Girls’Day Akademie – virtuelle Abschlussveranstaltung an der Viktor-Karell-Realschule in Landau

Zum Abschluss des gemeinsamen Projekts Girls’Day Akademie haben die Bayerischen Metall+Elektro Arbeitgeber bayme vbm und die Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit den Projektstandort Landau online besucht. Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie war als dritter Projektpartner mit einer Videobotschaft vertreten, in der es die Projekterfolge der Girls’Day Akademie würdigte.

Derzeit sind rund 26 Prozent der Beschäftigten in der bayerischen M+E Industrie weiblich, deutschlandweit nur rund 20 Prozent. Wir wollen, dass noch mehr Frauen den Weg in technische Berufe und damit in die bayerischen M+E Unternehmen finden. Dafür müssen wir zum einen über die sehr guten Rahmenbedingungen in der M+E Industrie informieren. Die bayerische M+E Industrie steht für hohe Übernahmequoten und sehr gute Verdienste. Zum anderen müssen wir Frauen noch besser als bisher an die „Männerdomäne Technik“ heranführen. Die Girls’Day Akademie ist eine erfolgreiche Initiative, um schon bei jungen Mädchen Begeisterung für Technik zu wecken.

 

bayme vbm Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt anlässlich der Veranstaltung

 

Win-Win-Situation für Schülerinnen und Unternehmen

21 Schulen, sowie 55 Unternehmen aus ganz Bayern haben im Schuljahr 2020/2021 an dem Projekt teilgenommen.

„Das Projekt bietet Vorteile für alle Seiten: Die Schülerinnen lernen Tätigkeiten aus M+E Berufen praxisnah kennen und die Unternehmen können sich als attraktiver Arbeitgeber gegenüber potenziellen Azubis präsentieren“, so Brossardt.

Die Girls’Day Akademien werden während des ganzen Schuljahrs für bis zu 15 Schülerinnen angeboten und finden ergänzend zum Schulunterricht statt. Die Teilnehmerinnen treffen sich in der Regel wöchentlich, um ihre technischen Fähigkeiten zu erproben und Einblicke in die M+E Berufswelt zu bekommen. Die Girls’Day Akademie setzt dabei auch verstärkt auf vielfältige digitale Konzepte und Angebote, wie Webinare oder angeleitete Home-Experimente. Auch die Eltern werden mittels Online-MINT-Elternabenden über ihre Rolle als Unterstützer im Berufsorientierungsprozess ihrer Töchter sowie über die Chancen für Frauen in MINT-Berufen informiert.

Weitere Informationen finden sie hier.

Es funktioniert?! – BRK Kinderhort Krambambuli Tutzing erhält Auszeichnung für Forschungsprojekt

Zur Preisverleihung im BRK Kinderhort Krambambuli war auch die Bayerische Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales, Carolina Trautner, eingeladen. Im Rahmen der Veranstaltung übergab sie dem Kinderhort neben einer Urkunde auch die Auszeichnungsplakette für das Forschungsprojekt „Wie funktioniert eigentlich Domino?“.

Bayerns Familienministerin gratulierte den Kindern zu ihrem Erfolg und dankte dem Kinderhort und dem Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V. für ihr Engagement zur Förderung naturwissenschaftlich-technischer Bildung: „Durch solche Projekte gelingt es unseren pädagogischen Fachkräften, Kinder für Natur und Technik zu begeistern. ‚Es funktioniert?!‘ setzt genau da an  und ermöglicht jungen Nachwuchsforscherinnen und -forschern eigenständig wissenschaftlichen Phänomenen auf den Grund zu gehen. Ohne Scheu und Berührungsängste machen sich die Kinder auf den Weg, ihre Welt neugierig zu erforschen. Ich finde es sehr gut, dass Kinder durch solche Projekte spielerisch ihre Interessen und Stärken entdecken können.“

Es funktioniert?! ist ein Projekt der Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern 4.0 des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft e. V. Finanziell und ideell unterstützt wird die Auszeichnung von den Bayerischen Metall+Elektro Arbeitgebern bayme vbm.

