Best-MINT - Erfolgreicher MINT-Abschluss an bayerischen Hochschulen

Beratungsstelle zur Begleitung des Wettbewerbs "Erfolgreicher MINT-Abschluss an bayerischen Hochschulen" und zur Betreuung von daraus resultierenden gelungenen Einzelprojekten
Projektlaufzeit: 2012 bis 2015

Zielsetzung

Hochschulen melden seit Jahren in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und technische Fächer) eine alarmierend hohe Studienabbruchquote. In der Folge können Ingenieurstellen nicht besetzt werden und der Wirtschaft fehlen geeignete Fach- und Führungskräfte. Best-MINT unterstützte bayerische Hochschulen bei der Umsetzung von Einzelmaßnahmen und hochschulübergreifenden Konzepten, die mittelfristig eine Reduktion der Abbruchquoten in den MINT-Fächern anvisierten.

Konzept

Im Rahmen eines Wettbewerbs wurden 13 Projekte aus bayerischen Universitäten und Hochschulen ausgewählt, sich an dem Projekt "Erfolgreicher MINT-Abschluss an bayerischen Hochschulen" zu beteiligen. Sie erhielten für die Dauer von drei Jahren finanzielle und fachliche Unterstützung zur Umsetzung von Konzepten, die ausgehend von hochschulspezifischen, aber auch fach- und hochschulübergreifenden Ursachen Lösungswege zur Verhinderung des Studienabbruchs in MINT-Fächern aufzeigten. Prämissen bei der Projektumsetzung waren die strukturelle Verankerung der Maßnahmen, die Anbindung an weitere Vorhaben mit der gleichen Zielsetzung und die Implementierung geeigneter Evaluationsstrukturen. Besonderes Augenmerk galt der Studieneingangsphase, in der mit Brückenkursen, Tutorien in Grundlagenfächern, Prüfungs-Monitoring oder Peer-Mentoring erste Erfolge erzielt werden konnten. Eine Herausforderung bestand darin, flankierende Beratungs- und Lernangebote zu entwerfen, um auch Studierende zu unterstützen, die aufgrund negativer Studienerfahrungen zum Studienabbruch tendierten. Die geförderten Hochschulen setzten neben bewährten Angeboten verstärkt auf eine innovative MINT-Didaktik, die Lerngewohnheiten und Ansprüche der heutigen Studierenden-Generation berücksichtigte (E-Learning, Blended Learning, Just-in-time-Teaching, Peer Mentoring). Während der Projektlaufzeit fanden regelmäßige Austauschtreffen der Projektverantwortlichen statt. Jedes Netzwerktreffen hatte einen thematischen Schwerpunkt, zu dem auch externe Experten referierten.

Nutzen

Best-MINT unterstützte bayerische Hochschulen, erfolgreiche Maßnahmen gegen den Studienabbruch in MINT-Fächern  zu implementieren und dadurch die Studienabbruchquoten dauerhaft zu senken. Eine weitreichende Palette an kontinuierlichen und koordinierten Unterstützungsangeboten förderte auch und gerade in der entscheidenden Studieneingangsphase die Motivation und Verankerung der Studierenden an der Hochschule. Gut ausgebildete MINT-Absolventinnen und –Absolventen standen in der Folgezeit der bayerischen Wirtschaft als dringend benötigte Fachkräfte und Führungsnachwuchs zur Verfügung.

Koordinatoren 

Projektträger
Bayerisches Staatsministerium für
Wissenschaft, Forschung und Kunst   

Projektfinanzierung
Bayerisches Staatsministerium für
Wissenschaft, Forschung und Kunst
zusammen mit 
bayme – Bayerischer Unternehmensverband Metall und Elektro e. V.
vbm – Verband der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie e. V.
vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. 

Vorsprung durch Bildung

Eine Offensive der bayerischen Wirtschaft