JUNIOR Bundeswettbewerb am 27. Mai 2024

Der Bundeswettbewerb ist nicht nur eine Plattform, um die Leistungen dieser talentierten jungen Menschen prominent in den Fokus zu rücken, sondern auch ein wichtiger Schritt in ihrer weiteren Bildungslaufbahn. Durch die praktische Erfahrung des Gründens und Führens eines eigenen Unternehmens, das Ausführen aller Geschäftsbereiche und -tätigkeiten, das mutigen Präsentieren von Überzeugungen und das Ausarbeiten von Problemlösungskonzepten, entwickeln sie nicht nur persönliche Soft Skills und unternehmerische Fähigkeiten, sondern auch ein fundiertes Verständnis für ökonomische Zusammenhänge und wirtschaftliche wie gesellschaftliche Prozesse.

Was beinahe alle Schülerfirmen einte, war ein ausgeprägtes Bewusstsein für Nachhaltigkeit und ökonomische Effizienz. Die Geschäftsmodelle der Schüler*innen bringen ökologische und soziale Verantwortung und wirtschaftlichen Erfolg auf beeindruckende Weise in Einklang. Außerdem auf dem Vormarsch sind Spiele, die Gemeinschaft und Gesellschaft fördern, was zeigt, dass auch im digitalen Zeitalter die handwerkliche und physische Begegnung nicht zu kurz kommt.

 

Qualifizierte Schülerfirmen für den Bundeswettbewerb 2024

Brandenburg wird vertreten von “Choco Loco Runge“, einer Gruppe von Schüler*innen mit einer Leidenschaft für kreative Schokoladenkreationen. Ebenfalls etwas für den Gaumen gibt es bei “ApReBas“ von der Klara-Oppenheimer-Schule aus Würzburg in Bayern. Die Schülerfirma stellt Saft aus Äpfeln von Streuobstwiesen mit Basilikum her.

“Vintaged Games“ von der Eichendorffschule im hessischen Kelkheim produziert ein generationsübergreifendes Quizspiel, das zeigt, wie Schüler*innen mit kreativen Ideen Wissen vermitteln und die Gemeinschaft zwischen den Generationen fördern.

“Fallcision“ aus Baden-Baden überzeugte die baden-württembergische Jury mit Spielen aus Holz, die auf spielerische Weise kleine Alltagsentscheidungen treffen lassen. Der zweite Landessieger “HUMENT“ aus Bayern von der Rudolf-Steiner-Schule Gröbenzell gewann mit einem Brettspiel, das Umweltschutz und Nachhaltigkeit spielerisch vermittelt.

Aus Nordrhein-Westfalen kommen zwei Schülerfirmen mit spielerischen Visionen: “Europi“ aus Rheine wartet mit einem politischen Kartenspiel auf. “Blockbaytoys“ aus Wuppertal setzt auf regionale Verbundenheit, indem stadtbezogene Figuren mit einem Schachspiel kombiniert werden. Auch “MEI-Shirts“, Sieger beim Landeswettbewerb in Sachsen, setzt auf den regionalen Bezug und produziert T-Shirts mit regionalen Motiven.

“Curamini“ aus Hamburg stellt ökologische und optisch ansprechende Seifen her, “Youbel“ von der Berufsbildenden Schule für Wirtschaft Trier aus Rheinland-Pfalz präsentiert personalisierte Flaschenetiketten und “A Cup of Fitness“ vom Albert-Schweizer-Gymnasium aus Dillingen im Saarland entwickelte ein Fitnessbuch mit Übungen aus verschiedenen Sportarten.

“Bienenschwarm“ der Staatlichen Gemeinschaftsschule Johann Wolfgang von Goethe aus Schalkau in Thüringen überzeugte mit der Entwicklung von Lehr- und Lernmaterialien rund um das Thema Bienen und “Restyle“, die Kleidertauschbörse der Michelsenschule Hildesheim, hatte  in Niedersachsen die Nase vorn. In Baden-Württemberg gewann die Schülerfirma “Ecocraft Creations“ mit Dekorationsartikeln aus dem 3D-Drucker des Gymnasiums Engen.