Kinder sind wissbegierig und wollen ihre Umwelt verstehen. Genau hier setzt Es funktioniert?! an – und fördert so naturwissenschaftliches und technisches Interesse schon bei den ganz Kleinen. In dem Projekt haben sich die Kinder in selbstgesteuertem, lösungsorientiertem Denken im Team ausprobiert. Das ist eine grundlegende Fähigkeit, die sie später als verantwortungsvolle Akteure in einer hochtechnisierten und digitalisierten Welt brauchen werden – vielleicht auch für einen Beruf in der Metall- und Elektro-Industrie.

 

Bertram Brossardt, bayme vbm Hauptgeschäftsführer von bayme vbm

 

Weitere Informationen zu Es funktioniert?! finden Sie hier.

 

MINT21-Initiative an Bayerischen Realschulen – Erfolgsmodell feiert seinen 10. Geburtstag

Der Erfolg der MINT21-Initiative ist auch eine Erfolgsgeschichte der bayerischen Realschulen. In einem Festakt ließen die Vertreter*innen von Schulen, Wirtschaft und Kultusministerium am 1. Juli 2021 die vergangenen Jahre Revue passieren.

Ministerialdirigent Adolf Schicker, Abteilungsleiter im Bayerischen Kultusministerium, blickt zurück: „MINT21 war und ist stets am Puls der Zeit, hat gesellschaftliche Themen aufgegriffen und sich sowohl bei der Zahl der teilnehmenden Schulen als auch inhaltlich weiterentwickelt. So kamen zum naturwissenschaftlichen Experimentieren zunehmend digitale Komponenten hinzu. Die Kernthemen von MINT21 aber blieben dabei unverändert: Jungen und insbesondere auch Mädchen für Themen der Naturwissenschaften und der Technik zu begeistern. Besondere Highlights dieser Zeit waren dabei sicherlich die Bayerische Robotik-Meisterschaft an Realschulen oder die jährliche Verleihung der MINT21-Preise.“

Wichtige Partner und Förderer der Initiative sind die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) e. V. und das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V.

Die bayerische Wirtschaft braucht trotz und gerade wegen der derzeitigen schwierigen Wirtschaftslage weiterhin qualifizierte MINT-Nachwuchskräfte. Wir müssen bei jungen Menschen frühzeitig in den Schulen Begeisterung für Technik wecken. Hier setzt die MINT21-Initiative in den bayerischen Realschulen an. Aus Sicht der Wirtschaft ist das genau der richtige Ansatz und wir gratulieren zu 10 Jahren erfolgreicher Arbeit. Denn die Perspektiven im MINT-Bereich sind richtig gut, ein Arbeitsplatz zum Beispiel in der bayerischen Metall- und Elektro-Industrie bietet mit dualer Ausbildung und Studium beste Karrierechancen.

 

Bertram Brossardt, vbw Hauptgeschäftsführer

 

Hubert Schurkus, bbw-Vorstandsvorsitzender unterstrich: „Einer der Gründungsgedanken des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft vor 52 Jahren lautete, das ökonomische Wissen der jungen Generation zu fördern. Die MINT21DIGITAL-Initiative ist dafür ein Paradebeispiel: Sie stärkt zunächst die Gestaltungsmöglichkeiten der Schulen selbst. Die Lehrkräfte erhalten großen Freiraum, um für ihre Klassen passgenaue MINT-Projekte zu entwickeln. Davon profitieren wiederum die Schülerinnen und Schüler, da sie sich spielerisch und trotzdem praxisnah mit mathematisch-naturwissenschaftlichen Themen beschäftigen.“

 

Blick in die Zukunft

Aus der Initiative MINT21 ist mittlerweile MINT21DIGITAL geworden. So sollen in den nächsten Jahren Themen im Mittelpunkt stehen, die sich als wichtige gesellschaftliche Trends herauskristallisieren und durch die Corona-Pandemie noch einmal verstärkt wurden. „Beispiele hierfür können eine stärkere technische Allgemeinbildung, digitale Lernmöglichkeiten, neue Apps oder auch die Überprüfung von Aussagen auf deren Wahrheitsgehalt sein. Wichtig für uns ist: Wir wollen mit der Initiative auch weiterhin den Nerv der jungen Generation treffen und damit einmal mehr zeigen, wie innovativ und zeitgemäß die bayerischen Realschulen sind“, erklärt Adolf Schicker.

