Offensive “Vorsprung durch Bildung“ wünscht ein gutes neues Jahr!

MINT21-Initiative an Bayerischen Realschulen – Von Programmiersprachen bis KI – abwechslungsreicher Praxisinput für bayerische Realschulen

Beispiele aus der Praxis

Am Vormittag wurde auf Schloss Hirschberg das mehrfach prämierte Projekt “MINTeinander“ der Alexander-von-Humboldt-Realschule vorgestellt. Danach präsentierte die Realschule Kemnath einen Werkstattbericht zum Projekt KI@school.

“MINTeinander“

Raus aus der Schule, rein ins echte Leben. Eine neue Rolle in einem anderen Umfeld annehmen, soziale Kontakte knüpfen, Hemmungen abbauen, sich in Geduld üben. Durch das Projekt “MINTeinander“ werden Bayreuther Realschüler*innen zu Lehrkräften – und die Bewohner*innen des Caritas-Alten- und Pflegeheims St. Martin zu Schüler*innen. Die Senior*innen führen unter Anleitung der Schüler*innen physikalische Experimente durch, die im Vorfeld in der Schule in Kleingruppen erarbeitet wurden. Davon profitieren beide Seiten: Die Schüler*innen schulen ihr naturwissenschaftliches Verständnis und die älteren Menschen trainieren ihre feinmotorischen Fähigkeiten. Die wichtigste Komponente jedoch ist der Spaß, den Jung und Alt miteinander haben.

 

KI@school

Künstliche Intelligenz (KI) gilt international als Zukunftstechnologie. KI begegnet uns im Alltag inzwischen überall dort, wo wir moderne Technologie verwenden. Ihr Einsatz im Bildungsbereich ist insbesondere mit der Erwartung verbunden, der wachsenden Heterogenität in Lerngruppen besser gerecht zu werden. So kann KI-gestützte Lernbegleitung zum zentralen Hebel für mehr Lernerfolg und Bildungsgerechtigkeit werden.
Für Schulen ergibt sich durch den Einsatz von KI ein besonderer Mehrwert, wenn die Lernprozessdiagnose besser und intensiver in die pädagogische Praxis integriert werden kann. Lehrkräften wird dadurch eine individuellere Unterstützung der Schüler*innen bereits während des Kompetenzerwerbs ermöglicht. Die Lernprozessbegleitung ergänzt dabei bereits etablierte Elemente in der Analyse der Lernausgangslage sowie der Lernergebnisse.

 

Impulsvortrag

Nach den Praxiseinblicken hielt Prof. Dr. Jochen Kuhn von der Technischen Universität München einen aufschlussreichen Vortrag zum Thema “KI im MINT-Unterricht“.
Die Forschung von Prof. Kuhn konzentriert sich auf das Lernen und Problemlösen mit multiplen Repräsentationen sowie das Lehren und Lernen mit und über Künstliche Intelligenz in den MINT-Fächern im Allgemeinen und in Physik im Speziellen.
In der kurzen Fragerunde im Anschluss an den Vortrag wurde deutlich, dass bei den anwesenden Lehrkräften ein großes Maß an Neugier und Aufgeschlossenheit gegenüber dem Thema KI im Bildungsbereich herrscht.

 

Kurz-Workshops

Das Veranstaltungsprogramm am Nachmittag war verschiedenen Praxis-Workshops vorbehalten. Die Tagungsteilnehmer*innen hatten die Möglichkeit, je zwei Workshops zu besuchen.

Inhaltlich deckten die Workshops eine breite Themenpalette ab:

  • Kreative MINT-Projekte für Forscherklassen mit Scratch und Maker
  • Kreative Aufgaben und kleine Tricks für den Mathematikunterricht
  • KI in anschaulichen Experimenten unterrichten
  • LEAP – ein praxisnahes KI-Feedbacktool für den MINT-Unterricht
  • Chemie-Experimente mit unterschiedlichen Niveaustufen gestalten

Zwischen den einzelnen Programmpunkten bestand für die teilnehmenden Lehrkräfte zum Austausch mit Kolleg*innen, was von den Beteiligten gerne angenommen wurde. Der intensive Workshop-Tag endete mit einer Feedback-Runde, in der einzelne Teilnehmer*innen und Referent*innen zu Wort kamen.