Für Berlin geht “2 Life Plastic Berlin“ ins Rennen, eine Schülerfirma, deren Geschäftsidee auf der Wiederverwendung von Altplastik basiert. Auch “NordReckord“ aus Schleswig-Holstein kennt sich mit Re- bzw. Upcycling aus und widmet sich Dekorationsartikeln aus alten Schallplatten. Durch Re- bzw. Upcycling schafft das Team sowohl ökologische als auch ökonomische Werte und setzt damit ein wichtiges ökonomisches Prinzip um.

Der Bundeswettbewerb findet 2024 am Dreh- und Angelpunkt der deutschen Finanzwelt bei der Deutschen Bank in Frankfurt am Main statt. Teilnehmer*innen und Gäste können sich auf die Atmosphäre in der pulsierenden Wirtschaftsmetropole freuen. Eine Jury wird den Bundessieger küren und das Siegerteam wird Deutschland beim Gen-E Festival in Sizilien repräsentieren.

Hier finden Sie weitere Informationen zu JUNIOR.

Im “Hightech live!“-Camp Nachwuchs fördern und für Technik begeistern

Passt ein technischer Beruf zu mir? Vielleicht Mechatroniker*in oder Elektroniker*in?
Die Teilnehmenden des “Hightech live!“-Camps bei der WAREMA Renkhoff SE in Marktheidenfeld suchten nach Antworten auf diese Fragen. Praxisnah und spielerisch lernten sie vom 20.-24. Mai 2024 technische Ausbildungsberufe kennen und erprobten ihre Fähigkeiten und Interessen. Ausbilder*innen und Auszubildende begleiteten sie bei der Erstellung eigener Werkstücke, etwa ein Mensch-ärgere-dich-nicht-Spiel, und dem Bau eines lichtempfindlichen Roboters. Die Werkstücke durften natürlich als Erinnerung mit nach Hause genommen werden.

Die WAREMA Renkhoff SE war bereits zum zweiten Mal Gastgeber des “Hightech live!“-Camps. “Für uns ist es eine besondere Gelegenheit, uns bei der Jugend aus der Region als attraktives Ausbildungsunternehmen zu präsentieren. Schließlich sind Nachwuchskräfte begehrt, sie sichern die Zukunft unseres Unternehmens.“, sagt Tobias Harth, Ausbildungsleiter bei WAREMA Renkhoff.

 

Nachwuchs fördern und für Technik begeistern

Die Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern wurde vor über 20 Jahren vom Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V. ins Leben gerufen. In sieben thematisch unterschiedlichen Camp-Formaten engagiert sich die Initiative gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern für die Förderung junger Menschen im MINT-Bereich. Das “Hightech live!“-Camp hat den Schwerpunkt, Unternehmen und Schüler*innen einer Region zusammenzubringen und so den ländlichen Raum zu stärken.

Mit den “Hightech live!“-Camps ermöglichen wir Jugendlichen praxisnahe Berufsorientierung und erste Einblicke in die Welt der Metall- und Elektor-Industrie. So begeistern wir die Schülerinnen und Schüler frühzeitig für technische Ausbildungsberufe und bringen sie mit den Unternehmen vor Ort als mögliche Arbeitgeber von Morgen zusammen. Damit leisten die Camps einen wertvollen Beitrag zur Arbeitskräfte- und Fachkräftesicherung in der Region.

Bertram Brossardt, bayme vbm Hauptgeschäftsführer

 