 

Erfolgsprojekt dank starker Partner

Gleichzeitig nutzte der Leiter der Realschulabteilung im Kultusministerium die Gelegenheit, um sich ausdrücklich bei den Projektpartnern von vbw und bbw zu bedanken: „Sie haben auch in der durch die Pandemie bedingten besonders schwierigen wirtschaftlichen Phase zu unserer Kooperation gestanden und sich zu einer Fortsetzung der Initiative MINT21DIGITAL entschlossen. Ich weiß, dass das keine Selbstverständlichkeit ist und verdient unsere absolute Hochachtung.“

Weitere Informationen zu MINT21DIGITAL finden Sie hier.

Wirkstatt Nachhaltigkeit

Herausforderung Nachhaltige Entwicklung

Um eine nachhaltige Entwicklung zu erreichen, müssen Maßnahmen und Ziele ganzheitlich gedacht und angegangen werden. Im vor uns stehenden Veränderungsprozess sollten die ökologischen, ökonomischen und die sozialen Belange beachtet und berücksichtigt werden. Schüler*innen muss Handlungskompetenz und das Bewusstsein vermittelt werden, dass sie einen verantwortungsvollen und aktiven Beitrag zu einer Welt leisten können, in der Wohlergehen und Nachhaltigkeit für heutige und zukünftige Generationen sowie für die gesamte Erde erzielt werden können. Nur so können sie die Zukunft gestalten und die Herausforderungen in Wirtschaft und Gesellschaft meistern. Das Projekt Wirkstatt Nachhaltigkeit unterstützt diesen Prozess.

Das Modellprojekt Wirkstatt Nachhaltigkeit

Im Modellprojekt wird die Vermittlung des Bildungs- und Erziehungsziels „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ innovativ gestaltet. In der Wirkstatt Nachhaltigkeit lernen und arbeiten Schüler*innen an Lösungsansätzen für Probleme, die für sie und ihre Lebenswelt relevant sind. Dabei verstehen sie, dass Lösungsansätze nur dann erfolgreich umgesetzt werden können, wenn diese ökologisch vertretbar, ökonomisch tragfähig und sozial verträglich sind.

In projekt- und handlungsorientierten Lernsituationen vertiefen die Schüler*innen ihre „Transformationskompetenz“. Sie übernehmen Verantwortung für sich und ihr Umfeld, begreifen sich als Zukunftsgestalter und nutzen Technologien und digitale Medien für Innovationen.

Das Modellprojekt der Stiftung Bildungspakt Bayern läuft bis 2025. Es richtet sich an  Mittel-, Wirtschafts- und Realschulen sowie Gymnasien. Die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) e. V. ist Exklusivpartner.

Bedeutung aus Wirtschaftssicht

Dr. Christof Prechtl, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der vbw, erklärte zu dem Schulversuch: „Wir freuen uns sehr, die Wirkstatt Nachhaltigkeit als Exklusivpartner zu unterstützen, denn die Fähigkeit, die verschiedenen Arten der Transformation zu gestalten, wird zunehmend zu einer der Kernkompetenzen, die unsere Schülerinnen und Schüler für ihre berufliche Zukunft benötigen. Diese Thematik greift die Wirkstatt Nachhaltigkeit als Modellprojekt auf innovative Weise auf. Die Jugendlichen erleben praxisnah, wie das Zusammenspiel von Ökonomie und Ökologie in Verbindung mit technologischen Innovationen sozial verträglich umgesetzt werden kann.“

Weitere Informationen zu dem neuen Schulversuch finden Sie hier.

MINIPHÄNOMENTA in Bayern – Auszeichnung “MINIPHÄNOMENTA-Schule” für die Grundschule Hahnbach

Die deutschlandweit einmalige Auszeichnung “MINIPHÄNOMENTA-Schule” wird alle zwei Jahre verliehen und würdigt den Einsatz und das langfristige Engagement einer Schule rund um das Projekt MINIPHÄNOMENTA in Bayern. Derzeit dürfen sich 11 bayerische Grundschulen „MINIPHÄNOMENTA-Schule“ nennen, dieses Jahr kommen weitere zwei hinzu – darunter die Grundschule Hahnbach.

