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Kooperationsveranstaltung "Weiterbildung 4.0 in Bayern – Sozialpartner im Dialog" beleuchtet das Thema lebenslanges Lernen im Zeitalter der digitalen Transformation

Qualifizierte Mitarbeiter*innen sind ein entscheidender Wettbewerbsfaktor für die bayerischen Unternehmen. Da Nachwuchs immer knapper und die Belegschaften im Schnitt immer älter werden, ist lebenslanges Lernen so wichtig wie noch nie.

Gemeinsam mit dem DGB Bayern lud die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) e. V. am 8. Juli 2019 zur Kooperationsveranstaltung "Weiterbildung 4.0 in Bayern – Sozialpartner im Dialog" ein, um über die Bedeutung der Weiterbildung im Zeitalter der digitalen Transformation zu diskutieren. Im Rahmen der Veranstaltung mit Vertreter*innen aus Politik, Arbeitsverwaltung, Unternehmen und Gewerkschaften wurde die Bedeutung der Weiterbildungsbeteiligung betont: Die vorhandenen Mitarbeiter*innen bestmöglich zu qualifizieren und sie kontinuierlich weiterzubilden, ist das Gebot der Stunde. Daher gilt es, betriebliche Weiterbildung weiter zu fördern und zu stärken.

Wilfried Hüntelmann, Leiter Agentur für Arbeit München, begrüßte unter den rund 90 Gästen auch Staatsministerin Kerstin Schreyer, MdL, Bayerisches Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales. In ihrem Grußwort stellte sie dar, dass Weiterbildung auch für die Bayerische Staatsregierung von zentralem Interesse ist, um Beschäftigte im Freistaat für die beruflichen Herausforderungen durch die Digitalisierung fit zu machen.

Unternehmen engagieren sich für Weiterbildung

vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt konzentrierte sich in seiner Rede auf das Engagement der Unternehmen bei der betrieblichen Weiterbildung. Richtungsweisend sind auch Modellprojekte, die in der Breite verfügbar gemacht werden können. Als Beispiel wurde das Modellprojekt "IT- / Digitalisierungspädagoge" genannt, das die vbw zusammen mit der Regionaldirektion Bayern in den "Pakt für berufliche Weiterbildung 4.0" einbringt. Zudem betonte er, dass alle Akteure gemeinsam dazu beitragen müssen, dass lebenslanges Lernen als Chance begriffen wird – für den Wirtschaftsstandort Bayern und die Menschen, die hier leben.
Matthias Jena, Vorsitzender des DGB Bayern, betonte in seiner Rede, dass bei den Diskussionen um die digitale Transformation der Mensch im Mittelpunkt stehen muss. Hier gilt es, insbesondere Personengruppen, die bei der Weiterbildungsbeteiligung noch unterrepräsentiert sind, verstärkt in den Blick zu nehmen.

Stärkung der Weiterbildungsbeteiligung als Gemeinschaftsaufgabe

Angeregt diskutiert wurde in der abschließenden Podiumsdiskussion. Dabei waren sich Arbeitsministerin Kerstin Schreyer, MdL, Ralf Holtzwart, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Bayern, Bertram Brossardt und Matthias Jena darüber einig, dass statt der Betonung unterschiedlicher Positionen es von zentraler Bedeutung ist, weiter gemeinsam konstruktiv zusammenzuarbeiten und die Motivation zur Weiterbildungsbeteiligung aller Personengruppen, von den Digital Natives bis hin zu älteren Arbeitnehmer*innen, in den Blick zu nehmen.
Ein Beispiel, wie dies konkret umgesetzt werden kann, ist der "Pakt für berufliche Weiterbildung 4.0", der vor einem Jahr von den Paktpartnern unterzeichnet wurde und nun weiter vorangebracht werden muss. Einige Maßnahmen des Paktes sind bereits gut angelaufen. Jetzt gilt es, die Angebote noch stärker zu bewerben und die verankerten Maßnahmen weiter umzusetzen.

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