talentscout(BY)

Mittelschüler*innen der Abschlussklasse im Raum Weiden werden gezielt bei der Berufsfindung unterstützt.

Projektlaufzeit: seit 2022

Zielsetzung

talentscout(BY) bietet Mittelschüler*innen der Abschlussklasse im Raum Weiden die Möglichkeit, durch gezielte Berufsorientierung, Beratung und Begleitung ihren Weg von der Schule in den Beruf zu finden.

Konzept

Bedingt durch die Corona-Pandemie konnten viele Berufsorientierungsformate wie Berufsmessen, Praktika oder Orientierungstage nicht in regulärer Form stattfinden. Trotz sehr guter digitaler oder hybrider Angebote kann dies insbesondere für schwächere Schüler*innen den Übergang von der Schule in den Beruf erschweren. Hier setzt talentscout(BY) an, indem es diese Schüler*innen dabei unterstützt, Schule Berufswahl und Berufseinstieg erfolgreich zu meistern.

Das Pilotprojekt wurde von der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) e. V. gemeinsam mit der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit gestartet. Es richtet sich an Mittelschüler*innen der Abschlussklasse im Arbeitsagenturbezirk Weiden in der Oberpfalz.

talentscout(BY) wird hybrid durchgeführt, das heißt die Unterrichtseinheiten und Aktionen finden in Präsenz und/oder digital statt. Über zwölf Monate hinweg erhalten die Schüler*innen eine umfassende Förderung in vier aufeinander aufbauenden Modulen. Darunter fallen unter anderem Kompetenzfeststellung und -förderung, Begleitung in der Abschlussklasse, Berufsfelderkundung und Orientierung. Darüber hinaus gibt es Mitmachaktionen in der Gruppe, z.B. die gemeinsame Erstellung eines Werksstücks. So können eigene Fähigkeiten in der Gruppe getestet und vertieft werden.

Nutzen

talentscout(BY) befähigt Schüler*innen dazu, ihren schulischen Erfolg zu sichern und den Weg in den Beruf sicher und nachhaltig gestalten zu können. Dabei erhalten sie individuelle Unterstützung und Begleitung während ihrer Abschlussklasse ebenso wie bei der Berufsfelderkundung sowie der Bewerbung. Das Projekt fördert zudem Kompetenzen und Stärken der Teilnehmer*innen.

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Koordinatoren

Projektträger
vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.
Bayerische Staatsregierung

Projektdurchführung
Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) gGmbH

Hauptsponsoren
vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.
Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie

Projektpartner
Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit

Projektleitung bei der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.:
Sophie Sontag-Lohmayer
Abteilung Bildung, Arbeitsmarkt, Fachkräftesicherung und Integration
vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.
Max-Joseph-Straße 5
80333 München
Telefon +49 89 55178-438
E-Mail schreiben

MINT21-Initiative an Bayerischen Realschulen

MINT-Kompetenzen von Schüler*innen bayerischer Realschulen stärken

Projektlaufzeit: 2010 – 2024

 

Zielsetzung

Die MINT21-Initiative an Bayerischen Realschulen fördert die qualitative Verbesserung des MINT-Unterrichts an bayerischen Realschulen. Dabei soll eine signifikante Steigerung des Schüleranteils insgesamt und besonders hinsichtlich des Anteils der Mädchen an der Wahlpflichtfächergruppe I (mathematisch-naturwissenschaftlich-technischer Bereich) erreicht werden. Darüber hinaus rückt das Thema Digitalisierung in den Fokus. Die neue Schwerpunktsetzung ab September 2018 – MINT21DIGITAL – ist eine wesentliche Antwort auf die beschlossene digitale Zukunftsstrategie der Bayerischen Staatsregierung.

Konzept

Die MINT21-Initiative ist Teil der zukunftsfähigen Positionierung der bayerischen Realschulen (Initiative Realschule 21 des Bildungsministeriums) zur Optimierung der Ausbildungs- und Beschäftigungsfähigkeit von Realschulabsolvent*innen. Dabei kommt dem MINT-Bereich eine besondere Bedeutung zu.

