Die zweitägige Veranstaltung widmete sich der nachhaltigen Stärkung des Ehrenamts und Zukunftsfragen der Berufsorientierung. In Workshops ging es um Netzwerkarbeit, Ehrenamtsgewinnung sowie die Zusammenarbeit von Schule und Wirtschaft. SCHULEWIRTSCHAFT Bayern würdigte herausragendes Engagement im Netzwerk und verlieh die SCHULEWIRTSCHAFT-Preise für Bayern. Zudem wurde Michael Mötter, Geschäftsführer von SCHULEWIRTSCHAFT Bayern für sein langjähriges Wirken und seine prägende Rolle beim Aufbau und der Weiterentwicklung des bayernweiten Netzwerks geehrt.
Der zweite Tag stand im Zeichen des digitalen Wandels. Die Zukunftsforscherin und Designtheoretikerin Judith Block zeigte, welche Auswirkungen Künstliche Intelligenz und “Human Digitality“ auf Berufsorientierung und Ausbildung junger Menschen haben – verbunden mit der zentralen Erkenntnis, dass technologischer Fortschritt menschliche Orientierung braucht.
Wertschätzung für mehr als 5.000 Ehrenamtliche
Tobias Gotthardt, Staatssekretär im Bayerischen Wirtschaftsministerium, stellte die Bedeutung der Netzwerk Zusammenarbeit heraus: “Die enge Verbindung von Schule und Wirtschaft ist entscheidend, um junge Menschen gut auf die Arbeitswelt vorzubereiten. SCHULEWIRTSCHAFT Bayern steht seit vielen Jahren für erfolgreiche Zusammenarbeit in diesem Bereich. Ein besonderes ‘Vergelt’s Gott‘ gilt den über 5.000 Ehrenamtlichen, die mit ihrem Engagement dieses Netzwerk tragen und möglich machen!“
Mit der erneuten Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung bestätigten das Bayerische Wirtschaftsministerium und SCHULEWIRTSCHAFT Bayern auf der Tagung ihr gemeinsames Ziel, die Berufsorientierung weiterzuentwickeln.
Auch Ministerialdirektor Martin Wunsch, Amtschef im Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus, unterstrich die bildungspolitische Relevanz: “Gerade in einer sich schnell verändernden Arbeitswelt ist eine starke Berufsorientierung entscheidend. SCHULEWIRTSCHAFT Bayern leistet hier einen zentralen gesellschaftlichen Beitrag, indem Bildung und Praxis eng verzahnt werden. Das ehrenamtliche Engagement wirkt unmittelbar im Alltag der Schülerinnen und Schüler – und ist damit ein unverzichtbarer Pfeiler im Bildungssystem.“
Sandra Stenger ist Vorstandsvorsitzende der bbw-Gruppe. Deren Dachorganisation Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V. verantwortet die hauptamtliche Geschäftsstelle von SCHULEWIRTSCHAFT Bayern. Bei der Tagung bedankte sich Stenger vor Ort persönlich bei den Akteurinnen und Akteuren.

Was die Menschen in den rund 100 lokalen Netzwerken leisten – ehrenamtlich, mit Ausdauer und großer Leidenschaft – ist außergewöhnlich. Sie schaffen Verbindungen, Vertrauen und Orientierung. Dieses Engagement ist in jedem der Projekte spürbar und verdient höchsten Respekt.
Sandra Stenger, Vorstandsvorsitzende der bbw-Gruppe

Die bbw-Gruppe versteht sich dabei nicht nur als Organisatorin, sondern trägt die Ziele von SCHULEWIRTSCHAFT Bayern aus Überzeugung mit.
Das Netzwerk – Beziehung als Schlüssel zur Wirksamkeit
Hubert Altschäffl, Vorsitzender Wirtschaft von SCHULEWIRTSCHAFT Bayern und Personalvorstand der MAN Truck & Bus SE, betonte: “Netzwerke funktionieren nur über Beziehung. SCHULEWIRTSCHAFT lebt vom persönlichen Engagement der Menschen, die ihr Wissen teilen und junge Menschen begleiten.“
“Berufsorientierung ist mehr als Information. Es geht um Vertrauen, Begegnung und gemeinsame Verantwortung für die nächste Generation“, ergänzte Thomas Unger, Vorsitzender Schule und Bereichsleiter Schulen der Regierung der Oberpfalz.
Fazit
Die SCHULEWIRTSCHAFT-Tagung 2026 unterstrich die Bedeutung von Ehrenamt, Kooperation und persönlicher Begegnung für eine zukunftsfähige Berufsorientierung – getragen von einem starken Netzwerk aus Schule, Wirtschaft und Politik.