Weitere Informationen zu MINT21DIGITAL finden Sie hier

Kongress-Rückblick – Digitale Bildung an bayerischen Schulen

Studie zur digitalen Bildung an bayerischen Schulen zwischen Pandemie und KI

Am 4. Dezember 2024 hat die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) e. V. im Rahmen eines hybriden Kongresses in München ihre dritte Studie zur digitalen Bildung an bayerischen Schulen veröffentlicht.

Die bundesweit einmalige Studienreihe bietet schulpolitischen Entscheidungsträgern eine wichtige Planungs- und Steuerungsgrundlage. Sie ist somit ein Baustein auf dem Weg zu einer stärker evidenzbasierten Bildungssteuerung.

Vertreter*innen aus Wissenschaft, Politik, Bildungspraxis und Wirtschaft diskutierten die Ergebnisse und richteten den Fokus auf die Weiterentwicklung der digitalen Bildung an den bayerischen Schulen.

 

Damit unsere Unternehmen langfristig wettbewerbsfähig bleiben, sind sie auf gut qualifizierten und digital souveränen Fachkräftenachwuchs dringend angewiesen. Wir müssen unseren Kindern und Jugendlichen frühzeitig den kontrollierten und selbstgesteuerten Umgang mit digitalen und KI-gestützten Anwendungen vermitteln.

 

Bertram Brossardt, vbw Hauptgeschäftsführer

 

Vortragende und Podiumsteilnehmer*innen

  • Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer vbw
  • Anna Stolz MdL, Staatsministerin, Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus
  • Prof. Dr. Frank Fischer, Inhaber des Lehrstuhls für Empirische Pädagogik und Pädagogische Psychologie, Ludwig-Maximilians-Universität, München
  • Marco Korn, Schulleiter, Friedrich-Koenig-Gymnasium, Würzburg
  • Katharina Buchner, ehemalige Landesschülersprecherin für Realschulen, Gisela-Schulen Passau-Niedernburg, Realschule für Mädchen
  • Dr. Christof Prechtl, stellvertretender vbw Hauptgeschäftsführer

Moderation: Armin Himmelrath, SPIEGEL Online

KI im MINT-Unterricht

Ein produktiver, aufgeklärter Umgang mit KI wird immer wichtiger. Wie kann man Schülerinnen und Schülern also die grundlegenden Funktionsweisen und die Möglichkeiten und Risiken dieser Technologie vermitteln? Und wie können sie aktiv einbezogen und motiviert werden, KI-Kompetenzen zu erwerben? Speziell für den MINT-Unterricht haben Lehrkräfte aus ganz Europa dazu digitale Unterrichtsmaterialien zum Thema KI entwickelt, die kostenfrei verfügbar sind. Die bisherige Resonanz auf die Lerneinheiten war äußerst positiv.

Um Lehrkräften und ihren Schüler*innen einen Anreiz zu bieten, in einem anwendungsbezogenen Projekt zu KI kreativ zu werden, hat Science on Stage eine europaweite KI-Challenge ausgeschrieben. Noch bis zum 23. Februar 2025 können sich Teams aller Schulformen mit ihren innovativen Ideen bewerben und die internationale Jury mit ihren Ansätzen zur Lösung einer lokalen oder globalen Herausforderung mithilfe von KI überzeugen. Zehn Teams werden zum Finale am 6. Juni 2025 in Berlin eingeladen.

Das nationale “Science on Stage“-Festival mit KI als Leitthema findet im August 2025 statt.

Gemeinsam das duale Studium in Bayern sichern

Einige Hochschulen sind bereits mit gutem Beispiel vorangegangen und haben die Anforderungen an die Akkreditierung des Profilmerkmals “dual“ voll erfüllt, wie die Beispiele der Hochschule Kempten mit dem Bachelorstudiengang Fahrzeugtechnik, der Technischen Hochschule Rosenheim mit dem Bachelorstudiengang Energie- und Gebäudetechnologie sowie der Technischen Hochschule Ingolstadt mit mehreren Bachelor- und Masterstudiengängen eindrucksvoll zeigen.