Am Anfang steht für alle Grundschulen die Teilnahme an dem Projekt. 14 Tage lang stehen den Schüler*innen knapp 50 Experimentierstationen im Schulgebäude zur Verfügung, die anschließend nachgebaut werden. Ein Jahr später kann sich die Schule für die Auszeichnung „MINPHÄNOMENTA-Schule“ bewerben. Neben dem Nachbau einiger Stationen ist vor allem die langfristige Integration in den Schulalltag unter Einhaltung des besonderen pädagogischen Ansatzes wichtig.
Die anhaltende Nutzung der selbstgebauten Stationen schafft die besten Voraussetzungen für ein stabiles Interesse der Kinder an Naturwissenschaft und Technik. Der spielerische Zugang zu diesen Wissensbereichen fördert das kreative Problemlösungsverhalten und kreiert zudem eine konstruktive Lernatmosphäre zwischen Schule, Eltern und Kindern.

Die MINIPHÄNOMENTA zu Gast in Hahnbach 

Der Experimentierparcours war im Juli 2018 zwei Wochen lang für die Kinder im Schulgebäude der Grundschule Hahnbach zugänglich. Seit dem Nachbau sind die Stationen und die Auseinandersetzung mit MINT-Themen durch selbstständiges Forschen und Experimentieren nun Teil des Schulalltags.

Schulleiter Heinz Meinl freut sich sehr über das Signet „MINIPHÄNOMENTA-Schule“: „Die Auszeichnung ist etwas ganz Besonderes für unsere Schulgemeinschaft. Wir sind stolz auf alle Kinder, Eltern und Lehrkräfte, die sich in den letzten Jahren so für dieses Projekt engagiert haben. Ihnen allen gilt diese Auszeichnung!“

Hauptförderer der MINIPHÄNOMENTA in Bayern sind die bayerischen Metall+Elektro Arbeitgeber bayme vbm.

Bayern braucht auch in Zukunft Fachkräfte im naturwissenschaftlich-technischen Bereich. Zugleich sind diese Berufe zukunftssicher und gut bezahlt. Deswegen wollen wir schon die Kleinen für Naturwissenschaft und Technik begeistern und unterstützen die MINIPHÄNOMENTA aus voller Überzeugung.

 

bayme vbm Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt

 

Technik – Zukunft in Bayern 4.0

21 Jahre Technik – Zukunft in Bayern 4.0. Seit dem Jahr 2000 verfolgt die Bildungsinitiative das Ziel, Kinder und Jugendliche für Technik zu begeistern. In 16 Projekten für verschiedene Zielgruppen soll das Interesse der Teilnehmer*innen für technische, naturwissenschaftliche und digitale Zusammenhänge geweckt werden. Möglich machen das die Bayerischen Metall+Elektro Arbeitgeber bayme vbm als Hauptförderer und „Wirtschaft im Dialog“ im Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V. als Träger. Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie fördert die Initiative ebenfalls.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Mädchen für Technik-Camps – Jugendliche für MINT begeistern und Berufsorientierung ermöglichen

Die Camps von Technik – Zukunft in Bayern 4.0 im Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e.V. stehen unter dem Motto “Technische Berufsorientierung hautnah erleben”.
Schülerinnen zwischen 12 und 14 Jahren aus Nürnberg und Umgebung konnten beim digitalen „Mädchen für Technik“-Camp mit Diehl in die Welt der technischen Berufe eintauchen und mit der Arbeit an Werkstücken praktische Erfahrungen sammeln. So bauten sie eine Cyborg-Hand und sammelten in einem Workshop Erkenntnisse über ihre Fähigkeiten und Stärken. Zudem hatten sie die Möglichkeit, einen Einblick in den Berufsalltag einer Industriemechanikerin zu bekommen.

Wie wichtig die Camps auch für die teilnehmenden Unternehmen sind, bestätigt der bayme vbm Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt:

Um im internationalen Wettbewerb weiterhin einen Spitzenplatz einzunehmen, brauchen die bayerischen Unternehmen auch in Zukunft hochqualifizierte Nachwuchskräfte.

Das Camp richtete sich gezielt an Schülerinnen, denn noch immer ist der Frauenanteil in der Metall- und Elektro-Industrie gering, nur eine von vier Stellen ist mit einer Frau besetzt.