Ein Feriencamp mit Sinn und Mehrwert

Die Jugendgruppe wurde rund um die Uhr von einem professionellen Betreuungsteam begleitet, das für Spaß und Abwechslung sorgte. Auch in pädagogischer Hinsicht lohnt sich die Teilnahme: “Unsere Camps stärken die Technikkompetenz genauso wie Teamwork, Eigenverantwortung und Kommunikationsfähigkeit.“, erläutert Andrea Weber, Projektleiterin bei Technik – Zukunft in Bayern. “Damit jeder dabei sein kann, ist die Teilnahme kostenlos.“ Die Erlebnisse ihrer einzigartigen Camp-Woche präsentierten die Teilnehmer*innen auf der Abschlussveranstaltung des “Hightech live!“-Camps einem Publikum aus Unternehmensvertreter*innen, Förderern, Eltern und Presse. Sie blicken auf ein einmaliges Ferienerlebnis zurück: “Die Metallbearbeitung des eigenen Mensch-ärgere-dich-nicht-Spiels hat mir richtig viel Spaß gemacht. Besonders das Bohren war sehr cool.“, sagt der Teilnehmer Felix (14).

Bildnachweis: @ Annunciata Kuttenkeuler

Weitere Informationen zu Hightech Live! finden Sie hier.

Mädchen für Technik-Camp – In den Ferien technische Berufe entdecken

Passt ein technischer Beruf zu mir? Vielleicht Industriemechanikerin, Technische Produktdesignerin oder Fachinformatikerin?
Die Teilnehmerinnen des Mädchen für Technik-Camps 2024 bei der Liebherr Aerospace Lindenberg GmbH fanden Antworten auf diese Fragen. Praxisnah und spielerisch lernten sie technische Ausbildungsberufe kennen und erprobten ihre  Fähigkeiten und Interessen. Ausbilder*innen und Auszubildende begleiteten sie bei der Erstellung ihres eigenen Werkstücks, ein Helikopter, der natürlich als Erinnerung mit nach Hause genommen wurde.

Die Liebherr-Aerospace Lindenberg GmbH war bereits zum zweiten Mal Gastgeber des Mädchen für Technik-Camps: “Mädchen können technische Berufe genauso gut wie Jungs, haben aber oftmals mehr Vorbehalte. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie wichtig es ist genau diese abzubauen. Ich bin stolz auf den Beitrag, den unser Workshop im Camp dazu leistet.“, sagt Svenja Pestotnik, Projektleiterin der additiven Fertigung bei der Liebherr-Aerospace Lindenberg GmbH.

 

Nachwuchs fördern und für Technik begeistern

Die Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern wurde vor über 20 Jahren vom Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V. ins Leben gerufen. In sieben thematisch unterschiedlichen Camp-Formaten engagiert sich die Initiative gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern für die Förderung junger Menschen im MINT-Bereich. Das Mädchen für Technik-Camp hat den Schwerpunkt, insbesondere Mädchen anzusprechen, um Hemmschwellen zu überwinden und Frauen in MINT-Berufen zu stärken.

Die Bayerischen Metall+Elektro Arbeitgeber bayme vbm sind Hauptförderer der Initiative. Unterstützt wird sie auch vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.

 

Mit den Mädchen für Technik-Camps ermöglichen wir Jugendlichen praxisnahe Berufsorientierung und erste Einblicke in die Welt der Metall und Elektro- Industrie. So begeistern wir die Schülerinnen frühzeitig für technische Ausbildungsberufe und bringen sie mit den Unternehmen vor Ort als mögliche Arbeitgeber von Morgen zusammen. Damit leisten die Camps einen wertvollen Beitrag zur Arbeitskräfte- und Fachkräftesicherung in der Region.

 

Bertram Brossardt, bayme vbm Hauptgeschäftsführer

 

Ein Feriencamp mit Sinn und Mehrwert

Die Jugendgruppe wurde rund um die Uhr von einem professionellen Betreuungsteam begleitet, das für Spaß und Abwechslung sorgte. Auch in pädagogischer Hinsicht lohnt sich die Teilnahme: “Unsere Camps stärken die Technikkompetenz genauso wie Teamwork, Eigenverantwortung und Kommunikationsfähigkeit.“, erläutert Madlen Rast, Projektleiterin bei Technik – Zukunft in Bayern. “Damit jede dabei sein kann, ist die Teilnahme kostenlos.“ Die Erlebnisse ihrer einzigartigen Camp-Woche präsentierten die Teilnehmerinnen auf der Abschlussveranstaltung des Mädchen für Technik-Camps einem Publikum aus Unternehmensvertreter*innen, Förderern, Eltern und Presse. Sie blicken auf ein einmaliges Ferienerlebnis zurück: “Die Atmosphäre war sehr spannend, weil wir viele Leute kennengelernt haben, die uns geholfen haben, Dinge herzustellen.“, sagt Annika (13). Und Greta (13): „Ich könnte mir vorstellen als Ingenieurin oder als Oberflächenbeschichterin bei Liebherr zu arbeiten.“

