilder bei BMW haben verständlich erklärt.“ sagt die 15-jährige Marie. Auch Julia (16) war begeistert: “Mir hat besonders das Löten gefallen, was ich bereits kannte. Ansonsten haben wir angerissen, gekörnt und gebohrt. Mir wurde beim Gespräch mit den Studentinnen der Hochschule München klar, dass es im Bereich Nachhaltigkeit und Technik relativ viele Studiengänge gibt, die mich interessieren würden.“

Bildnachweis: @ Sabrina Glaser

Weitere Informationen zu dem Projekt finden Sie hier.

Knorr-Bremse AG München lädt weiblichen Nachwuchs zum Mädchen für Technik-Camp ein

In den Pfingstferien spielerisch die Arbeitswelt der MINT-Berufe kennenlernen. Vom 9. bis 13. Juni 2025 durften 15 Mädchen bei der Knorr-Bremse AG selbst Hand an die Maschinen anlegen, ihre technischen Talente entdecken und ihrem Traumberuf ein Stück näherkommen.

Passt ein technischer Beruf zu mir? Vielleicht Mechatronikerin, Zerspannungsmechanikerin oder Industriemechanikerin? Die Teilnehmerinnen des Mädchen für Technik-Camps 2025 bei der Knorr-Bremse AG fanden genau darauf Antworten. Praxisnah und spielerisch lernten sie technische Ausbildungsberufe kennen und erprobten ihre eigenen Fähigkeiten und Interessen. Das Team der Ausbildung begleitete sie bei der Erstellung ihres eigenen Werkstücks, eines Würfels, der natürlich als Erinnerung mit nach Hause genommen wurde.

Die Knorr-Bremse AG war bereits zum 23. Mal Gastgeber des Mädchen für Technik-Camps. “Mädchen können technische Berufe genauso gut wie Jungs, haben aber oftmals mehr Vorbehalte. Diese wollen wir abbauen und sind stolz auf den Beitrag, den wir mit dem Camp leisten“, sagt Florence Bröcheler, Ausbildungsleiterin am Knorr-Bremse-Standort in München.

 

Nachwuchs fördern und für Technik begeistern

Die Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern wurde vor über 25 Jahren vom Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V. ins Leben gerufen. In sieben thematisch verschiedenen Camp-Formaten engagiert sich die Initiative gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern für die Förderung junger Menschen im MINT-Bereich.
Das Mädchen für Technik-Camp hat den Schwerpunkt, insbesondere Mädchen anzusprechen, um Hemmschwellen zu überwinden und Frauen in MINT- Berufen zu stärken.

 

Mit den Mädchen für Technik-Camps ermöglichen wir Jugendlichen praxisnahe Berufsorientierung und erste Einblicke in die Welt der M+E Industrie. So begeistern wir die Schülerinnen frühzeitig für technische Ausbildungsberufe und bringen sie mit den Unternehmen vor Ort als mögliche Arbeitgeber von Morgen zusammen. Damit leisten die Camps einen wertvollen Beitrag zur Arbeitskräfte- und Fachkräftesicherung in der Region.

 

Bertram Brossardt, bayme vbm Hauptgeschäftsführer

 

Ein Feriencamp mit Sinn und Mehrwert

Die Mädchen wurden in der Campwoche rund um die Uhr von einem professionellen Betreuungsteam begleitet, das für Spaß und Abwechslung sorgte. Auch in pädagogischer Hinsicht lohnt sich die Teilnahme: “Unsere Camps stärken die Technikkompetenz genauso wie Teamwork, Eigenverantwortung und Kommunikationsfähigkeit“, sagt Madlen Rast, Projektleiterin bei Technik – Zukunft in Bayern. “Damit jede dabei sein kann, ist die Teilnahme kostenlos.“

Die Erlebnisse ihrer einzigartigen Camp-Woche präsentierten die Teilnehmerinnen auf der Abschlussveranstaltung des Mädchen für Technik-Camps einem Publikum aus dem Unternehmen, Förderern, Eltern und Presse.
Sie blicken auf ein einmaliges Ferienerlebnis zurück: “Ich wusste gar nicht, dass Technik so spannend sein kann – und dass man dabei so viel lachen kann!“ Sagt die 13-jährige Martina aus dem Camp. Auch Melissa (13) war begeistert: Ich hätte nie gedacht, dass Löten so viel Spaß macht – jetzt will ich noch mehr über Technik lernen!"

