Vorschule / Grundschule

Technik – Zukunft in Bayern 4.0 -

Kinder der Grundschule Weißenstadt im Forscherfieber - Experimentieren an 50 technisch-naturwissenschaftlichen Stationen

Die Kinder der Grundschule Weißenstadt im Landkreis Wunsiedel sind seit Tagen im Forscherfieber. Die MINIPHÄNOMENTA des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V. ist mit ihren rund 50 technisch-naturwissenschaftlichen Stationen zu Besuch und die Kinder entdecken spielerisch die Welt der Physik und Mechanik. Sie erfahren zum Beispiel, dass eine Kerze Luft zum Brennen braucht, dass Pendel immer in selben Mustern schwingen und – ja, dass es tanzende Wasserteufel gibt. Die Stationen sind überall im Schulhaus verteilt und zwei Wochen lang quasi Schulinventar.
"Unsere Schüler nehmen sie regelrecht in Beschlag – vor dem Unterricht, danach und in den Pausen", sagt Schulleiterin Ulla Sturm. Derweil müssen sich die Lehrkräfte an den Stationen zurücknehmen und die Kinder ihre eigenen Hypothesen entwickeln, Lösungswege entdecken und Zusammenhänge finden lassen.

Am 19. Januar 2019 haben die Kinder ihren Eltern und Ehrengästen beim Tag der Öffentlichkeit gezeigt, wie die verschiedenen Versuchsstationen funktionieren. Anlässlich dieser Veranstaltung äußerte sich Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der bayerischen Metall- und Arbeitgeberverbände bayme vbm, die das mobile Experimentierfeld ideell und finanziell unterstützen.

Bayern braucht auch in Zukunft gut ausgebildete Fachkräfte im naturwissenschaftlich-technischen Bereich. Mit ihnen können wir die Stärke unseres Wirtschaftsstandorts sichern. Deswegen wollen wir schon die Kleinen für Naturwissenschaft und Technik begeistern und unterstützen die MINIPHÄNOMENTA aus voller Überzeugung. Denn das Projekt regt Kinder zum eigenständigen und selbstgesteuerten Forschen an.

Bertram Brossardt, bayme vbm Hauptgeschäftsführer

Schulleiterin Ulla Sturm freut sich, dass ihre Schule in diesem Jahr den Zuschlag für das Projekt bekommen hat. Die Warteliste der Bewerber-Schulen ist lang beim Projektträger bbw. Daher zieht die MINIPHÄNOMENTA in Bayern in wenigen Tagen bereits an die nächste Schule weiter.

Was von diesem Projekt in Zukunft an der Grundschule Weißenstadt übrig bleibt, liegt dann in den Händen der Schulgemeinschaft. Mit der Unterstützung von Eltern und lokalen Unternehmen, so die Intention des Projektträgers, sollen einzelne Stationen nachgebaut werden. Hierzu lädt die Schule am 23. Januar 2019 um 14 Uhr interessierte Sponsoren und Schulvertreter in die Grundschule Weißenstadt ein. Ziel ist, die nachgebauten Stationen den Schülerinnen und Schülern an der Grundschule Weißenstadt, aber auch im Landkreis Wunsiedel in Zukunft zum Experimentieren zur Verfügung zu stellen und das Forschen zum festen Bestandteil des Schulalltags zu machen.

Die MINIPHÄNOMENTA ist eines von 16 Projekten und Angeboten der MINT-Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern 4.0 und wird auch vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie gefördert, das Projekte für Jugendliche und insbesondere für Mädchen und junge Frauen unterstützt.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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