Bildnachweis: @ Noreen Heckmaier

Hier erfahren Sie mehr über die Mädchen für Technik-Camps.

code your way in der Region Augsburg im Rollout

code your way ist ein Projekt für Digitale Bildung im Rahmen der Initiative Technik – Zukunft in Bayern. Ziel ist, Coding als Future Skill und wertvollen Vermittler von Kernkompetenzen zu propagieren und Trends des digitalen Wandels frühzeitig zu begegnen.

Das Einstiegsprogramm code your way – basic hat eine erfolgreiche Pilotphase hinter sich und befindet sich seit diesem Schuljahr in der Region Augsburg im Rollout. Als niedrigschwelliger Einstieg in die Welt des Codens hat code your way – basic den Anspruch, bei Schüler*innen ein nachhaltiges Interesse zu wecken.

In Zusammenarbeit mit dem DLR_School_Lab der Universität Augsburg, Unternehmen der Region und den teilnehmenden Lehrkräften erhalten die Jugendlichen spielerische Einblicke in Kernbereiche des Codens. Bei Unternehmensbesuchen und Job Talks erfahren sie, in welchen Bereichen Programmierkenntnisse wichtig sind und welche Chancen sich auf dem Arbeitsmarkt bieten. Ein Kreativworkshop hilft den Schüler*innen, eine eigene Coding-Idee zu entwickeln und moderne Arbeitsmethoden kennenzulernen.

Bei code your way – advanced erweitern die Jugendlichen ihre Coding-Erfahrungen. Im KidsLab Augsburg programmieren sie mit der Programmiersprache Scratch ihr eigenes Spiel und bauen den dazu passenden Gamecontroller. Mit viel Spaß findet dabei eine stetige Förderung der Programmierkenntnisse der Jugendlichen statt.

Ermöglicht wird code your way durch die Hauptförderer der Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern, die Bayerischen Metall+Elektro Arbeitgeber bayme vbm, sowie durch das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V. und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.

Weitere Informationen zu code your way erhalten Sie hier.

DigiTagung 2024 – “Teaching Twin Transition“

Die zweitägige Tagung für Lehrkräfte weiterführender Schulen behandelt vielfältige Themen rund um die Digitale Bildung. 2024 liegt der thematische Schwerpunkt auf Digitalität in Zusammenhang mit Nachhaltigkeit.

In einer Ära, in der Digitalisierung und Nachhaltigkeit als zentrale Herausforderungen, aber auch als Chancen betrachtet werden, wird die Rolle der Bildung immer entscheidender.
Wie hängen Digitalität und Nachhaltigkeit zusammen? Welche Konzepte gibt es, um Schüler*innen die Verknüpfungen aufzuzeigen? Welche Methoden eignen sich dafür?

Die DigiTagung 2024 bietet Gelegenheit, sich über die verschiedenen Aspekte und Verzahnungen dieser beiden Transformationen zu informieren und auszutauschen. Wissen wird vertieft und das Potential für die Schulbildung erkundet.
Die Teilnehmer*innen können sich in Keynotes und Workshops weiterbilden, mit Kolleg*innen diskutieren und wertvolle Impulse für ihren Arbeitsalltag mitnehmen.

Die DigiTagung findet am 21. und 22. Oktober 2024 im Planetarium und Besucherzentrum der ESO Supernova in Garching bei München statt.

Informationen zum vorläufigen Ablauf, den Workshops sowie zur Anmeldung finden Sie hier.

Bildnachweis: © Stefan Winterstetter

Hier finden Sie weiterführende Informationen zur DigiTagung.