Gefördert werden Realschulen, die in eigener Verantwortung eine nachdrückliche Profilierung im MINT-Bereich vornehmen, wodurch ihr Alleinstellungsmerkmal als zuliefernde Schulart für den Bildungsweg über den beruflichen Bereich zur Hochschule gestärkt wird.

Schüler*innen sollen frühzeitig und kontinuierlich für den MINT-Bereich begeistert werden und gleichzeitig soll die Anzahl der Realschulabsolvent*innen, die den Hochschulzugang anstreben, erhöht werden.

Zunächst wurden die in den Modellschulen aktuell durchgeführten Maßnahmen im MINT-Bereich zusammengetragen und auf Qualität, Zielerreichungsrelevanz, Optimierungsmöglichkeit und Übertragbarkeit hin ausgewertet und begleitet.

Daraus resultierte ein Leitfaden, in dem eine Vielzahl an MINT-Projekten zu bestimmten Formaten zusammengefasst ist. Die Broschüre “Praxisimpulse” präsentiert Schlaglichter der MINT21-Initiative und ergänzt den bestehenden MINT-Maßnahmenkatalog um zusätzliche anschauliche Umsetzungsbeispiele aus der Schulpraxis.

Seit 2011 wird jährlich ein MINT21-Preis für besonders gelungene Maßnahmen an den Netzwerkschulen verliehen.

Mit der neuen Schwerpunktsetzung MINT21DIGITAL sollen digitale Kompetenzen in den MINT21-Realschulen gefördert werden:
– durch Lernen über digitale Medien und die digitale Welt (Unterrichtsinhalt)
– durch Lehren und Lernen mit digitalen Medien (Lehr- und Lernprozesse)
– durch Transfer digitalbasierter Kenntnisse und Kompetenzen auf berufsbezogene Anwendungen (Arbeits- und Berufswelt).

Nutzen

Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung in Bayern begegnet die MINT21-Initiative für die Realschule dem Fachkräftemangel im MINT-Bereich. Es handelt sich dabei um eine bayernspezifische Schwerpunktsetzung vor dem Hintergrund einer gesamtdeutschen MINT-Förderung. Angezielt wird besonders eine mädchenspezifische MINT-Förderung als strategische Maßnahme zur Deckung des künftigen Fachkräftebedarfs. Die MINT21-Initiative unterstützt die Forderung nach Deregulierung der Schule, die die Entwicklung von Maßnahmen aus Realschulen für Realschulen vorsieht. In diesem Sinne stellen die MINT21-Realschulen hervorragende Anknüpfungspunkte bereit, das Thema Digitalisierung verstärkt in die schulische Bildung zu integrieren.

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Koordinatoren

Projektträger
Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus
bayme – Bayerischer Unternehmensverband Metall und Elektro e. V.
vbm – Verband der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie e. V.
vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.
Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V.

Projektfinanzierung
bayme – Bayerischer Unternehmensverband Metall und Elektro e. V.
vbm – Verband der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie e. V.
vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.
Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V.

Ansprechpartner
Dr. Andreas Hochholzer
Projektleitung MINT21-Initiative
an bayerischen Realschulen
Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V.
Infanteriestr. 8
80797 München

Postanschrift
Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus
Salvatorstraße 2
80333 München
Telefon +49 89 2186-2254
E-Mail schreiben

sprungbrett into work für geflüchtete Menschen aus der Ukraine

Zweisprachige Online-Plattform zur Integration geflüchteter Menschen aus der Ukraine

Projektdauer: seit April 2022

Zielsetzung

Mit vielfältigen Serviceangeboten soll geflüchteten Menschen aus der Ukraine gesellschaftliche Teilhabe und die Integration in den bayerischen Arbeitsmarkt erleichtert werden.

Konzept

Initiator der Plattform sprungbrett into work für geflüchtete Menschen aus der Ukraine ist die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. Unterstützt wird das Projekt von den bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgebern bayme vbm. Das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V. setzt diese Plattform im Auftrag der vbw um. Die Durchführung des Projektes erfolgt in enger Abstimmung mit der Bayerischen Staatsregierung, der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit sowie weiteren Netzwerkpartnern.