 

20 Jahre Vernetzung von Nachwuchskräften und Wirtschaft

Als langjähriger Kooperationspartner der Bildungsinitiative Technik –Zukunft in Bayern 4.0, deren MINT-Camps in diesem Jahr ihr 20-jähriges Jubiläum feiern, ist die Diehl Ausbildungs- und Qualifizierungs-GmbH nicht mehr wegzudenken. “Mithilfe der Berufsorientierungscamps gelingt es uns nun bereits seit vielen Jahren, den technischen Nachwuchs zu fördern und junge Mädchen dabei zu bestärken, ihren Interessen nachzugehen”, erklärt Wolfgang Böhm von Diehl anlässlich des Jubiläums. “Auch bei unserem 17. „Mädchen für Technik“-Camp erhalten die Jugendlichen die Möglichkeit, sich zusammen mit DIEHL bezüglich ihrer beruflichen Laufbahn zu orientieren. Unser Ziel ist es zudem, Diehl als attraktiven Ausbildungs- und Arbeitgeber vorzustellen.”

 

Förderung der Nachwuchskräfte im MINT-Bereich

Fachkräfte für die Zukunft sichern ist das Ziel der Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern 4.0. „Gerade die bayerische Metall- und Elektro-Industrie bietet Mädchen hervorragende Ausbildungs- und Berufsperspektiven. Deshalb engagieren wir uns seit Jahren für Projekte wie die ‚Mädchen für Technik‘-Camps, die Schülerinnen frühzeitig Technik-Berufe nahebringen“, sagte Bertram Brossardt anlässlich des Camps.

Aber auch die soziale und pädagogische Komponente kommt dabei nicht zu kurz: „Das Ferienprojekt stärkt nicht nur die Technikkompetenz, sondern trainiert auch Teamwork, Eigenverantwortung und Kommunikationsfähigkeit.“, ergänzt Projektleiterin Madlen Rast von Technik – Zukunft in Bayern 4.0.

Die Teilnehmerinnen sind durchweg begeistert von den technischen Camps mit praktischen Bestandteilen – auch wenn diese in diesem Jahr aufgrund der Pandemie online stattfinden mussten. „Mein Highlight war das Aufbauen des Werkstücks. Dabei habe ich gemerkt, dass der Beruf einer Industriemechanikerin wirklich spannend und abwechslungsreich ist“, erzählt eine

Hier erfahren Sie mehr über die "Mädchen für Technik"-Camps.

DigiCamp – Virtuelles Camp gewährt Schüler*innen Einblicke in die technische Berufswelt

Das DigiCamp reiht sich in die verschiedenen Campangebote von Technik – Zukunft in Bayern 4.0 im Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e.V. Sie stehen unter dem Motto “Technische Berufsorientierung hautnah erleben”.

Jugendliche zwischen 15 und 18 Jahren aus Ortenburg und Umgebung konnten beim virtuellen DigiCamp mit Micro-Epsilon in den Pfingstferien 2021 in die Welt der technischen Berufe eintauchen und mit der Arbeit an Werkstücken praktische Erfahrungen sammeln. So entwickelten sie z.B. ein Messsystem bestehend aus einem Mikrocontroller auf Arduino-Basis und mehreren Sensoren für unterschiedliche Messgrößen. Sie lernten, eine Ampelschaltung zu programmieren und das Arbeiten mit einem Magnetsensor. Zudem hatten sie die Möglichkeit, einen Einblick in den Alltag von Berufen im Bereich der Messtechnik zu bekommen.

Wie wichtig die Camps auch für die teilnehmenden Unternehmen sind, bestätigt der Hauptgeschäftsführer der Bayerischen Metall+Elektro Arbeitgeber bayme vbe, die gemeinsam mit dem Bayerischen Wirtschaftsministerium als Förderer der Camps auftreten:

Das DigiCamp gewährt den Schülerinnen und Schülern praxisnahe Einblicke in die moderne Arbeitswelt und unterstützt sie dabei, digitale Kompetenzen zu entwickeln. Davon profitieren nicht nur die Jugendlichen, sondern auch unsere Unternehmen, denn sie brauchen dringend gut ausgebildete Nachwuchskräfte.