Bildnachweis: @ Mascha Sommer

Hier erfahren Sie mehr über das Projekt Mädchen für Technik-Camp.

Hightech live! – In den Ferien bei WAREMA Renkhoff SE und Greipl GmbH technische Berufe entdecken

Das “Hightech live!“-Camp ist eines von mehreren Camp-Formaten zur Berufsorientierung, umgesetzt von der Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern und finanziert von den Bayerischen Metall+Elektro Arbeitgebern bayme vbm sowie dem Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.

Passt ein technischer Beruf zu mir? Vielleicht Elektroniker*in oder Industriemechaniker*in? Die Teilnehmenden des “Hightech live!“-Camps bei WAREMA Renkhoff SE fanden genau darauf Antworten. Praxisnah und spielerisch lernten sie technische Ausbildungsberufe kennen und erprobten ihre eigenen Fähigkeiten und Interessen. Das Ausbildungsteam begleitete sie bei der Erstellung ihres eigenen Werkstücks, Mensch-Ärgere-dich-nicht- Spiel, das natürlich als Erinnerung mit nach Hause genommen wurde.

WARMEA Renkhoff SE war bereits zum dritten Mal Gastgeber des Camps. “Für uns ist es eine besondere Gelegenheit, uns bei der Jugend aus der Region als attraktives Ausbildungsunternehmen zu präsentieren. Schließlich sind Nachwuchskräfte begehrt, sie sichern die Zukunft unseres Unternehmens“, sagt Tobias Harth, Ausbildungsleiter bei WAREMA Renkhoff SE.

Bei der GREIPL GmbH näherten sich die Teilnehmenden des “Hightech live!“-Camps den Metallberufen Zerspannungsmechaniker*in und Industriemechaniker*in. Das Ausbildungsteam half bei der Erstellung ihres eigenen Werkstücks, einer Bluetooth-Box, die behalten werden durfte

Die GREIPL GmbH war zum zweiten Mal Gastgeber des Camps. “Junge, talentierte Nachwuchskräfte sind wichtig für unser Unternehmen, weil wir durch die betriebliche Ausbildung stets an aktuellen Trends dranbleiben. Dies stärkt die Innovationsfähigkeit des Unternehmens“, sagt Cordula Hartmann, Ausbildungsleiterin bei GREIPL GmbH.

 

Nachwuchs fördern und für Technik begeistern

Die Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern wurde vor über 25 Jahren vom Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V. ins Leben gerufen. In sieben thematisch verschiedenen Camp-Formaten engagiert sich die Initiative gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern für die Förderung junger Menschen im MINT-Bereich. Das “Hightech live!“-Camp hat den Schwerpunkt, Unternehmen und Schüler*innen einer Region zusammenzubringen und so den ländlichen Raum zu stärken.

 

Mit den ‘Hightech live!‘-Camps ermöglichen wir Jugendlichen praxisnahe Berufsorientierung und erste Einblicke in die Welt der M+E Industrie. So begeistern wir die Schülerinnen und Schüler frühzeitig für technische Ausbildungsberufe und bringen sie mit den Unternehmen vor Ort als mögliche Arbeitgeber von Morgen zusammen. Damit leisten die Camps einen wertvollen Beitrag zur Arbeitskräfte- und Fachkräftesicherung in der Region.

 

Bertram Brossardt, bayme vbm Hauptgeschäftsführer

 

Mehr als ein Praktikum – ein Feriencamp mit Sinn und Mehrwert

Die Jugendgruppen wurden an beiden Standorten rund um die Uhr von einem professionellen Betreuungsteam begleitet, das für Spaß und Abwechslung sorgte. Auch in pädagogischer Hinsicht lohnt sich die Teilnahme: “Unsere Camps stärken die Technikkompetenz genauso wie Teamwork, Eigenverantwortung und Kommunikationsfähigkeit“, so Andrea Weber, Projektleiterin bei Technik – Zukunft in Bayern. “Damit jeder dabei sein kann, ist die Teilnahme kostenlos.“

Die Erlebnisse ihrer einzigartigen Camp-Woche präsentierten die Teilnehmenden des “Hightech live!“-Camps bei der WAREMA Renkhoff SE auf der Abschlussveranstaltung einem Publikum aus Unternehmensvertreter*innen, Förderern, Eltern und Presse. Sie blicken ein einmaliges Ferienerlebnis zurück: “Das Löten hat richtig Spaß gemacht, weil ich viel praktisch machen konnte. Die Ausbilder waren total nett und haben alles super erklärt!", sagt die 14-jährige Joely über das Camp. Auch Jeremias (14) ist begeistert: “Die Arbeit mit Elektrik hatte ich vorher gar nicht auf dem Schirm, aber jetzt kann ich mir gut vorstellen, später mal was in die Richtung zu machen. Die kleinteilige Arbeit gefällt mir richtig gut!"

