Sozialraumorientiertes Modellprojekt zur Integration von Menschen mit Behinderung
Unterstützung und Begleitung bei der Beschäftigung und Umschulung von Menschen mit Behinderung
Projektlaufzeit: 2019 - 2021
Zielsetzung
Menschen mit Behinderung haben es oft schwer, einen Arbeitsplatz zu finden, der ihren Talenten und Fähigkeiten entspricht. Mit diesem Projekt wurde ihnen geholfen, ihre Chancen auf einen passenden Job oder eine geeignete Umschulungsmaßnahme zu erhöhen. Für Unternehmen bot sich eine gute Möglichkeit, bestehenden Fachkräftebedarf durch Menschen mit Behinderung zu decken.
Konzept
Oft scheitert eine Beschäftigung von Menschen mit Behinderung nicht allein aufgrund des Handicaps. Um diese Menschen in den Arbeitsmarkt zu integrieren, wurde eine sozialraumorientierte Integration der Teilnehmenden angestrebt. Dabei wurden neben der Qualifikation auch die persönliche Situation und mögliche Mobilitätseinschränkungen betrachtet und Lösungen erarbeitet, wie eine nachhaltige Teilhabe am Arbeitsleben gelingen konnte.
Unternehmen, die Menschen mit einer (Schwer-)Behinderung beschäftigen mochten, stand ein Case-Manager als fester Ansprechpartner zu Seite. Der Case-Manger beantwortete Fragen zu einer Beschäftigung von Menschen mit Behinderung und zeigte Möglichkeiten zur Integration in den Betrieb. Er begleitete Unternehmen und die neuen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auch während der ersten Monate einer Beschäftigung und half beiden Seiten, die Herausforderungen der (Wieder-)Eingliederung erfolgreich zu meistern.
In der Nachbetreuung spielte neben dem Case-Manager die Netzwerkarbeit eine zentrale Rolle. Die für den Eingliederungserfolg relevanten Kontakte wurden gestärkt und weiter ausgebaut, so dass Projektteilnehmende diese selbstständig nutzen konnten.
Das Modellprojekt war Teil der Initiative "Fachkräftesicherung FKS+", die die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. gemeinsam mit der Bayerischen Staatsregierung ins Leben gerufen hat.
Es wurde an den Standorten Aschaffenburg, Nürnberg, Amberg, Cham, Schwandorf, Ansbach, Weißenburg und Roth durchgeführt.
Nutzen
Durch die Teilnahme an dem Projekt erhöhten Menschen mit Behinderung ihre Chancen, eine nachhaltige Teilhabe am Arbeitsleben zu erreichen. Zum ganzheitlichen Betreuungsansatz gehörten persönliche Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner, die die Teilnehmenden mit umfassenden Maßnahmen zur Qualifizierung und zum Abbau weiterer Hürden unterstützten.
Betriebe wurden im Rahmen des Projekts bei der Beschäftigung und Umschulung von Menschen mit Behinderung ebenfalls intensiv begleitet. Durch passgenaue Vermittlung konnten sie neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewinnen, die auch nach einer erfolgreichen Vermittlung weiterhin betreut wurden. So wurde eine optimale (Wieder-)Eingliederung gewährleistet.
Koordinatoren
Projektträger
vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.
Projektdurchführung
Berufliche Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft (bfz gGmbH)
Hauptsponsoren
vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.
bayme vbm – Bayerische M+E Arbeitgeber
Kontakt
Bei Fragen zum Projekt wenden Sie sich bitte an das Team von Vorsprung durch Bildung.
