Weiterbildung

ServiceCenter Flüchtlingsintegration

Auf dem Praxisforum Flüchtlingsintegration sprechen Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Behörden, Schulen und Ehrenamt über die Arbeit mit Geflüchteten und diskutieren Lösungen für eine bessere Integration

Ganz im Zeichen der Praxis stand der vbw Kongress zur Flüchtlingsintegration am 16. November 2018 in Nürnberg. Rund 100 Besucherinnen und Besucher aus Politik, Wirtschaft, Arbeitsagenturen, Schulen und Ehrenamt waren zur Veranstaltung nach Nürnberg gekommen um sich auszutauschen und folgende zentrale Fragen zu diskutieren: Welche Erfahrungen wurden bisher in der Praxis der Flüchtlingsintegration gemacht? Wie können die noch bevorstehenden Herausforderungen der Integration bewältigt werden?
vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt betonte bei seiner Begrüßung: "Wir müssen weiterhin einer großen Anzahl an Geflüchteten eine Perspektive geben. Die Integration läuft schon gut, wir müssen jetzt aus dem bisher Gelernten Strukturen entwickeln. Zum Beispiel muss es in jedem Landkreis und in jeder kreisfreien Stadt ein Integrationscenter geben, das die erste Anlaufstelle für Zugewanderte und Unternehmen ist."

In der anschließenden Podiumsrunde, die von Stephan Sohr von der Nürnberger Zeitung moderiert wurde, diskutierten Bertram Brossardt, Geschäftsführer Daniel Terzenbach (Bundesagentur für Arbeit), Personalleiter Gerhard Springs (HORSCH), Geschäftsführer Bastian Lange (Jobcenter Straubing-Bogen), Nicola Gerhardt (Asylhelferkreis Garching) und Dr. Hans-Eckhard Sommer (Präsident des BAMF) über die bestehenden Herausforderungen und mögliche Lösungsansätze in der Integration von Geflüchteten. In der Diskussion ging es vor allem um die Frage, inwieweit eine Integration in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt noch besser und schneller gelingen kann. Einigkeit bestand darin, dass die Integration von Geflüchteten ein langfristiger Prozess ist, der noch lange nicht abgeschlossen ist.

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