Die zweisprachige Online-Plattform www.ukraine.sprungbrett-intowork.de bringt Stellenangebote von Betrieben und geflüchtete Menschen aus der Ukraine zusammen. Auf der Website werden alle wichtigen Fragen rund um das Thema Arbeitsmarktintegration beantwortet.

Zudem wird sie dafür genutzt, Deutschkurse zu bewerben, die mit Unterstützung des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V. angeboten werden.

Um Unternehmen und Geflüchteten bei der Arbeitsmarktintegration zu unterstützen, wurde eine zweisprachige Hotline eingerichtet. Diese ist unter +49 (0)89-189 552 91-11 von Montag bis Freitag, 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr, oder per Mail zu erreichen

 

Um frühzeitig festzustellen, welche beruflichen Kompetenzen bei den Ankommenden vorhanden sind, steht das Kompetenzermittlungsverfahren KoJack auf Ukrainisch zur Verfügung.

Darüber hinaus berät die Taskforce FKS+ Unternehmen und Verbände bei der Integration der Geflüchteten in Arbeit vor Ort.

Nutzen

Das Stellenportal unterstützt Arbeitssuchende aus der Ukraine beim Einstieg in den deutschen Arbeitsmarkt. Unternehmen haben die Möglichkeit, Kontakt mit interessierten Bewerber*innen aus der Region aufzunehmen und umfassende Informationen zum Thema Integration von geflüchteten Menschen aus der Ukraine zu erhalten.

Geflüchtete finden auch in ukrainischer Sprache wichtige Informationen zum Berufseinstieg, die ihnen den Arbeitsstart in Bayern und die Integration in die deutsche Gesellschaft erleichtern.

Unternehmen, die Geflüchteten einen Arbeitsplatz anbieten möchten, können kostenfrei Stellen inserieren. Sie haben außerdem die Möglichkeit, auf das Serviceangebot der Taskforce FKS+ zurückzugreifen, die bayerischen Unternehmen bei Fragen der Fachkräftesicherung als Ansprechpartner zur Verfügung steht.

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Koordinatoren

Projektinitiator
vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.

Projektumsetzung
Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V.

Ansprechpartner
Benjamin Liebl
Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V.
Wirtschaft im Dialog (WiD)
Infanteriestr. 8
80797 München
Telefon +49 89 44108-173
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come with(me) – Interessieren – Informieren – Ausprobieren

M+E Unternehmen begleiten Schüler*innen ab der 5. Klasse bei der Berufsorientierung und zeigen ihnen Wege in die M+E Technikwelt auf

Projektdauer: 2009 – 2023

Zielsetzung

Unter dem Motto Interessieren – Informieren – Ausprobieren fördert come with(me) die langfristige Zusammenarbeit zwischen Mittel- bzw. Realschulen und Unternehmen der Metall- und Elektro-Industrie (M+E Industrie).

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Die Bayerischen Metall+Elektro Arbeitgeber bayme vbm haben das Projekt ins Leben gerufen, um zur Sicherung des gewerblich-technischen Fachkräftenachwuchses beizutragen.

Bereits ab der 5. Klasse sollen bei Schüler*innen in allen Phasen der Berufsorientierung das Interesse für Technik geweckt und das Bewusstsein für Chancen und Anforderungen einer Ausbildung in der M+E Industrie gestärkt werden.

Konzept

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Bayerischen Mittel- und Realschulen werden direkt umsetzbare, lehrplanorientierte Unterrichtskonzepte, Materialien und Stundenbilder zur Verfügung gestellt.

Angestrebt wird dabei insbesondere die Zusammenarbeit zwischen Schüler*innen sowie Auszubildenden in der M+E Industrie.

Dies kann etwa durch Diskussionsrunden, in denen Schüler*innen Auszubildende befragen, oder das gemeinsame Erstellen eines Werkstücks realisiert werden.come with(me)_Bild_2019_4

Die Aktivitäten werden von den Kooperationspartnern – Schulen und Firmen – zu Beginn eines Schuljahres verbindlich vereinbart.