Die Abschlussveranstaltung des “Hightech live!“-Camps bei der GREIPL GmbH vereinte die Schüler*innen mit Förderern, Eltern, Geschäftsführung und Ausbildungsteam des Unternehmens GREIPL GmbH sowie der Presse. Die Schüler*innen sind angetan von dem Feriencamp: "Das 'Hightech Live!'-Camp gefällt mir sehr gut, weil Greipl sehr vielfältig ist und man dadurch in vielen Bereichen einen tollen Einblick bekommen kann“, sagt der 14-jährige Kio. Auch Constantin (15 Jahre) ist begeistert: “Die Atmosphäre bei Greipl ist sehr locker und gemütlich. Man kann sich problemlos mit jedem unterhalten und ist gut aufgehoben.“

Bildnachweis: @ Simon Geng / Dominik Szoldatits 

Weitere Informationen zu Hightech Live! finden Sie hier.

sprungbrett AzubiMentoring – Mehr Geflüchtete in Ausbildung und Arbeit bringen

Im Freistaat Bayern sind 51,2 Prozent der Geflüchteten aus den acht häufigsten Asylherkunftsländern sowie 38,3 Prozent der ukrainischen Geflüchteten in einer Beschäftigung. Damit liegt Bayern über dem bundesweiten Durchschnitt, allerdings besteht noch viel “Luft nach oben“. Eine berufliche Tätigkeit ist ein bedeutender Bestandteil für die Integration. Sie fördert das Erlernen der deutschen Sprache, bietet Struktur und Sinnhaftigkeit und leistet damit einen entscheidenden Beitrag zur gesellschaftlichen Teilhabe.

 

Bertram Brossardt, vbw Hauptgeschäftsführer

 

Laut vbw bietet die Beschäftigung von Geflüchteten für die Unternehmen viele Chancen, ist aber auch mit vielfältigen Herausforderungen verbunden. Dazu Bertram Brossardt: “Es gibt viele Aspekte, die bei der Beschäftigung von Geflüchteten zu beachten sind, darunter fehlende Sprachkenntnisse, der intensivere Betreuungsbedarf im Betrieb oder gesetzliche Regelungen, die eine Beschäftigung erschweren. Daher hat die vbw nicht nur eine Handreichung für die bayerischen Unternehmen erstellt, sondern engagiert sich auch mit diversen Projekten im Bereich Integration.“

Ein besonderes Projekt richtet sich speziell an zugewanderte Azubis, um ihnen den Weg in bayerische Unternehmen zu erleichtern. “Das Programm sprungbrett AzubiMonitoring hilft migrierten Jugendlichen dabei, sprachliche und kulturelle Hürden zu überwinden und unterstützt sie beim erfolgreichen Ausbildungsabschluss. Dabei steht ihnen ein erfahrener Azubi aus dem Unternehmen als Mentor helfend zur Seite. Mithilfe einer fünfteiligen digitalen Workshopreihe befähigen wir diese Azubis, in ihre Mentorenrolle zu finden und den zugezogenen Jugendlichen bei ihrer Integration zu unterstützen. Die Unternehmen sind eng in das Programm mit eingebunden. Der nächste Durchlauf findet im Herbst 2025 statt. Zusätzlich entsteht im Rahmen des Projektes ein Best Practice Guide, damit Unternehmen selbstständig ein erfolgreiches Mentoringprogramm für Auszubildende aufbauen können“, so Brossardt.

Weitere Informationen zum sprungbrett AzubiMentoring finden Sie hier.