AusbildungsOffensive-Bayern jetzt auch über WhatsApp erreichbar

WhatsApp steht bei Jugendlichen weiter hoch im Kurs. Sie nutzen den Kanal, um sich digital auszutauschen und vertraute Personen zu erreichen. Deshalb informiert die AusbildungsOffensive-Bayern (AOB) Jugendliche über die Ausbildungsmöglichkeiten der bayerischen Metall- und Elektroindustrie sowie zu Fragen bei der Berufswahl und Bewerbung nun auch über WhatsApp.
Interessent*innen erreichen die AOB persönlich, direkt und schnell unter folgender Nummer: +49 157 736 115 93.

Die AOB möchte für die Jugendlichen auf WhatsApp ein vertrauenswürdiger Ansprechpartner sein, der ihnen bei ihren Fragen mit Rat und Tat zur Seite steht. Es werden keine Newsletter, Angebote, Werbung oder Push-Nachrichten verschickt.

Informieren Sie sich hier über die AusbildungsOffensive Bayern.

Musik für Schüler – Oper im "Taschenbuchformat" – Sommer-Tournee 2024

Initiatorin des Projekts Oper im "Taschenbuchformat" ist die Internationale Stiftung zur Förderung von Kultur und Zivilisation. Kurzfassungen bekannter Opern werden als klassische Straßenmusik charmant in Szene gesetzt und kenntnisreich moderiert auf geeigneten Plätzen in Stadtzentren kostenlos vorgestellt.

Präsentiert wird die Oper im "Taschenbuchformat" vom langjährigen Musikdirektor der Stiftung, dem renommierten Bratschisten Johannes Erkes. Seit 2007 wurden bundesweit 11 Opern in rund 400 Aufführungen vor einigen zehntausenden begeisterten Zuschauer*innen präsentiert.

In der Sommer-Tournee 2024 wird "Der Freischütz" von Carl Maria von Weber (1786 - 1826) aufgeführt. In der von Alexander Vičar bearbeiteten Opernfassung treten vier Gesangssolisten mit Streichquartett und Akkordeon auf. Johannes Erkes fungiert als Maestro Concertatore.

Die Tournee 2024 startet am 10. Juni 2024 in Straubing, das letzte Konzert findet am 5. Juli 2024 in Pfarrkirchen statt. Insgesamt sind 12 Termine geplant.
Weitere Informationen zu der Tournee "Musik auf Rädern" – Oper im "Taschenbuchformat" und alle Konzerttermine der Sommer-Tournee 2024 finden Sie hier.

Bayerischer Entrepreneurship-Hochschulpreis MöglichMacher geht in die zweite Runde

Bewerben können sich hauptamtlich beziehungsweise hauptberuflich beschäftigte Einzelpersonen oder Teams an  bayerischen staatlichen und kirchlichen Hochschulen (Hochschulen für angewandte Wissenschaften / Technische Hochschulen, Universitäten und Kunsthochschulen), die Studierende oder Forschende für Entrepreneurship motivieren, qualifizieren oder unterstützen.

Eingereicht werden können zum Beispiel bereits laufende und realisierte (Lehr-)Veranstaltungen, (Online-)Seminare, Austausch- und Beratungsformate, Coaching- und Mentoringprogramme, Wettbewerbe oder andere Aktivitäten und Maßnahmen, ebenso wie Konzepte für die Gründungsförderung, deren Umsetzung durch das Preisgeld unterstützt werden soll.

Ergänzend zur Preisverleihung findet zuvor an der Technischen Hochschule Ingolstadt eine Fachtagung zum Themenfeld Entrepreneurship statt, die der Vernetzung und dem Austausch dient.

Bewerbungsschluss für den MöglichMacher24 ist der 31. Juli 2024. Detaillierte Informationen zum Bewerbungsverfahren, zur Fachtagung und Preisverleihung finden Sie hier.

Weitere Informationen zum Hochschulpreis MöglichMacher finden Sie hier.