 

Evaluation der Musterrechtsverordnung als Grundlage für die Bayerische Studienakkreditierungsverordnung

Die von der Kultusministerkonferenz am 17. Dezember 2017 verabschiedete Musterrechtsverordnung (MRVO) auf Bundesebene sieht eine Evaluation drei Jahre nach Inkrafttreten vor, um deren Anwendungen und Auswirkungen zu überprüfen (§ 36).

Diese Evaluation ist abgeschlossen und wurde von Bayern genutzt, auch Anregungen der bayerischen Hochschulen einzubringen, um die Besonderheiten der bayerischen dualen Studiengänge angemessen zu berücksichtigen. Eine Absicht, die auch von der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) e. V. massiv unterstützt und begleitet wurde.

 

Aktueller Stand

Am 21. November 2024 ist die Neufassung der MRVO von der 1. Wissenschaftsministerkonferenz verabschiedet worden. Diese beinhaltet auch die von allen Ländern gewünschte Dreifachverzahnung, also dass die Lernorte (mindestens Hochschule / Berufsakademie und Betrieb) systematisch sowohl inhaltlich als auch organisatorisch und vertraglich miteinander verzahnt sind, wobei die Länder aufgrund unterschiedlicher landesrechtlicher Definitionen des Begriffes “duales Studium“ in ihren Verordnungen ergänzende konkretisierende Definitionen vorsehen können.

Hiervon wird Bayern in der Bayerischen Studienakkreditierungsverordnung (BayStudAkkV) Gebrauch machen. Ziel ist es, einerseits die hohe Qualität des dualen Angebotes zu sichern und andererseits dem Akkreditierungsrat eine klare Richtschnur und Entscheidungsgrundlage an die Hand zu geben.
Die Umsetzung der ergänzenden Formulierung in der BayStudAkkV steht aktuell noch aus.

Informationen zum dualen Studium hält hochschule dual, die Dachorganisation für das duale Studium in Bayern, bereit.

Die vbw unterstützt hochschule dual mit der Verleihung der Auszeichnung Dualissimo. Informationen zu dem Preis finden Sie hier.

Berufsorientierung für Schüler*innen mit Azubis aus den Betrieben

Im Rahmen eines Projektbesuchs bei der ODU GmbH & Co. KG erläuterte der stellvertretende bayme vbm Hauptgeschäftsführer Dr. Christof Prechtl die Zielsetzung des Projekts.

 

Das Projekt bringt den Schüler*innen, den Fachkräften von morgen, die vielen interessanten Ausbildungsmöglichkeiten in der Bayerischen M+E Industrie näher. Das Projekt schafft durch den Austausch mit Azubis direkte Eindrücke aus der Praxis.

 

Dr. Christof Prechtl, stellvertretender bayme vbm Hauptgeschäftsführer

 

Bei dem Projektbesuch fertigten Schüler*innen der Herzog-Ludwig-Realschule Altötting gemeinsam mit Auszubildenden der ODU GmbH & Co. KG ein Werkstück an. Dabei erlangten sie Kenntnisse zu den Materialeigenschaften von Metall und übten sich in technischen Grundfertigkeiten wie Bohren, Feilen, Biegen und Sägen. Nach dem Austausch mit Unternehmensvertreter*innen, Lehrkräften, Auszubildenden und Projektteilnehmenden fasste Dr. Christof Prechtl die Erfahrungen zusammen: “Im Gespräch mit den Azubis erfahren die Jugendlichen, welche modernen, gewerblich-technischen Inhalte, Ansprüche und Perspektiven eine Ausbildung in der M+E-Industrie bietet. Sie bekommen dabei schnell und unkompliziert einen Eindruck, ob sie sich eine Zukunft in der Branche vorstellen können. Unternehmen haben wiederum die Möglichkeit, die Arbeits- und Fachkräfte von morgen auf sich aufmerksam zu machen und für eine Ausbildung in der M+E Industrie zu begeistern.