SCHULEWIRTSCHAFT Bayern – Erfolgreiche Regionaltagung in Mittelfranken

Rund 87 Vertreterinnen und Vertreter der ehrenamtlichen SCHULEWIRTSCHAFT-Netzwerke aus Mittelfranken und weiteren Unternehmen, Schulen, Institutionen sowie aus der Politik trafen sich, um die vielfältigen Schnittstellen und aktuellen Herausforderungen in Schule und Wirtschaft zu beleuchten, zu erkunden und zu diskutieren sowie Handlungsimpulse zu erarbeiten. Im Mittelpunkt standen gemeinsames Denken, Austausch und Dialog. Ziel war, Wege zu finden, wie auch künftig eine regionale, qualitative Berufsorientierung zur Unterstützung von Schülerinnen und Schülern angeboten werden kann, die den gesellschaftspolitischen Herausforderungen unserer Zeit gerecht wird.

Pia Schwarz und Michael Mötter, Geschäftsführende von SCHULEWIRTSCHAFT Bayern, eröffneten die Tagung, führten durch das Programm und informierten über den Vorstandswechsel auf Wirtschaftsseite bei SCHULEWIRTSCHAFT. Bereits vor zwei Monaten hat Hubert Altschäffl, Personalvorstand und Arbeitsdirektor der MAN Truck & Bus SE, die Nachfolge von Josef Schelchshorn angetreten, dem für sein langjähriges Engagement herzlich gedankt wurde. Zudem stellte Pia Schwarz interessante Projekte vor, etwa das Elternprojekt #parentsonboard zur Einbeziehung und Unterstützung von Eltern mit Kindern im Berufswahlprozess, das Projekt Talente in Rente, eine die kostenlose Plattform für erfahrene Arbeitskräfte im Ruhestand, sowie die Initiative "klischeefrei" zur Berufs- und Studienwahl frei von Geschlechterklischees.

Pia Schwarz und Michael Mötter dankten allen Beteiligten für ihr großes Engagement. Besonders würdigten sie die starke finanzielle Unterstützung durch die Stadt und auch den Landkreis Fürth und bedankten sich bei den anwesenden Vertreterinnen und Vertretern beider Institutionen.

Markus Braun, Bürgermeister der Stadt Fürth, betonte in seiner Begrüßung: “Die Stadt Fürth setzt mit einem starken Netzwerk aus Bildung, Wirtschaft und sozialen Partnern konsequent auf nachhaltige Fachkräftesicherung und gezielte Berufsorientierung, um so möglichst allen jungen Menschen Perspektiven und Unternehmen passende Talente aufzuzeigen – und das durch moderne Bildungsangebote, frühzeitige Berufsberatung und gezielte Investitionen in Schulen und Betreuung.“

Auch der Kleeblatt Campus, Bildungseinrichtung der SpVgg Greuther Fürth, ist Teil dieser Strategie, und Julia Tatsch, Leiterin des Kleeblatt Campus, erläuterte: "Im Rahmen unserer vielfältigen Projekte zeigt sich immer wieder, wie wichtig gut durchdachte Formate zur Berufsorientierung und (Weiter-)Bildung sind. Mit Events wie dem Azubi Namidooch für Schülerinnen und Schüler oder dem Speed Recruit für Studierende schaffen wir gezielte Impulse für diejenigen, die am Anfang ihrer beruflichen Laufbahn stehen. Am Kleeblatt Campus geben wir jungen Menschen Orientierung, bieten konkrete Kontaktmöglichkeiten in die Berufswelt und eröffnen so greifbare Chancen für den beruflichen Einstieg.“

Für das Landesgremium von SCHULEWIRTSCHAFT Mittelfranken sprachen Jörn Wittmann und Caroline Merkel, die die Bedeutung von “connected minds“ im Netzwerk hervorhoben: “In der Zusammenarbeit im Gremium erkennen wir, dass Wirtschaft und Bildung vor den gleichen Herausforderungen stehen – wir sie aber nur gemeinsam meistern können. Deshalb übernehmen Bildung und Wirtschaft gemeinsam Verantwortung, um nachhaltige, qualitative und zukunftsorientierte Berufsorientierung für unsere Jugendlichen gewährleisten zu können.