Minti – Female Empowerment an der Grundschule

Um in der digitalen Zeitenwende Schritt zu halten, braucht es gute Fachkräfte in MINT-Berufen. Deshalb hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ein Förderprogramm ins Leben gerufen, um die außerschulische MINT-Bildung deutschlandweit auszubauen und zu festigen. Bildungsakteure sind aufgerufen, sich in sogenannten MINT-Clustern zusammenzuschließen, um die Bildungslandschaft ihrer Region neu zu gestalten..

Für München geht ein neues und innovatives MINT-Cluster namens Minti an den Start. Der Auftakt wurde am 15. Mai 2024 an der projektbeteiligten Grundschule am Bauhausplatz gefeiert, wo sich die Partner dem interessierten Publikum vorstellten, darunter Maria Wilhelm, Ministerialrätin im Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus.

Partner im Münchner MINT-Cluster sind das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V., die Ludwig-Maximilians-Universität, das FabLab München e.V. und die UnternehmerTUM Makerspace GmbH. Gemeinsam haben sie mit ihrem Schwerpunkt der Mädchenförderung den BMBF-Förderzuschlag erhalten. Die Zusammenarbeit wird fünf Jahre lang gefördert.

 

Ziel ist “Female Empowerment an der Grundschule“. Dass dieser Ansatz essenziell für die Stärkung der MINT-Bildung ist, machte der Bayerische Staatsminister für Digitales, Dr. Fabian Mehring, in seiner Videobotschaft an die Anwesenden deutlich: “Frauen sind im IT-Bereich absolut unverzichtbar.“ Derzeit kämen Studien zufolge in dieser Branche in Bayern auf vier Männer nur eine Frau. Das muss aber so nicht bleiben: “Ich bin fest davon überzeugt, wenn wir früh genug anfangen (…), dann schaffen wir es, bei den Mädels und bei den Jungs gleichermaßen Freude auszulösen, Begeisterung zu entzünden.“

In MINT-Berufen sind Frauen generell noch in der Unterzahl. Gegenteilig verhält es sich beim Grundschullehramt. Uta Hauck-Thum, Professorin für Grundschulpädagogik an der LMU München, erläuterte, was mit “Female Empowerment an der Grundschule“ gemeint ist. Nicht nur bei jungen Mädchen sollen MINT-Talente entdeckt und gefördert werden, sondern auch bei den Erwachsenen, den angehenden Lehrerinnen. Studentinnen der Grundschulpädagogik seien nicht typischerweise MINT-begeistert, sondern interessierten sich eher für weiblich konnotierte Fächer, wie Deutsch oder Psychologie. Auch in diesem Kontext soll das MINT-Cluster sensibilisieren und zum Umdenken anregen. Prof. Dr. Ute Hauck-Thum konnte bereits zwanzig Studentinnen mobilisieren, die als MINT-Role-Models bei der Cluster-Arbeit mitmachen und ihre Freude an MINT an Grundschülerinnen weitertragen möchten.

So leiten diese Lehramtsstudentinnen künftig die sogenannten Minti-Clubs. Die Gastgeberin Michaela Fellner, Schulleiterin der Grundschule am Bauhausplatz, erklärte auf der Auftaktveranstaltung, was dahinter steckt. Ihre Schule ist eine von insgesamt fünf Schulen mit kooperativer Ganztagsbildung, die die Arbeit des MINT-Clusters in ihren Schulalltag integrieren wird. Die Minti-Clubs finden an betreuten Nachmittagen statt und führen die Schulkinder spielerisch an MINT-Themen heran, etwa an das Programmieren. In die Arbeit der Minti-Clubs durften im Anschluss an die Auftaktveranstaltung auch die Anwesenden hineinschnuppern und ein eigenes leuchtendes Namenschild basteln.
Impressionen von der Auftaktveranstaltung finden Sie hier.