 

Bertram Brossardt, bayme vbm Hauptgeschäftsführer

 

20 Jahre Vernetzung von Nachwuchskräften und Wirtschaft

Die Micro-Epsilon GmbH & Co. KG engagiert sich für die Stärkung der MINT-Bildung von Jugendlichen gemeinsam mit der Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern 4.0, deren Camps in diesem Jahr ihr 20-jähriges Jubiläum feiern.
“Zusammen mit Technik –Zukunft in Bayern 4.0 setzen wir uns für qualifizierte und technik-interessierte Nachwuchskräfte ein, die rechtzeitig Möglichkeiten der Berufsorientierung aufgezeigt bekommen. Innerhalb des DigiCamps erlernen die jungen Erwachsenen Grundlagen der Entwicklung und Programmierung von technischen Systemen. Zusätzlich erhalten sie wertvolle Einblicke durch die Auszubildenden und sind somit an direkter Quelle”, so Micro-Epsilon Geschäftsführer Dr. Alexander Wisspeintner.

Förderung der Nachwuchskräfte im MINT-Bereich

Fachkräfte für die Zukunft sichern, das ist das Ziel der Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern 4.0. Aber auch die soziale und pädagogische Komponente kommt dabei nicht zu kurz: „Das Ferienprojekt stärkt nicht nur die Technikkompetenz, sondern
trainiert auch Teamwork, Eigenverantwortung und Kommunikationsfähigkeit.“, ergänzt Projektleiterin Madlen Rast von Technik – Zukunft in Bayern 4.0. Die Teilnehmer*innen sind durchweg begeistert von den technischen Camps mit praktischen Bestandteilen – auch wenn diese dieses Mal aufgrund der Pandemie online stattfinden mussten. „Mein Highlight war das Programmieren der Abstandsampel. Dabei habe ich gemerkt, dass der Bereich Messtechnik wirklich spannend und abwechslungsreich ist“, erzählt ein
Teilnehmer nach dem Camp.

Weitere Informationen zum DigiCamp erhalten Sie hier.

sprungbrett hop-on hop-off – Digitale Berufsorientierung in Bamberg

Fünf Unternehmen an fünf Tagen erleben – das ermöglicht das digitale sprungbrett hop-on hop-off vom 17. bis 21. Mai 2021 Jugendlichen der Jahrgangsstufe 9 an der Graf-Stauffenberg-Realschule in Bamberg. Bequem von zu Hause aus und ohne Ansteckungsgefahr.

Jeden Morgen zwischen 09:30 Uhr und 11:00 Uhr blicken die Schüler*innen hinter die Kulisse von Betrieben aus den Bereichen Gesundheitswesen, Finanzen, Telekommunikation, Elektrotechnik und Stahl- und Metallverarbeitung. Mit dabei sind die Ofa Bamberg GmbH, die Sparkasse Bamberg, die Deutsche Telekom, die Robert Bosch GmbH und die Kaspar Schulz Brauereimaschinenfabrik & Apparatebauanstalt GmbH.
Die Unternehmensvertreter*innen zeigen den Teilnehmenden die Abläufe und Arbeitsplätze ihrer Mitarbeiter*innen und präsentieren sich so als potentielles Praktikums- und Ausbildungsunternehmen. Im Nachgang können sie dann direkten Kontakt mit interessierten Bewerber*innen aufnehmen.

Integrierte, interaktive Berufsorientierung trotz Homeschooling

Das digitale sprungbrett hop-on hop-off bietet nicht nur Schüler*innen die Möglichkeit einer interaktiven und zielgerichteten Berufsorientierung neben dem Unterricht. Auch Unternehmen haben so die Gelegenheit, neue Nachwuchskräfte zu gewinnen. Durch die digitale Alternative kann spungbrett hop-on hop-off einfach in den Unterricht integriert werden. Die Schulen können dabei selbst entscheiden, ob sich die fünf teilnehmenden Unternehmen innerhalb einer Woche oder an einem festgelegten Tag, beispielsweise immer dienstags, über fünf Wochen hinweg vorstellen.

