Weiterführende Schule

"Technik – Zukunft in Bayern 4.0" - "Mädchen für Technik"-Camps

Pressemitteilung – Campwoche bei Audi in Ingolstadt weckt Begeisterung und birgt Überraschungen – "Überraschend viele Mädels bei den Azubis“

Bohren, löten, feilen ist nicht nur etwas für Jungen, es macht auch Mädchen Spaß. Dies konnten 14 Schülerinnen von 12 bis 14 Jahren im "Mädchen für Technik"-Camp bei Audi in Ingolstadt feststellen. Fünf Tage haben die Teilnehmerinnen im Rahmen der Initiative "Technik – Zukunft in Bayern 4.0" des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V. und der Bayerischen Metall+Elektro Arbeitgeber bayme vbm verschiedene Ausbildungsberufe kennengelernt – von der Karosserie- und Fahrzeugbau-Mechanikerin über die Mechatronikerin bis zur Fertigungsmechanikerin. Und sie mit dem Audi-Urquattro-Modell mit LED-Leuchten ein eigenes Werkstück gebaut.

Am 30. August 2019 zeigten die Schülerinnen ihren Eltern und weiteren Gästen ihre Werkstücke und berichteten begeistert von ihren Erfahrungen während des Camps.
Für Bertram Brossardt, bayme vbm Hauptgeschäftsführer, ist mit der Begeisterung der Schülerinnen für Technik ein wichtiges Ziel des "Mädchen für Technik"-Camps erreicht: "Gerade die bayerische Metall- und Elektro-Industrie bietet Mädchen hervorragende Ausbildungs- und Berufsperspektiven.Deshalb engagieren wir uns seit Jahren für Projekte wie die ’Mädchen für Technik’-Camps, die Schülerinnen frühzeitig Technik-Berufe nahebringen."

Attraktive technische Berufe

"Beim ’Mädchen für Technik’-Camp können die Teilnehmerinnen die Faszination technischer Berufe live erleben. Wir zeigen ihnen, wie facettenreich diese Berufe wirklich sind", erklärte Dieter Omert, Leiter Berufsausbildung und Fachliche Kompetenzentwicklung, bei Audi. "Und wir machen ihnen Mut, sich tatsächlich für einen technischen Beruf zu entscheiden. Denn ihre Möglichkeiten sind damit enorm vielfältig."

Bei Paula, Sarah und Lena ist die Botschaft angekommen. Paula hat vor zwei Jahren schon einmal an einem "Mädchen für Technik"-Camp bei einem anderen Unternehmen teilgenommen, "und das hat mit so gut gefallen, dass ich auch zu Audi wollte." Der 14-jährigen Sarah hat die Fragerunde mit den Azubis besonders viel gebracht: "Da wurden viele Fragen beantwortet, die ich schon länger hatte." "Mich hat überrascht, dass es hier so viele Mädels bei den Azubis gibt", fügte Lena, ebenfalls 14, hinzu.

Anteil der weiblichen Beschäftigten steigern

Der Anteil an weiblichen Beschäftigten in der bayerischen Metall- und Elektro-Industrie – derzeit rund 25 Prozent – soll steigen. 

Für dieses Ziel setzen sich auch die Arbeitgeber ein, betonte bayme vbm Hauptgeschäftsführer Brossardt:

Um im internationalen Wettbewerb weiterhin einen Spitzenplatz einzunehmen, brauchen die bayerischen Unternehmen auch in Zukunft hochqualifizierte Nachwuchskräfte.

Vielleicht werden Paula, Sarah, Lena und die anderen Teilnehmerinnen des "Mädchen für Technik"-Camps einmal zu diesen jungen Fachkräften zählen. Der Grundstein dafür ist gelegt.

3500 Teilnehmerinnen seit 2002

Die "Mädchen für Technik"-Camps sind eines von 16 Angeboten der Bildungsinitiative "Technik – Zukunft in Bayern 4.0", die Kinder und Jugendliche für Technik begeistern will. Seit 2002 haben bayernweit 3500 Schülerinnen bei den – fast immer ausgebuchten – "Mädchen für Technik"-Camps mitgemacht. Auch in diesem Jahr tauchen wieder über 170 Schülerinnen in insgesamt 13 Camps in die Welt der Technik ein. Das Angebot ist bis auf An- und Abreise kostenfrei.

Hinter den "Mädchen für Technik"-Camps stehen das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V und die Bayerischen Metall+Elektro Arbeitgeber bayme vbm. Auch das bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie fördert das Projekt.

Hier finden Sie weitere Informationen zu den Camps.

Vorsprung durch Bildung

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