Prof. Dr. Uta Hauck-Thum, die beim Förderantrag federführend war, ist stolz auf die Partner, die künftig das MINT-Cluster komplettieren. Neben dem FabLab München e.V. und der UnternehmerTUM Makerspace GmbH bringt auch das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V. seine Expertise ein: “Wir werden vor allem Brücken bauen“, kündigt Projektleiterin Eva Hinterhuber als eine der Wegbereiterinnen des neuen MINT-Clusters an. “Unsere Stärke liegt in der Vernetzung der Projektbeteiligten untereinander, aber auch mit weiteren Bildungsakteuren Bayerns. Das schaffen wir künftig durch den Aufbau einer Internetplattform und durch verschiedene Veranstaltungsformate“. Eines wurde bei der Auftaktveranstaltung deutlich: Das neue Münchner MINT-Cluster Minti hat einiges vor!

Seminarangebot der Taskforce Fachkräftesicherung FKS+ im Juni 2024

Online-Workshop “Work in Progress – Ein innovativer Ansatz zur Gewinnung von Arbeits- und Fachkräften“

Auf dem Arbeitsmarkt herrscht ein intensiver Wettbewerb um geeignete Bewerber*innen. Unternehmen müssen oft neue Wege gehen, um ihren Bedarf an Arbeits- und Fachkräften zu decken. In dem Webinar stellt Florian Kuhn, Geschäftsführer der Kuhn Elektro-Technik GmbH, einen neu entwickelten Ansatz zur Personalgewinnung vor und gibt Einblicke in die betriebliche Praxis.

Mit seinem Konzept “ Work in Progress“ teilt Florian Kuhn Arbeitsschritte im Unternehmen anhand der tatsächlich verfügbaren Ressourcen neu auf. Dadurch gelingt es, auch fachfremde, aber motivierte Arbeitskräfte zu gewinnen. Über verschiedene Qualifizierungs- und Fördermöglichkeiten können die neu gewonnenen Mitarbeiter*innen im Laufe der Zeit zu Fachkräften weitergebildet werden. Studienergebnisse des Instituts für sozialwissenschaftliche Forschung e. V. dokumentieren die positiven Effekte des Konzepts.

Durch Best-Practice-Beispiele erhalten die Teilnehmer*innen konkrete Impulse für die eigene unternehmerische Praxis. Sie haben außerdem Gelegenheit zum Austausch mit anderen Teilnehmer*innen und können ihre Fragen direkt an den Experten stellen. Als Referent*innen fungieren Larissa Muswieck (Taskforce FKS+) und Florian Kuhn (Geschäftsführer, Kuhn Elektro-Technik GmbH).

 

Veranstaltungsdaten

5. Juni 2024
14:00 bis 15:00 Uhr
online

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Online-Workshop “Generative KI – Neue Technologien für eine erfolgreiche Fachkräftesicherung“

Durch den gezielten Einsatz neuer Technologien können Unternehmen nicht nur ihre Effizienz steigern, sondern auch wertvolle Ressourcen freisetzen, um Ihre Fachkräfte gezielt zu entlasten und Arbeitsprozesse zu optimieren.

Das Webinar gibt den Teilnehmer*innen die Möglichkeit, sich über die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von generativer künstlicher Intelligenz (KI) zu informieren. Klassische KI-Modelle sind darauf trainiert, Dinge zu erkennen, zu verarbeiten und darauf aufbauend Entscheidungen zu treffen. Die generative KI hingegen kann neue Daten und Inhalte in Form von Texten, Bildern, 3D-Modellen oder Simulationen erstellen.

Vermittelt wird ein detaillierter Überblick über den Status quo von Zukunftstechnologien, auch werden die aktuellen Entwicklungen auf dem Gebiet der generativen KI erläutert. Ein Schwerpunkt des Webinars widmet sich den praxisnahen Anwendungsszenarien. Die Teilnehmer*innen erfahren, wie generative KI ihrem Unternehmen nicht nur ganz neue Möglichkeiten eröffnet, sondern auch den Grundstein für eine zukunftsfähige Personalstrategie legen kann.

Andy Lüdemann und Stefan Hohmann (Taskforce FKS+) begleiten die Veranstaltung als Referenten.

 

Veranstaltungsdaten

11. Juni 2024
10:00 bis 11:30 Uhr
online

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Hier erfahren Sie mehr über die Leistungen der Taskforce FKS+.