Robert Klemisch, Geschäftsführer der ODU GmbH & Co. KG, ergänzte: “Für uns als Hersteller von hochtechnischen Steckverbindungen mit 13 verschiedenen Ausbildungsberufen, u. a. Zerspanungsmechaniker*in, Industriemechaniker*in, Werkzeugmechaniker*in, Mechatroniker*in oder auch Oberflächenbeschichter*in, ist es eine Herausforderung, den Schüler*innen diese Berufe schmackhaft zu machen. Zumal es sehr schwierig ist, sich unter manchen Berufsbezeichnungen einen interessanten und zukunftsträchtigen Beruf vorzustellen. Mit Hilfe des Projekts come with (me) gelingt es uns, den Schüler*innen die Berufe zu vermitteln.“

Martin Burger, Schulleiter der Herzog-Ludwig-Realschule Altötting, bestätigte: “Wir nehmen seit 2016 mit Begeisterung am Projekt come with(me) teil. Es ermöglicht uns, mit lokalen Unternehmen Kooperationen zu schließen und die Schüler*innen durch praktische Arbeit mit Auszubildenden an verschiedene Materialien und Fertigkeiten der M+E Industrie heranzuführen. Die Umsetzung von Werkstücken und die Durchführung von Unterrichtseinheiten durch die Auszubildenden ist für die Schüler*innen eine willkommene Abwechslung vom Schulalltag und bringt sie in ihrer Berufsorientierung voran.“

Das Projekt come with(me) läuft seit 2009. Die Ausbildungsmethodik orientiert sich stets am aktuellen bayerischen Lehrplan. 16 Unterrichtseinheiten unterstützen momentan die praktischen Lerneinheiten. Zusätzlich werden Elternabende und Lehrkräfteschulungen angeboten.

Weitere Informationen zu come with(me) finden Sie hier.

P-Seminar-Preis 2024 geht nach Oberhaching, Waldkirchen, München-Trudering und Memmingen

Den Landessiegern gratulierten Kultusministerin Anna Stolz sowie Vertreterinnen und Vertreter der Kooperationspartner, der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V. und der Eberhard von Kuenheim Stiftung der BMW AG.

Kultusministerin Anna Stolz zeigte sich anlässlich der Preisverleihung sehr erfreut: “Ich bin beeindruckt von der Kreativität und vom Einfallsreichtum, mit denen unsere Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihren Lehrkräften und unterstützt von regionalen Partnern die P-Seminare an unseren Gymnasien gestalten. Alle ausgezeichneten Projekte sind innovativ, durchdacht und wirklich eindrucksvoll umgesetzt. Die P-Seminare sind ein echtes Aushängeschild für eine praxisnahe, beruflich orientierte Bildung an unseren bayerischen Gymnasien. Daher gilt mein besonderer Dank auch unseren außerschulischen Kooperationspartnern.“

Dr. Nicolas Peter, Kuratoriumsvorsitzender der Eberhard von Kuenheim Stiftung der BMW AG: “Die ausgezeichneten Projekte sind beeindruckend – kreativ, vielseitig und exzellent umgesetzt. Das Zusammenwirken von Schule und Partnern aus der Arbeitswelt sind wertvolle Erfahrungen und ein Gewinn für die Schülerinnen und Schüler, wenn sie später selbst in Ausbildung und Beruf stehen.“

Sandra Stenger, Vorstandsvorsitzende des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V., hob hervor: “Um die passende Berufswahl treffen zu können, ist es für Schüler entscheidend, ihre persönlichen Fähigkeiten und Neigungen zu kennen. Das Projekt-Seminar leistet hier einen großen Beitrag: Die Jugendlichen bekommen Einblicke in die betriebliche Praxis und erhalten direkte Anregungen für ihre berufliche Orientierung. Ein echter Mehrwert für alle Beteiligten: Schüler und Unternehmen. Genau deshalb unterstützen wir das Projekt von Beginn an mit Begeisterung und Überzeugung.“