Jede Online-Einheit wird von jedem Unternehmen individuell vorbereitet und erarbeitet. Während der Durchführung besteht z.B. die Möglichkeit, die Schüler*innen in Kleingruppen einzuteilen und in einzelnen Breakout-Rooms mit ihnen zu arbeiten, ein Quiz durchzuführen oder mithilfe von Online-Tools Inhalte auszutauschen. Wenn die Situation es zulässt, kann die Kleingruppenarbeit auch vor Ort im Klassenraum stattfinden. Im Anschluss an die Veranstaltung können die Schüler*innen zu ihren jeweiligen Wunschbetrieben Kontakt aufnehmen und sich für längere Folgepraktika bewerben.

Mit sprungbrett hop-on hop-off bieten die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber bayme vbm praxisbezogene Berufsorientierung und leisten damit einen Beitrag zur Sicherung des Fachkräftenachwuchses in den bayerischen Unternehmen. Von dem Projekt profitieren Unternehmen und Schüler*innen gleichermaßen. Die Unternehmen bekommen die Gelegenheit, auf direktem Weg mögliche Bewerberinnen und Bewerber für Praktika oder Ausbildungsplätze zu gewinnen. Und die Schülerinnen und Schüler finden heraus, welche Berufe und Branchen interessant sind und wo passende Zukunftsperspektiven für sie liegen. Daher sind wir Hauptförderer.

 

Bertram Brossardt, bayme vbm Hauptgeschäftsführer

 

Mit dem Schuttlebus zur Berufsorientierung

Bereits seit 2017 bietet sprungbrett bayern Jugendlichen mit dem Projekt sprungbrett hop-on hop-off einen zusätzlichen Weg der beruflichen Orientierung. In einem Jahr ohne Corona bringt ein Shuttlebus die beteiligten Schüler*innen eine Woche lang jeden Morgen von der Schule zu einem der fünf teilnehmenden Unternehmen. Die Jugendlichen absolvieren dort einen Schnupper-Praktikumstag. Dadurch bekommen die Schüler*innen einen Einblick in unterschiedliche Berufe und können ihre Interessen, Fähigkeiten und Stärken kennenlernen.

Weitere Informationen zu dem Projekt finden Sie hier.

Taskforce FKS+ – Projektbesuch bei Reich GmbH

Im Rahmen des Qualifizierungschancengesetzes können Unternehmen attraktive Förderoptionen nutzen, um ihre Mitarbeiter*innen weiterzubilden und damit firmenintern Fachkräftepotenziale zu heben. Am 10. Mai 2021 war vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt zu Gast bei der Reich GmbH aus Mellrichstadt. Bei seinem Online-Projektbesuch überzeugte er sich davon, wie erfolgreich die Weiterbildung in der Praxis verläuft.

Qualifizierungschancen jetzt nutzen

Nur durch eine an den betrieblichen Bedürfnissen orientierte Qualifizierung der Mitarbeitenden können die bayerischen Unternehmen im internationalen Wettbewerb an der Spitze bleiben. Als bayerische Arbeitgeberverbände unterstützen wir die Betriebe mit unserer Taskforce Fachkräftesicherung+ dabei, ihr Weiterbildungsengagement hoch zu halten.

 

Bertram Brossardt, vbw Hauptgeschäftsführer

Unternehmensvertreter der Reich GmbH berichteten, wie die Weiterbildungsmöglichkeiten in der Praxis genutzt werden. Seit September 2020 werden fünf Mitarbeiter*innen des Unternehmens zum / zur Maschinen- und Anlagenführer*in (IHK) weiterqualifiziert. Die Qualifizierung wird als Abschlussorientierte Weiterbildung im Rahmen des Qualifizierungschancengesetzes durch die Agentur für Arbeit Schweinfurt gefördert.

Fachkräftesicherung bleibt zentrale Herausforderung

Trotz der Corona-Pandemie und der aktuell herausfordernden wirtschaftlichen Lage bleibt die Fachkräftesicherung langfristig ein wichtiges Ziel. Die Taskforce FKS+ berät interessierte Unternehmen, welche Qualifizierungsmöglichkeiten es aktuell gibt und stellt maßgeschneiderte Weiterbildungsangebote zur Verfügung.

Weitere Informationen zur Taskforce FKS+ finden Sie hier.

