Weiterführende Schule

"Technik – Zukunft in Bayern 4.0" - "Forscherinnen-Camps"

Pressemeldung: "Forscherinnen-Camp“ an der Hochschule Würzburg-Schweinfurt und bei ZF Friedrichshafen am Standort Schweinfurt– Schülerinnen tüfteln im August 2014 an ihrer Karriere

Sie haben den Wareneingang im aktiven Fahrwerksbereich geprüft, sowie die Qualität von Kaufteilen sichergestellt und ausgewertet. 14 Schülerinnen aus ganz Bayern haben sich im "Forscherinnen-Camp" fünf Tage lang als Ingenieurinnen versucht. Für den wissenschaftlichen Input sorgte die Hochschule Würzburg-Schweinfurt, bei der praktischen Umsetzung leistete die ZF Friedrichshafen AG am Standort Schweinfurt die notwendige Unterstützung. Organisiert und verantwortet wurde das Projekt vom Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V. (bbw). Im Camp tauchten die Teilnehmerinnen mal ins ingenieurwissenschaftliche Studium (an der Hochschule), mal in die Berufspraxis von Ingenieurinnen (im Unternehmen) ein. Begleitet wurden sie dabei auch von jungen Ingenieurinnen und Dozentinnen - nicht nur als Ansprechpartnerinnen, sondern auch als berufliche Vorbilder. Auf dem Weg hin zur Lösung ihrer Aufgabe setzten sich die Mädchen mit der Frage auseinander, ob eine Ingenieurinnen-Karriere auch für sie selbst in Frage kommt.

Ihre Ergebnisse präsentierten die Mädchen am heutigen Freitag – dem letzten Camp-Tag – ihren Eltern und vielen Ehrengästen. Mit dabei war heute auch Michael Bischof, Geschäftsführer der Geschäftsstelle Unterfranken bei den bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbänden bayme vbm, die das Bildungsprojekt finanziell und ideell fördern: "Damit unsere Unternehmen innovativ und wettbewerbsfähig bleiben, brauchen sie hochqualifizierte Nachwuchskräfte in technischen Bereichen. Wir möchten Frauen für diese Berufe begeistern und somit wertvolles Potenzial wecken." Bisher interessierten sich noch zu wenige von ihnen für bislang männerdominierte Berufe, so Bischof weiter. Häufig, weil Mädchen gar nicht wüssten, dass sie auch im Maschinen- oder Fahrzeugbau kreativ sein oder für den Umwelt- und Klimaschutz etwas tun können. Die "Forscherinnen-Camps" können dabei helfen, wie eine vom bbw in Auftrag gegebene Studie zeigt. Laut Evaluationsergebnissen wollen rund 75 Prozent der Teilnehmerinnen nach dem Camp-Besuch ein technisches oder naturwissenschaftliches Studium ergreifen. Ebenso viele geben an, dass der Blick hinter die Kulissen der beste Weg ist, um sich zu informieren. Die Mehrheit ist überzeugt, sich auch in einer Männerdomäne durchsetzen zu können.

An den "Forscherinnen-Camps", die 2007 gestartet sind, beteiligten sich in diesem Jahr neun Unternehmen und ebenso viele Hochschulen bzw. Universitäten. Die Camps sind, bis auf die Kosten für An- und Abreise, für die Mädchen kostenlos. Welche Camps im Sommer und Herbst anstehen, erfahren Interessierte unter www.tezba.de.

Über Technik – Zukunft in Bayern?!
Die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber bayme vbm engagieren sich für die Nachwuchssicherung im technischen Bereich und sind die Hauptsponsoren der Bildungsinitiative "Technik – Zukunft in Bayern?!". Mit zahlreichen Projekten soll bei Kindern und Jugendlichen, insbesondere bei Mädchen, schon früh Interesse für technische und naturwissenschaftliche Zusammenhänge geweckt werden. Träger der Initiative ist das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V. (bbw). Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie fördert zudem die Projekte für Mädchen und junge Frauen. Die Schirmherrschaft hat Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner übernommen.

Rückfragen:
Tina Koch
Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V. 
Wirtschaft im Dialog (WiD) 
Infanteriestr. 8, 80797 München 
Tel.: 089 44108-141, Fax: 089 44108-195 
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