Weiterführende Schule

sprungbrett into work hop-on hop-off - Mit dem Praktikumsbus zum Ziel!

Erfolgreicher Abschluss einer abwechslungsreichen Praktikumswoche – junge Zuwanderer und Geflüchtete lernen bei Unternehmen in und um München verschiedene Ausbildungsberufe kennen

Mit einem Shuttlebus waren vom 26. Februar bis zum 2. März 2018 kleine Schülerteams der Städtischen Berufsschule zur Berufsintegration in der Balanstraße in München beim Berufsorientierungsprojekt "sprungbrett into work hop-on hop-off" unterwegs. In München und Umgebung besuchten die 20 jungen Geflüchteten eine Woche lang unterschiedliche Unternehmen, um berufliche Chancen und Möglichkeiten kennenzulernen. Auf der Abschlussveranstaltung am 9. März 2018 in München berichteten sie, ihre Lehrkräfte und die beteiligten Unternehmensvertreter von ihren Erfahrungen.

In der Praktikumswochen konnten sie sich unter anderem als Forstarbeiter/in, Altenpfleger/in, Gastronomiefachkraft, Elektriker/in und Einzelhandelskaufleute ausprobieren und bei namhaften Unternehmen erste Eindrücke aus der jeweiligen Berufswelt sammeln. So waren etwa die Firmen Der Pschorr, ALDI Süd und die Bayerischen Staatsforsten mit von der Partie. Darüber hinaus die Werksviertel Service GmbH & Co. KG und die Münchenstift GmbH. Alle Unternehmen, die sich an dem Pilotdurchlauf des Projekts beteiligten, stellten die verschiedenen Ausbildungsberufe anschaulich vor. Nach Abschluss der Woche bestand für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, sich bei den Firmen direkt für Folgepraktika zu bewerben. Impressionen von der Praktikumswoche finden Sie hier.

Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der bayerischen Metall-und Elektro-Arbeitgeber bayme vbm und der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., betonte die hohe Bedeutung, junge Flüchtlinge auf dem Weg in eine Ausbildung und in ein wirtschaftlich unabhängiges Leben zu unterstützen.

Das Konzept ´sprungbrett into work hop-on hop-off‘ bietet hier eine gute Möglichkeit sowohl für Unternehmen als auch für die Schülerinnen und Schüler. Der Kontakt zwischen beiden wird schnell und unkompliziert hergestellt und idealerweise ergibt sich daraus ein Praktikum oder eine Ausbildung. Dadurch leistet das Projekt einen wertvollen Beitrag für eine erfolgreiche Integration in das Berufs- und Arbeitsleben.
Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer bayme vbm vbw

Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner äußerte sich ebenfalls zu dem Projekt: "Die Initiative ‘"sprungbrett into work‘ ist eine ausgezeichnete Plattform, um jungen Geflüchteten den Weg ins Arbeitsleben zu erleichtern. Wir haben mit unserem Dualen System ein einmaliges Modell in Deutschland. Es bereitet junge Menschen perfekt auf den Arbeitsmarkt vor. Allerdings ist es wichtig, dass man sich vorab schon über die Berufsinhalte und Anforderungen informiert. Nur so wird man einen passenden Beruf finden. Auch die Unternehmen profitieren davon: Sie können schon vorab prüfen, ob der Bewerber fachlich und menschlich zu ihnen passt. Daher unterstützen wir gemeinsam mit der Wirtschaft das Projekt gerne: Eine gelungene Integration in die Gesellschaft kann nur über gelungene Integration in den Arbeitsmarkt funktionieren. Hierzu leistet ‚sprungbrett into work‘ einen wertvollen Beitrag."

Pia Schwarz, stellvertretende Geschäftsführerin von SCHULEWIRTSCHAFT Bayern im Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V. (bbw), ergänzte, worin sie die Vorteile des Berufsorientierungsprojekts für die jungen Menschen sieht: "Mit ‘sprungbrett into work hop-on hop-off‘ erhalten die Schülerinnen und Schüler innerhalb kurzer Zeit praktische Einblicke in viele Berufsbilder und erleben die Arbeitswelt live." Damit, so Pia Schwarz, "wird klarer, wohin der Weg führen könnte und es wird ein wichtiger Beitrag für die Berufsorientierung geleistet."

Hier geht es zu  weiteren Informationen über "sprungbrett into work hop-on hof-off".

Vorsprung durch Bildung

Eine Offensive der bayerischen Wirtschaft