JUNIOR – Gewinner des Landeswettbewerbs 2021 stehen fest

Die JUNIOR Unternehmen CaretoGo und PLASTABILITY haben den digitalen JUNIOR Landeswettbewerb in Bayern für sich entscheiden können. Bei der Preisverleihung lobte die Jury jeweils das stimmige Gesamtkonzept mit starken Geschäftsideen. Dazu zählt auch der Entwicklungsprozess der Schüler*innen, ihr Umgang mit Herausforderungen im Team und die Fähigkeit, potenzielle Kund*innen und Investor*innen zu begeistern.

CaretoGo von der Klara-Oppenheimer-Schule in Würzburg überzeugte die Jury mit der Geschäftsidee hygienischer Handreinigungsgels und PLASTABILITY vom Christoph-Probst-Gymnasium in Gilching mit 3D-gedruckten Halterungen für das komfortablere Tragen von Atemschutzmasken. Beide Schülerfirmen stellten in den Jury-Interviews, den eingereichten Geschäftsberichten und Präsentationsvideos souverän ihre Strategien und Ziele dar.
Beim Landeswettbewerb wurden zwei erste Plätze vergeben – somit qualifizierten sich zwei Schülerfirmen für die Teilnahme am Bundeswettbewerb am 15. Juni 2021. Sie haben die Chance auf den Titel „Bestes JUNIOR Unternehmen 2021“ sowie auf das Ticket zum Europawettbewerb der Schülerfirmen.

Auf dem zweiten Platz landete Polymagnetics aus Augsburg mit selbstdesignten Magnetstreifen-Sets, die Ordnung in Alltagsgegenstände bringen sollen. Bronze sicherte sich Ginko Flava aus Gröbenzell mit pflanzengefärbten Batiktextilien und Ofenanzündern aus unbehandeltem Holz.

Alle Produkte der genannten Teams können Sie im Online-Shop JUNIOR Marketplace ansehen und bestellen.

„Wir freuen uns sehr, dass in diesen außergewöhnlichen Zeiten ein flexibler Weg gefunden wurde, das Projekt JUNIOR durchzuführen. Gerade jetzt gilt es, auch hoffnungsvoll und zukunftsgerichtet zu sein. Ich bin sehr beeindruckt von der Arbeit der Schülerinnen und Schüler. Ihre originellen Ideen, ihr Einfallsreichtum und ihr Engagement begeistern mich immer wieder. Sie führen ihre Unternehmen von der Produktion über die Buchhaltung bis hin zum Marketing und Vertrieb sehr professionell. Das sind exzellente Beispiele, wie Unternehmertum mit Spaß und Kreativität gelebt wird. Gerne fördern wir den Gründergeist und junge Unternehmertalente“, sagt Hans Peter Göttler, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der LfA Förderbank Bayern.

Es gibt wohl wenige Projekte wie JUNIOR, bei denen die Schülerinnen und Schüler eine solche Entwicklung durchlaufen: in ihrer Persönlichkeit, in ihrem Auftreten und in ihrem Wissen um wirtschaftliche Zusammenhänge. Mein Respekt gilt allen Jugendlichen, die sich von den aktuell schwierigen Umständen nicht unterkriegen lassen. Mit großem Tatendrang haben sie ihre Schülerfirmen an den Markt gebracht und ihre Unternehmen kreativ im Landeswettbewerb präsentiert.

 

Hubert Schurkus, Vorstandsvorsitzender des Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V.

Aufgrund der Corona-Pandemie konnten sich die Schülerfirmen in Bayern beim Landeswettbewerb nicht persönlich kennenlernen. Der Wettbewerb wurde digital durchgeführt, sodass die Schüler*innen auch in dieser außergewöhnlichen Zeit dennoch ihre Erfolge präsentieren und feiern konnten. Die Jugendlichen gewannen wertvolle Erfahrungen in digitaler Medienkompetenz, im Teamwork aus dem „Homeoffice“ und in spontan gefragter Flexibilität.

„JUNIOR – Wirtschaft erleben“ wird in Bayern von SCHULEWIRTSCHAFT Bayern im Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V. durchgeführt. Die LfA Förderbank Bayern ist bayerischer Initialförderer.

Hier finden Sie weitere Informationen zu JUNIOR.