 

Nutzen

come with(me)_Bild_2019_3Unternehmen informieren an Schulen gezielt über Ausbildungsberufe im M+E Bereich und werben nachhaltig für die Ausbildung in der M+E Industrie.

Sie erhalten durch come with(me) Unterstützung bei der Auswahl neuer Kooperationspartner an Schulen.

Bereits bestehende Kooperationen können bereichert und die Zusammenarbeit der beiden Partner durch neue Konzepte für gemeinsame Aktivitäten optimiert werden.

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Auszubildende sammeln erste Erfahrungen, indem sie ihr Unternehmen nach außen präsentieren. Schüler*innen erhalten durch den Austausch mit Auszubildenden aus erster Hand Informationen über die Ausbildung in der M+E Industrie und gewinnen einen realistischen Einblick in die damit verbundenen Anforderungen und Tätigkeiten.

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Koordinatoren

Projektinitiatoren/Projektfinanzierung
bayme – Bayerischer Unternehmensverband Metall und Elektro e. V.
vbm – Verband der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie e. V.

Projektdurchführung
Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V.

Ansprechpartner
Lucia Müller
Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V.
Wirtschaft im Dialog (WiD)
Infanteriestr. 8
80797 München
Telefon +49 89 44108-142
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isi DIGITAL

Wettbewerb zum digitalen Wandel an Schulen

Projektdauer: seit 2018

Zielsetzung

In Kooperation mit dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus und der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. zeichnet die Stiftung Bildungspakt Bayern mit dem isi DIGITAL 2022 Schulen aus, die auf systematische und innovative Art und Weise die Qualität der Arbeit im Unterricht und in der Schule durch digitale Technologien verbessern. Gesucht sind Schulen, die neue Wege gehen und auf diese Weise eine „gute Praxis“ entwickeln, von der sich andere Schulen anregen lassen oder lernen können.

Konzept

Mit dem isi DIGITAL − als Weiterentwicklung des Schulinnovationspreises i.s.i. − werden Schulen prämiert, die digitale Medien vorbildlich in den Schulalltag integrieren. Die Schulen erarbeiten innovative Konzepte für das Lehren und Lernen, die digitale Administration und Kommunikation in der Schulgemeinschaft sowie für Maßnahmen zum Aufbau digitaler Kompetenzen.

Der Wettbewerbsbeitrag soll aufzeigen, wie digitale Medien in der Schule innovativ und zielführend genutzt werden. Dabei können Schwerpunkte in der Unterrichtsentwicklung und / oder in der Personal- und Organisationsentwicklung gesetzt werden.
Hier geht es zu den Preisträgern des isi DIGITAL 2019.

Der isi DIGITAL 2022 sucht Wettbewerbsbeiträge insbesondere aus den vier Entwicklungsfeldern Unterricht, Individualisierung, Bildungspartnerschaft sowie Kooperation und Kommunikation.

Für den isi DIGITAL 2022 können sich alle Schularten bewerben. er wird landesweit ausgeschrieben. Bewerbungsschluss ist der 15. November 2021.

Hier finden Sie alle Informationen zur Bewerbung (Bewertungskriterien, Auswahl der Preisträger, Preise, Bewerbungsverfahren).

Nutzen

Die Preisträgerschulen werden zu Impulsgebern für andere Schulen, indem ihre innovativen, am pädagogischen Nutzen orientierten Konzepte und Ansätze für die Medienbildung sichtbar gemacht werden. Die Vielfalt ihrer Lösungsansätze spiegelt die unterschiedlichen Voraussetzungen vor Ort wider.
Die drei besten Wettbewerbsbeiträge werden pro Schulart ausgezeichnet. Die Gewinnerschulen werden ins Netzwerk isi DIGITAL aufgenommen und profitieren von einer öffentlichkeitswirksamen Darstellung in der Region und in Bayern.

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Koordinatoren

Projektfinanzierung
Stiftung Bildungspakt Bayern
vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.