Dr. Christof Prechtl, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., betonte anlässlich der Preisverleihung den Wert der P-Seminare für die Fachkräftesicherung: “Die heutige Arbeitswelt bietet jungen Menschen eine Vielzahl von Chancen. Gleichzeitig bleibt die Sicherung des Arbeitskräfte- und Fachkräftebedarfs für die bayerischen Unternehmen langfristig eine Herausforderung. Darum müssen wir unsere Schülerinnen und Schüler frühzeitig bei der Berufs- und Studienorientierung unterstützen und sie beim Übergang von der Schule zur passenden Ausbildung oder zum Studium konstruktiv begleiten. Die P-Seminare bieten die Chance für gezielte und praxisnahe Einblicke in die Berufswelt. Dabei entwickeln die Jugendlichen Kompetenzen, die für den späteren Karriereweg und ihre Persönlichkeitsentwicklung gleichermaßen wertvoll sind.“

 

Hintergrundinformationen zum P-Seminar

Neben dem Modul zur beruflichen Orientierung in Jahrgangsstufe 9 sowie dem Aufbaumodul zur beruflichen Orientierung in den Jahrgangsstufen 12 und 13 stellt das P-Seminar zur beruflichen Orientierung ein Kernelement der Beruflichen Orientierung am Gymnasium dar, um die Schülerinnen und Schüler auf den Übergang in die Studien- und Berufswelt vorzubereiten.

Die Schülerinnen und Schüler eines bayerischen Gymnasiums belegen in Jahrgangsstufe 11 des Gymnasiums ein Projekt-Seminar, das einem Leitfach zugeordnet wird und zwei Wochenstunden umfasst. Ausgehend von einer schulischen Projektarbeit mit Bezug zur wissenschaftlichen beziehungsweise. beruflichen Praxis (externe Partner) reflektieren die Schülerinnen und Schüler ihre persönlichen Stärken und Interessen, erhalten Einblicke in verschiedene Berufsfelder und erlernen Grundlagen des Projektmanagements. Dadurch vertiefen die Schülerinnen und Schüler unter Begleitung einer Lehrkraft ihre Berufsfindungskompetenz, d. h. die Fähigkeit, eigenständig eine reflektierte, kriteriengeleitete Berufswahlentscheidung zu treffen.

 

Die P-Seminar-Preisträger 2024

  • Gymnasium Oberhaching

Seminar-Thema: “1275 Jahre Oberhaching – Vom Spurensucher zum Geschichtsvermittler“
(Leitfach: Geschichte)
Erstellung von zwei historischen Beiträgen zum 1275. Ortsjubiläum:
30-minütiger Dokumentarfilm über historische Oberhachinger Persönlichkeiten sowie interaktiver Spaziergang in der OHA-App

  • Johannes-Gutenberg-Gymnasium Waldkirchen

Seminar-Thema: “Es wimmelt in Freyung-Grafenau – Wir gestalten ein Landkreis-Wimmelbuch“
(Leitfach: Deutsch)
Gestaltung eines Wimmelbuchs als literarisches und originelles Denkmal für den Landkreis Freyung-Grafenau

  • Gymnasium München-Trudering

Seminar-Thema:  “GIS – Mehr als Google Maps?“
(Leitfach: Geographie)
Erhebung von Daten und Erstellung von spezifischem Kartenmaterial für einen “Atlas“ des Wohngebiets Trudering

  • Bernhard-Strigel-Gymnasium Memmingen

Seminar-Thema: “Energieautarkes BSG – eine Machbarkeitsstudie“
(Leitfach: Biologie)
Erstellung einer Machbarkeitsstudie für eine energieautarke Zukunft des Bernhard-Strigel-Gymnasiums

Hier können Sie sich näher über das Projekt-Seminar zur Studien- und Berufsorientierung informieren.

Arbeitskräfte- und Fachkräftesicherung – Praxiseinblick in die Services der Taskforce FKS+

Unterstützung bei der Gewinnung von Arbeitskräften und Fachkräften

Die DREI V GmbH steht bereits seit 2021 in regelmäßigem Austausch mit der Taskforce FKS+. Der Schwerpunkt des Unterstützungsbedarfs lag von Beginn an auf der Gewinnung von Fachkräften, Quereinsteiger*innen und Helfer*innen für den Produktionsstandort. Im Mai 2024 war das Unternehmen auf der dringenden Suche nach einem*r Maschinen- und Anlagenführer*in für die Produktion. Die Taskforce FKS+ aktivierte daraufhin ihr umfassendes und beständig wachsendes Netzwerk. Auf diese Weise ist es der Serviceeinheit gelungen, in kurzer Zeit eine fachlich qualifizierte Bewerberin zu vermitteln, die die Stelle bereits im Juni 2024 angetreten hat.

