Weiterführende Schule

"Technik – Zukunft in Bayern 4.0" - "Mädchen für Technik"-Camps

Pressemitteilung – "Faszination Technik live erleben“ – Schülerinnen lernen bei Bosch Rexroth in Lohr am Main technische Berufe kennen

Bohren, löten, feilen – das ist nicht nur etwas für Jungen, es macht auch Mädchen Spaß. Dies konnten 16 Schülerinnen im Alter von 12 bis 14 Jahren im "Mädchen für Technik"-Camp bei Bosch Rexroth in Lohr am Main feststellen. Fünf Tage haben die Mädchen den handwerklichen und technischen Umgang mit Holz, Metall und Elektronik ausprobiert sowie verschiedene Ausbildungsberufe kennengelernt.

Am 2. August 2019 zeigten die Teilnehmerinnen ihren Eltern und weiteren Gästen ihre Werkstücke und berichteten begeistert von ihren Erfahrungen während des Camps.
Für Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der Bayerischen Metall+Elektro Arbeitgeber bayme vbm, ist mit der Begeisterung der Schülerinnen für Technik ein wichtiges Ziel des "Mädchen für Technik"-Camps erreicht: "Gerade die bayerische Metall- und Elektro-Industrie bietet Mädchen hervorragende Ausbildungs- und Berufsperspektiven. Deshalb engagieren wir uns seit Jahren für Projekte wie die ,Mädchen für Technik‘-Camps, die Schülerinnen frühzeitig Technik-Berufe nahebringen", sagte er anlässlich des Camps.

Attraktive technische Berufe

"Technische Berufe sind sehr abwechslungsreich, gut bezahlt und zukunftsfest – also perfekt nicht nur für Jungen, sondern auch für Mädchen", erklärte Andrea Göbbels, Leiterin der Aus- und Weiterbildung bei Bosch Rexroth. "Darum freuen wir uns, dass die Mädchen im Camp die Faszination der Technik-Berufe bei Bosch Rexroth live erleben können."

Bei Tessa, Ina und Jessica ist diese Faszination angekommen: "Mir hat das Camp sehr viel Spaß gemacht, weil ich mir einen technischen Beruf auch für meine Zukunft vorstellen kann", sagte die 14-jährige Tessa. Die ebenfalls 14-jährige Jessica fand besonders die Arbeit mit den weiblichen Azubis toll. Und Ina, 12 Jahre, hat wichtiges gelernt: Auch wenn etwas nicht sofort klappt oder gar schief geht, "man muss immer weitermachen."

Anteil der weiblichen Beschäftigten steigern

Der Anteil an weiblichen Beschäftigten in der bayerischen Metall- und Elektro-Industrie – derzeit rund 25 Prozent – soll steigen. Für dieses Ziel setzen sich auch die Arbeitgeber ein, betonte Verbandsgeschäftsführer Brossardt.

Um im internationalen Wettbewerb weiterhin einen Spitzenplatz einzunehmen, brauchen die bayerischen Unternehmen auch in Zukunft hochqualifizierte Nachwuchskräfte.

Bertram Brossardt, bayme vbm Hauptgeschäftsführer

Vielleicht werden Tessa, Ina, Jessica und die anderen Teilnehmerinnen des "Mädchen für Technik"-Camps einmal zu diesen jungen Fachkräften zählen. Der Grundstein dafür ist gelegt.

3500 Teilnehmerinnen seit 2002

Die "Mädchen für Technik"-Camps sind eines von 16 Angeboten der Bildungsinitiative "Technik – Zukunft in Bayern 4.0", die Kinder und Jugendliche für Technik begeistern will. Seit 2002 haben bayernweit 3500 Schülerinnen bei den – fast immer ausgebuchten – "Mädchen für Technik"-Camps mitgemacht. Auch in diesem Jahr tauchen wieder über 170 Schülerinnen in insgesamt 13 Camps in die Welt der Technik ein. Das Angebot ist bis auf An- und Abreise kostenfrei.

Hinter den "Mädchen für Technik"-Camps stehen das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V. und die bayerischen Metall+Elektro Arbeitgeber bayme vbm. Auch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie fördert das Projekt.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Vorsprung durch Bildung

Eine Offensive der bayerischen Wirtschaft