Ansprechpartner
Nicole Bräunl-Mayer
Stiftung Bildungspakt Bayern
c/o Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus
Jungfernturmstr. 1
80333 München
Telefon +49 89 2186-2084
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sprungbrett into work – Virtual Work Experience

Das virtuelle Praktikum zur Berufsorientierung und Kompetenzmessung

Projektdauer: seit 2020

Zielsetzung

Die sprungbrett into work – Virtual Work Experience ist ein für bayerische Schulen entwickeltes Virtual-Reality (VR)-System für Schüler*innen der Berufsintegrations- und Deutschklassen. Ziel ist, Berufsorientierung und Kompetenzmessung trotz Sprachbarrieren zu ermöglichen.
Die spielerische Auseinandersetzung mit den virtuellen Maschinen erlaubt Rückschlüsse auf Fähigkeiten und Stärken der Jugendlichen, etwa Geschicklichkeit, technisches Verständnis oder logisches und räumliches Denken. Die Auskunft über die Fähigkeiten hat eine berufspraktische und eine motivationale Seite. Mit der Kenntnis der eigenen Fähigkeiten und Stärken bekommen Praktikums- und Berufsempfehlungen eine solide Basis und ein erstrebenswertes Ziel. Zugleich fördern Bewertungen bei Jugendlichen eine Leistungskultur, die mit virtuellen Spielen schlechthin in Verbindung steht. Diesen sogenannten Gamification-Ansatz verfolgt die Virtual Work Experience konsequent und nachhaltig.

Konzept

sprungbrett into work fördert einen breitenwirksamen Einsatz der Virtual Work Experience im berufsorientierenden Unterricht an bayerischen Berufs- und Mittelschulen, speziell in Berufsintegrations- und Deutschklassen. Künftig kann ein Klassensatz bestehend aus drei bis vier VR-Brillen inklusive Controllern und dem Leitfaden für Lehrkräfte für den Einsatz an Schulen ausgeliehen werden.

Der virtuelle Raum ist die Nachbildung einer detailgetreuen Werkstatt mit den gängigen Geräten der Metall- und Elektro-Industrie. Hier können eine CNC Fräse, ein Schweißgerät sowie eine Hydraulikpresse ausprobiert werden. Mit Hilfe der VR-Brille und den dazugehörigen Controllern ist es möglich, die Arbeitsatmosphäre in einer Werkstatt realitätsnah (optisch und akustisch) zu simulieren. Maschinen und Geräte, die für Praktikant*innen normalerweise nur schwer zugänglich sind, wie z. B. das Schweißgerät, werden so erlebbar gemacht.

Die VR-Brillen sind einfach zu handhaben und als Paket von den Schulen ausleihbar. Besondere technische Voraussetzungen vor Ort in der Schule sind nicht erforderlich. Diese besondere zeitliche und räumliche Flexibilität unter Einhaltung der gängigen Hygienestandards zeichnen das Projekt aus.

Der Leitfaden für Lehrkräfte bietet Anregungen zum Einsatz des VR-Systems im Berufsorientierungsunterricht. Er hilft den Lehrkräften beim Aufbau und Einsatz der Geräte und unterstützt bei der Auswertung der Ergebnisse. Der Einsatz der Virtual Work Experience soll so auf ein reales Prak­tikum vorbereiten, ein gängiges Schulungsprinzip in Unternehmen vorstellen und den Schüler*innen aufzeigen, worin sie wirklich gut sind.

Nutzen
  • jungen Geflüchteten und Zugewanderten realitätsnahe Erfahrungen in wenig zugänglichen Bereichen der Arbeitswelt zu ermöglichen
  • Berufsorientierung ortsunabhängig gestalten
  • Berufsorientierung trotz Sprachbarrieren ermöglichen
  • kulturfaire Kompetenzmessung ermöglichen
  • durch spielerische Elemente Interesse für bestimmte Berufsfelder oder Tätigkeiten wecken

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Koordinatoren

Umsetzung
SCHULEWIRTSCHAFT Bayern im
Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V.

Hauptförderer
vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.
Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie

Förderer
Bundesarbeitgeberverband Glas und Solar e. V.

