Hochschule

14.03.2008

Wege zu mehr MINT-Absolventen

Wirtschaft will weniger Abbrecher

(Bayerische Rundschau, Coburger Tageblatt) München. Die Bayerische Wirtschaft will die Zahl der Studienabbrecher in technischen und naturwissenschaftlichen Fächern verringern und so gegen den Fachkräftemangel kämpfen. Die Quote der Abbrecher sei mit bis zu 36 Prozent in diesen Gebieten deutlich höher als in anderen Studiengängen, sagte Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw), in München. Einer der Gründe dafür sei fehlende Motivation, weil der Stoff gerade in den ersten Semestern sehr umfangreich sei und zahlreiche Prügungen anstünden.

Künftig sollen an zehn Hochschulen Projekte gefördert werden. So wird das Kompetenzbüro "Frauen in Ingenieurberufen" an der FH Coburg unterstützt, das ein vielschichtiges Paket von der Studienwahl bis zum Berufseinstieg bietet. Projektbestandteile sind u. a. ein Schülermonitoring, Einstufungstests oder Sprachkurse für ausländische Studenten. An der FH Würzburg-Schweinfurt werden freiwillige Tests vor den Klausuren eingeführt, um eine Fehleinschätzung der eigenen Leistungen zu verhindern. Die Uni Erlangen-Nürnberg werde an den Gymnasien Hilfe bei der Studienwahl anbieten. Insgesamt will die vbw über drei Jahre verteilt 2,1 Millionen Euro für die Projekte bereitstellen.

 

Rückfragen:
Melanie Schübel
vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.
BayME - Bayerischer Unternehmensverband Metall und Elektro e. V.
VBM - Verband der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie e. V.
Max-Joseph-Str. 5, 80333 München
Tel.:  089 55178-218, Fax: 089 55178-222
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Dr. Edwin Semke, "Wirtschaft im Dialog", Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V.
Infanteriestr. 8, 80797 München
Tel.: 089 44108-149, Fax: 089 44108-195
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