 

Schnelle und unkomplizierte Hilfe

Kerstin Pursch, Assistentin der Geschäftsführung bei der DREI V GmbH, ist sehr zufrieden mit der effektiven Unterstützung der Taskforce FKS+ bei der Gewinnung einer Fachkraft: “Dank des fortlaufenden Kontaktes zur Taskforce FKS+ und ihrer starken regionalen Vernetzung konnten wir unsere vakante Stelle in der Maschinen- und Anlagenführung für die Produktion unserer Versandverpackungen schnell und unkompliziert besetzen. Wir haben eine tolle neue Mitarbeiterin gewonnen, mit der wir nun gemeinsam und langfristig die Kundenwünsche an unserem Standort in Kirchheim-Heimstetten erfüllen können.“

Thi Thanh Hoa Nguyen, Maschinen- und Anlagenführerin bei der DREI V GmbH, freut sich über die Vermittlung in eine fachlich passgenaue Position durch die Taskforce FKS+: “Dank der Taskforce FKS+ bin ich auf das Stellenangebot bei der DREI V GmbH aufmerksam geworden. Ursprünglich habe ich eine Ausbildung zur Maschinen- und Anlagenführerin – Fachrichtung Textiltechnik absolviert und nach meinem Umzug nach München einen passenden Arbeitgeber gesucht. Nach einer Überbrückungszeit als Mitarbeiterin in einem Schnellrestaurant freue ich mich sehr, bei der DREI V GmbH wieder als Fachkraft an den Maschinen arbeiten zu können.“

 

Zur Initiative Fachkräftesicherung FKS+

Zusammen mit der Bayerischen Staatsregierung hat die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) e. V. im Oktober 2018 die Initiative Fachkräftesicherung FKS+ mit dem Ziel gestartet, zusätzliche Arbeitskräfte und Fachkräfte für die bayerische Wirtschaft zu aktivieren. Herzstück der Initiative ist die Taskforce FKS+, die branchenübergreifend und kostenfrei Unternehmen in Bayern bei allen Fragen rund um das Thema Arbeitskräfte- und Fachkräftesicherung unterstützt. Die Taskforce FKS+ ist ein Team aus elf Projektkoordinator*innen. Neben einer Gesamtkoordination und sieben regionalen Ansprechpartner*innen kümmern sich zudem bayernweit drei Personen zentral um die Themen Digitalisierung und Arbeiten 4.0, Gewinnung von Fachkräften aus dem Ausland und die Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt.

Hier erfahren Sie mehr über die Leistungen der Taskforce FKS+.

Verleihung des "Quabi-Preises" auf dem bayme vbm Aus- und Weiterbildungskongress 2024

Der Preis verfolgt das Ziel, die Bedeutung der beruflichen Bildung in Bayern hervorzuheben und wurde in diesem Jahr vom vbm – Verband der bayerischen Metall- und Elektroindustrie e. V. bereits zum 35. Mal verliehen. Die Auszeichnung ehrt den jeweils besten qualifizierten beruflichen Bildungsabschluss in den Bereichen Metall und Elektro. Im Metallbereich gewann die Auszeichnung Linus Mair, der seinen Abschuss als Industriemechaniker machte (Ausbildungsbetrieb: AGCO GmbH, Marktoberdorf). Im Elektrobereich wurde der IT-System-Elektroniker Jonas Höfer ausgezeichnet (Ausbildungsbetrieb: BMW AG, Regensburg).

