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MINTerAKTIV – Mit Erfolg zum MINT-Abschluss in Bayern

Hochschule für angewandte Wissenschaften Hof entwickelt passgenaues Konzept zur MINT-Förderung - Wissenschaftsstaatssekretär Bernd Sibler informiert sich am 1. Dezember 2017 vor Ort über das Projekt "Das Hofer MINT-Lenkrad – steuern Sie sich sicher durch Ihr Studium"

"Die Nachfrage nach Fachkräften in MINT-Berufen steigt zunehmend. Mit dem Programm ‚MINTerAKTIV – Mit Erfolg zum MINT-Abschluss in Bayern‘ investieren wir kraftvoll in eine nachhaltige MINT-Förderung an unseren Hochschulen", betonte Wissenschaftsstaatssekretär Bernd Sibler am 1. Dezember 2017 bei seinem Besuch der Hochschule für angewandte Wissenschaften (HAW) Hof. Er informierte sich vor Ort über Maßnahmen der Hochschule zur MINT-Förderung.
"Unsere Hochschulen haben passgenaue Konzepte zur MINT-Förderung in ihrer Region entwickelt. Damit leisten sie einen wertvollen Beitrag zur Stärkung und Sicherung des Wissenschaftsstandorts Bayern", so der Staatssekretär. "Mit ‚MINTerAKTIV’ unterstützen wir sie dabei, die Rahmenbedingungen für ein MINT-Studium zu optimieren." Er ergänzte: "Die Entwicklung der Studierendenzahlen in den MINT-Fächern in den vergangenen Jahren in Bayern zeigt, dass sich unsere Investitionen und Fördermaßnahmen auszahlen: Waren im Wintersemester 2012/2013 rund 128.000 Studierende in einem MINT-Fach eingeschrieben, so sind es aktuell bereits über 150.000 Studierende! Den eingeschlagenen Weg setzen wir konsequent fort."

Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. und der Bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber bayme vbm, erklärte im Vorfeld:

Die Zukunft Bayerns hängt ganz entscheidend von der MINT-Bildung ab. Leider fehlen den bayerischen Unternehmen schon heute MINT-Fachkräfte, insbesondere im IT-Bereich. Um die Zahl der MINT-Absolventen zu erhöhen, ist es wichtig, die Quote der Studienabbrecher zu verringern. Hier setzt das Projekt ‚MINTerAKTIV‘ an. Hauptziel ist es, die Rahmenbedingungen so zu verbessern, dass die Studentinnen und Studenten mit Lust und Begeisterung am Ball bleiben. Auch die bessere Vernetzung beim Übergang von Schule zu Hochschule soll im Rahmen von ‚MINTerAKTIV‘ gefördert werden. Somit ist das Projekt ein wichtiger Baustein, um genügend Fachkräfte im MINT-Bereich auszubilden. Deshalb unterstützen wir das Projekt sehr gerne als Sponsoren.

MINT-Förderung an der HAW Hof: "Das Hofer MINT-Lenkrad – steuern Sie sich sicher durch ihr Studium"
Die HAW Hof setzt bei der MINT-Förderung zum einen auf die Weiterführung bewährter Angebote. Hierzu zählen bspw. Einführungstage für Studienanfängerinnen und -anfänger oder Tutorien und Repetitorien. Zum anderen sollen eine sog. MINT-Datenbank und das Noten-Monitoring-Programm NMP ausgebaut werden, um Studierende während ihres Studiums noch aktiver begleiten zu können. Zudem werden neue Formate entwickelt wie beispielsweise sogenannte Hackathons. Ziel der vielfältigen Maßnahmen ist es, begabte Schülerinnen und Schüler für ein MINT-Studium zu begeistern sowie Studierende optimal zu fördern und die Zusammenarbeit mit regionalen Unternehmen zu stärken.

Das Programm "MINTerAKTIV – Mit Erfolg zum MINT-Abschluss in Bayern"
Im Rahmen des Programms "MINTerAKTIV – Mit Erfolg zum MINT-Abschluss in Bayern" werden Konzepte von Hochschulen gefördert, die zur Steigerung der Attraktivität sowie zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für ein Studium in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) beitragen. Die Schwerpunkte liegen hierbei u.a. auf der regionalen Verankerung der MINT-Ausbildung, auf der Optimierung des Übergangs von der Schule an die Hochschule, auf der Erhöhung der Durchlässigkeit des Bildungssystems und auf der Begabtenförderung.
Das Wissenschaftsministerium stellt für "MINTerAKTIV – Mit Erfolg zum MINT-Abschluss in Bayern" rund 1,7 Millionen Euro zur Verfügung. Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. sowie die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm unterstützen die Initiative als Partner.

Erfahren Sie hier über das Projekt.

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