Alexander Reinfelder, Vorsitzender Wirtschaft des regionalen Netzwerkes Fürth Stadt, und Patrick Ruff, Vorsitzender Schule des Netzwerkes Fürth Land, berichteten über Projekte und Vorhaben der Netzwerke für die unterschiedlichen Schularten. “Was die Netzwerkarbeit in der Region Fürth besonders macht, ist der direkte Draht zwischen Schule und Unternehmen – und der Wille, Verantwortung gemeinsam zu übernehmen. Das gelingt, weil wir im Netzwerk über Institutionen hinweg denken und alle an einem Strang ziehen – mit einem klaren Ziel: Jugendlichen Zukunftsperspektiven zu eröffnen und regionale Fachkräfte zu sichern.“ Projekte, die das Netzwerk initiiert, sind zum Beispiel Berufsinformationsangebote und Betriebserkundungen.

Ein wichtiger Teil der Veranstaltung war die Verleihung des SCHULEWIRTSCHAFT-Preises 2024. Die Dechant Hoch- und Ingenieurbau GmbH sowie die Sandler AG erhielten in der Kategorie “Unternehmen“ den SCHULEWIRTSCHAFT-Preis 2024 für ihr vorbildliches Engagement an der Schnittstelle zwischen Schule und Beruf.

Als familiengeführtes Unternehmen setzt die Dechant Hoch- und Ingenieurbau GmbH auf langfristige Kooperationen mit allen Schularten und legt großen Wert darauf, gesellschaftlich Verantwortung zu übernehmen. So engagiert sie sich aktiv in der Ausbildung junger Fachkräfte. Besonders hervorzuheben ist die frühzeitige Einbindung von Auszubildenden in eigenständige Berufsorientierungsprojekte. Dabei übernehmen die Auszubildenden Verantwortung und vermitteln ihre Begeisterung für den Bauberuf an die Schülerinnen und Schüler. Darüber hinaus möchte das Unternehmen mit seinem Engagement für Berufsorientierung Jugendlichen eine Perspektive geben und einen Beitrag dazu leisten, das Image der Baubranche zu verbessern.

Auch die Sandler AG sticht durch ihre positive Unternehmenskultur hervor. Ein Schwerpunkt der herausragenden Berufsorientierung liegt auf dem Mentoring-Programm mit dem Schillergymnasium in Hof. Die Schülerinnen und Schüler erhalten hier eine ganzheitliche Berufsorientierung, die weit über ein klassisches Praktikum hinaus geht. Die Jugendlichen werden in ihrer Persönlichkeitsentwicklung begleitet und lernen sich selbst mit ihren Stärken und Schwächen besser kennen.

Fachlichen Input gab es durch verschiedene Workshops zu den Themen “Gemeinsam gegen Gewalt“, “Eltern im Fokus“, “Für Demokratie im Einsatz“ und “Operation Bildungsvielfalt“, die von namhaften Expertinnen und Experten aus der Branche angeboten wurden. Ihren Ausklang fand die Tagung bei einem gemeinsamen Abendessen.

Hier finden Sie Informationen von der Veranstaltung.

In Mittelfranken fand die letzte der insgesamt sieben Regionaltagungen statt, die über 2024 und 2025 verteilt wurden. Einen Ausblick auf das kommende Jahr bietet die bayernweite SCHULEWIRTSCHAFT-Tagung, die vom 24.-25. April 2026 in Aschaffenburg stattfindet.

Informationen zu SCHULEWIRTSCHAFT Bayern finden Sie hier.

Rückblick – sprungbrett SPEED DATING am Sigena-Gymnasium in Nürnberg

sprungbrett SPEED DATING – unkonventionell zum Erfolg

Nach der Begrüßung und einigen einführenden Worten fiel auch schon der Startschuss für das sprungbrett SPEED DATING. Die teilnehmenden Unternehmen stellten dabei innerhalb von 15 Minuten wechselnden Schülergruppen von bis zu vier Jugendlichen ihre Ausbildungsberufe und dualen Studiengänge vor. Die Schüler*innen hatten dadurch die Chance, verschiedene Berufe und Unternehmen kennenzulernen und sich für Praktikumsplätze in der Metall- und Elektroindustrie zu bewerben.

sprungbrett SPEED DATING ist eine erfolgreiche Methode zur Sicherung des Fachkräftenachwuchses in den bayerischen Unternehmen. Die Unternehmen können damit gezielt Marketing für sich sowie für die angebotenen Ausbildungsberufe und dualen Studiengänge betreiben. Gleichzeitig lernen sie in kurzer Zeit qualifizierte Schüler*innen mit Interesse an Metall- und Elektroberufen kennen.

