Im Rahmen eines Workshops haben sich die Teilnehmenden mit der Frage beschäftigt, wie Evidenzbasierung im schulischen Alltag konkret umgesetzt werden kann. Dazu wurden die Grundprinzipien des agilen Managements genutzt und es wurde gemeinsam an einem Backlog für die evidenzbasierte berufliche Schule gearbeitet.

An dem Workshop waren Studierende der Berufspädagogik und der Wirtschaftspädagogik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg beteiligt. Sie präsentierten Lehrkräften Ergebnisse aus der UniSchule zum personalisierteLernen. Die entwickelten Konzepte wurden in der BayernCloud Schule (ByCS) umgesetzt, an den UniSchulen erprobt und anschließend evaluiert. Mit der ByCS stellt das Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus allen bayerischen Schulen digitale Anwendungen und Inhalte für die freiwillige und kostenfreie Nutzung zur Verfügung.

Die Arbeiten der Studierenden bauen auf Erkenntnissen aus den Projekten der Stiftung Bildungspakt Bayern sowie des Kompetenzverbunds lernen:digital auf. Einen Impuls zu Beitrag der Studierenden leistete Matthias Wiedemann, der die UniSchulen engagiert koordiniert.

Weitere fachliche Impulse des Workshops kamen unter anderem zu den digitalen Lern- und Diagnostiktools FelloFish und bettermarks GmbH (Marco Bütterich), der Diagnostik von Rechenschwierigkeiten mit dem Bayreuther Testpaket (Annalisa Steinecke) und dem Testen und Fördern in der BerufsspracheDeutsch (Andreas Schwibach).

Solche Formate zeigen, wie evidenzbasierte Schulentwicklung durch die Zusammenarbeit von Schulen, Wissenschaft, Studierenden und Bildungsadministration sowie durch die systematische Erprobung und Evaluation neuer Ansätze gelingt.