 

Der "Quabi-Preis"

Der vbm verleiht jährlich je einen Preis für die besten Ausbildungsabsolvent*innen im Bereich Metall und Elektro. Dafür müssen die Preisträger*innen die Mittelschule erfolgreich absolvieren und als Beste ihres Jahrganges den qualifizierten beruflichen Bildungsabschluss erwerben. Der Preis ist mit 1.500 Euro dotiert und wird aus Mitteln der Otto-Meyer-Stiftung vergeben. Gründer und Namensgeber der Stiftung ist der langjährige Vorsitzende des vbm, Dr.-Ing. Otto Meyer. Er rief die Otto-Meyer-Stiftung 1979 ins Leben, um begabte Nachwuchskräfte in ihrer akademischen Laufbahn zu unterstützen.

Verbunden mit der Otto-Meyer-Stiftung ist auch eine ideelle Förderung. Der vbm unterstützt beispielsweise bei der Vermittlung von Praktika und veranstaltet für ehemalige und aktuelle Stipendiat*innen ein jährliches Kamingespräch mit hochrangigen Gesprächspartner*innen aus der Wirtschaft.

Weitere Informationen zur Tätigkeit der Otto-Meyer-Stiftung finden Sie hier.

Schulprojekt Proof – Prozessorganisation und Feedback in der Leistungsfeststellung gestartet

Künstliche Intelligenz als Chance für die Bildung

Eine besondere Herausforderung für die Schulen besteht darin, dass die Schülerschaften zunehmend heterogener werden. Künstliche Intelligenz (KI) bietet die Chance, der Heterogenität besser begegnen zu können. KI-gestützte Lernbegleitung und Lernangebote können ein zentraler Hebel für eine noch differenziertere und individuellere Förderung der Schüler*innen sowie für größere Lernerfolge und mehr Bildungsgerechtigkeit sein.

 

Das Modellprojekt Proof – Prozessorganisation und Feedback in der Leistungsfeststellung

In dem Schulversuch geht es darum, sowohl für die Formate von Leistungsnachweisen als auch für den Prozess der Leistungsfeststellung die Potenziale von digitalen Werkzeugen, vor allem von KI-gestützten Anwendungen, zu nutzen. Sie sollen eingesetzt werden, um im Sinne einer Vorkorrektur die Qualität der Bearbeitung zu beurteilen und Rückmeldungen zur sprachlichen und inhaltlichen Richtigkeit zu geben.

Mit dem Einsatz von KI-Technologien im Rahmen des Modellprojekts werden mehrere Ziele verfolgt:

  • Um die Leistungsfähigkeit von Schüler*innen zu steigern, wird bei der Vor- und Nachbereitung von Leistungsnachweisen gezielt evidenzbasiert und personalisiert mit Feedback und Förderangeboten an Lerndefiziten gearbeitet.
  • Die Kooperation von Lehrkräften bei der Durchführung sowie der Vor- und Nachbereitung von Leistungsnachweisen wird angebahnt.
  • Das Spektrum valider Formate für Leistungserhebungen wird vergrößert.
  • Erfahrungen mit digital durchgeführten Schulaufgaben werden gesammelt.
  • Lehrkräfte werden durch eine Vorkorrektur von Routineaufgaben entlastet und erhalten somit mehr Freiräume für pädagogische Interventionen.

An dem Schulversuch nehmen Mittel- und Realschulen, Gymnasien sowie Fach- und Berufsoberschulen teil. Es läuft bis 2027.

 

Bedeutung aus Wirtschaftssicht

Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. ist Exklusivpartner des Schulversuchs.

Für die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen ist es wichtig, dass wir bei den Schlüsseltechnologien der Zukunft, wie etwa KI, international den Anschluss behalten. Den Grundstein für einen souveränen Umgang mit unterschiedlichen KI-Anwendungen legen wir, indem wir sie als digitale Werkzeuge datenschutzkonform in unserem Bildungssystem verankern – insbesondere für das personalisierte Lernen. Mit dem Projekt KI@school haben wir einen wichtigen Schritt gemacht. Der neue Schulversuch Proof hebt die Unterrichtsentwicklung auf die nächste Ebene, denn wir nutzen das Potenzial KI-gestützter Anwendung gewinnbringend sowohl für die Formate von Leistungsnachweisen als auch für den Prozess der Leistungsfeststellung.“

 

Bertram Brossardt, vbw Hauptgeschäftsführer

Weitere Informationen zum Schulversuch Proof finden Sie hier.