Die Veranstaltung in Nürnberg war das 41. sprungbrett SPEED DATING für die M+E Unternehmen und Schüler*innen in Bayern und zeigte sich wieder als Gewinn für alle Beteiligten.

Neben dem SPEED DATING unterstützen auch die Praktikumsbörse sprungbrett bayern und die hop-on hop-off Praktikumswoche von sprungbrett bayern die bayerischen Unternehmen dabei, Praktikant*innen und langfristig auch Auszubildende sowie dual Studierende zu gewinnen.

Die Bayerischen Metall+Elektro Arbeitgeber bayme vbm sind die Hauptsponsoren von sprungbrett SPEED DATING. Gefördert wird das Projekt zudem vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie. Umgesetzt wird sprungbrett bayern vom Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V.

Weitere Informationen zum sprungbrett SPEED DATING finden Sie hier.

Junge Forscher*innen in Aktion – MINIPHÄNOMENTA an der Grundschule Rehling

Am Tag der Öffentlichkeit am 16. Mai 2025 konnten Eltern und Gäste selbst erleben, mit welcher Begeisterung die Grundschüler*innen physikalische Phänomene untersuchten und ihre eigenen Erklärungen entwickelten – ganz ohne Lehrbuch, dafür mit umso mehr Neugier und Entdeckergeist.

Ob Schwerkraft, Luftdruck oder optische Täuschungen – spielerisch entdeckten die Kinder naturwissenschaftliche Zusammenhänge und stellten Fragen wie: “Warum bleibt der Ballon in der Luft?“ oder "Wie kann eine Kugel aufwärts rollen?“

Die MINIPHÄNOMENTA in Bayern ist Teil der Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern und wird von den Bayerischen Metall+Elektro Arbeitgebern bayme vbm finanziell unterstützt. Das Projekt zeigt, wie frühzeitige MINT-Förderung schon in der Grundschule den Forschergeist weckt und langfristig junge Talente stärkt.

Bildnachweis: @ Sabine Weiß

Weitere Informationen zur MINIPHÄNOMENTA in Bayern finden Sie hier.

Talent im Land – Bayern – Seit 20 Jahren Chancen schaffen

Mit einer feierlichen Veranstaltung in der Allerheiligen-Hofkirche in der Münchner Residenz feierte Talente in Land sein 20-jähriges Bestehen. Zugleich wurde im Rahmen der Veranstaltung der neue Stipendiatenjahrgang 2024 offiziell in das Programm aufgenommen.

Talent im Land –   Bayern fördert seit 2005 junge Menschen, die auf ihrem Bildungsweg zum Abitur oder Fachabitur besondere Hürden zu überwinden haben, häufig aufgrund ihrer sozialen Herkunft oder familiären Lebensumstände. Neben einer finanziellen Förderung umfasst Talente im Land ein breit aufgestelltes Bildungsprogramm mit Seminaren, Workshops und Studienfahrten im In- und Ausland.

 

20 Jahre Talent im Land – Bayern, was für ein starkes Zeichen für gelebte Chancengleichheit an Bayerns Schulen! Mehr als 800 Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten bereits von diesem großartigen Programm profitieren. Talente im Land steht dabei für individuelle Förderung von Schülerinnen und Schülern mit besonderen Herausforderungen und somit für gelebte Bildungsgerechtigkeit.

 

Anna Stolz, Bayerische Staatsministerin für Unterricht und Kultus

 

Hintergrund

Die Initiative Talent im Land – Bayern ging ursprünglich von der Robert Bosch Stiftung aus, die das Programm gemeinsam mit der Stiftung Bildungspakt Bayern und dem Bayerischen Staatsministerin für Unterricht und Kultus ins Leben rief. Bis Ende 2024 war die Robert Bosch Stiftung langjähriger Kooperationspartner. Im Jubiläumsjahrgang 2024 können dank des Sponsorings der TÜV SÜD Stiftung 35 statt der üblichen 30 talentierten und engagierten Jugendlichen aufgenommen werden.

Talente im Land ist ein Schülerstipendienprogramm, das gezielt auf Chancengleichheit im Bildungssystem setzt. Seit Bestehen des Programms haben mehr als 800 junge Menschen von der Förderung durch Talente in Land profitiert und sich vielfach akademisch, beruflich und gesellschaftlich stark weiterentwickelt.

Weiterführende Informationen finden Sie hier.