Ausbildungsnetz Bayern e. V. (ABV)

Zusätzliche Ausbildungsplätze in 21 anerkannten gewerblichen Ausbildungsberufen

Laufzeit: 2003 bis 2009

Zielsetzung

Der Verein Ausbildungsnetz Bayern e. V. (ABV) koordinierte mit dem Zentrum für Ausbildungsmanagement Bayern <zab> im Rahmen der Ausbildungsoffensive Bayern die Lehrstelleninitiative der Arbeitgeberverbände bayme vbm. Die Lehrstelleninitiative setzte mit finanzieller und organisatorischer Unterstützung Anreize für die Schaffung zusätzlicher Ausbildungsplätze in bayme vbm Mitgliedsunternehmen. Der Schwerpunkt lag auf gewerblich-technischen Berufen. 

Konzept

Die bayerische Wirtschaft ist sich ihrer Verantwortung für die Sicherung des Fachkräftenachwuchses auch in konjunkturell schwierigen Zeiten bewusst. In den Jahren 2003 und 2004 wurden im Rahmen der Lehrstelleninitiative in den Mitgliedsfirmen bereits 1.150 zusätzliche Ausbildungsplätze geschaffen. Im Jahr 2005 stockten die bayerischen Arbeitgeberverbände die Zahl um weitere 500 auf insgesamt 1.650 Ausbildungsplätze auf. Die Arbeitgeberverbände gewährten ihren Mitgliedsunternehmen für jede zusätzlich geschaffene Ausbildungsstelle in einem anerkannten Ausbildungsberuf der M+E-Industrie finanzielle und organisatorische Unterstützung.

Nutzen

Mittels der Lehrstelleninitiative profitierten bayme vbm Mitgliedsunternehmen von einer finanziellen Unterstützung für jede zusätzlich geschaffene Ausbildungsstelle in einem anerkannten Ausbildungsberuf der M+E-Industrie. Durch eine regionale Kontingentierung wurden strukturschwache Regionen ausdrücklich gefördert. Jugendliche erhielten die Chance auf eine anerkannte Berufsausbildung in der M+E-Branche.

Koordinatoren

Initiator
bayme – Bayerischer Unternehmensverband Metall und Elektro e. V. 
vbm – Verband der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie e. V.

Träger
Ausbildungsnetz Bayern e. V. (ABV) in Zusammenarbeit mit dem
Zentrum für Ausbildungsmanagement Bayern zab
f–bb Forschungsinstitut Betriebliche Bildung gGmbH

Vorsprung durch Bildung

Eine Offensive der bayerischen Wirtschaft