Ansprechpartner
Christina Schned
Koordinatorin SCHULEWIRTSCHAFT-Projekte
Infanteriestr. 8
80797 München
Telefon +49 89 44108-175
E-Mail schreiben

scout(me)

Verbindung von Online- und Präsenz-Modulen zur Berufsorientierung in einem innovativen hybriden Ansatz

Projektlaufzeit: April 2021 – Juli 2022

Zielsetzung

Das Projekt scout(me) ist Bestandteil der Initiative “Fachkräftesicherung FSK+” der Bayerischen Staatsregierung und der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.

Zielsetzung des Projekts der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit und der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. ist das Erproben neuartiger hybrider Modelle im schulischen Berufswahlprozess.

Konzept

Die in vielen Maßnahmen und Projekten während der Lockdown-Phasen der Corona-Pandemie umgesetzte Verlagerung von Präsenzangeboten in den Online-Bereich soll erstmalig erfolgreich im Berufsorientierungsprozess für Schüler*innen in einem hybriden Ansatz erprobt werden.

Schüler*innen der Jahrgangsstufe 7 bayerischer Mittelschulen durchlaufen in 15 Monaten eine hybride Berufsorientierungsmaßnahme, bei der neben Präsenz-Phasen auch reine Online-Phasen zum Einsatz kommen. Motto ist: „Die gute und richtige Mischung macht den Unterschied!“

Im Rahmen von scout(me) ist eine Potenzialanalyse vorgesehen. Die Jugendlichen absolvieren zudem eine ausführliche Berufsfelderkundung, entdecken ihre Interessen und Eignungen in den Berufsfeldern und erproben diese in einer Praxiswoche. Darüber hinaus bauen die Teilnehmenden schrittweise unter Anleitung über alle Module hinweg ihren eigenen MeBot, einen steuerbaren Mini-Roboter. Dadurch erhalten sie einen Einblick in die Grundlagen der Robotik, das Löten und die Programmierung und bauen ihre Digital- und Medienkompetenzen aus.

scout(me) ebnet einen neuen, innovativen und hybriden Weg in der beruflichen Orientierung und wird auch begleitend evaluiert.

Das Projekt wird in Augsburg durchgeführt.

Nutzen

scout(me) soll der Zielgruppe das breite Ausbildungs- und Berufsangebot näherbringen und das Interesse an der individuellen Berufswahl und -orientierung wecken. Darüber hinaus werden mit Hilfe des Projekts Digital- und Medienkompetenz der Schüler*innen gefördert und Bewerbungsprozesse individuell unterstützt. Teilnehmende erweitern ihre Berufswahlkompetenz und gewinnen Sicherheit im Umgang mit der individuellen Berufswahlentscheidung und Bewerbung.

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Koordinatoren

Projektträger
bayme – Bayerischer Unternehmensverband Metall und Elektro e. V.
vbm – Verband der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie e. V.
vbw – Vereinigung der bayerischen Wirtschaft e. V.
Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit

Projektdurchführung
Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft gGmbH

Hauptsponsoren
bayme – Bayerischer Unternehmensverband Metall und Elektro e. V.
vbm – Verband der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie e. V.
vbw – Vereinigung der bayerischen Wirtschaft e. V.
Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit

Projektleitung
Isabell Grella
Abteilung Bildung, Arbeitsmarkt, Fachkräftesicherung und Integration
bayme – Bayerischer Unternehmensverband Metall und Elektro e. V.
vbm – Verband der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie e. V.
vbw – Vereinigung der bayerischen Wirtschaft e. V.
Max-Joseph-Straße 5
80333 München
Telefon +49 89 55178-278
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Wirkstatt Nachhaltigkeit

Schüler*innen arbeiten in projekt- und handlungsorientierten Lernsettings an Lösungsansätzen für Probleme, die für sie und ihre Lebenswelt relevant sind.

Projektdauer: Schuljahr 2021 – 2025

Zielsetzung

In der Wirkstatt Nachhaltigkeit wird die Vermittlung des schulart- und  fächerübergreifenden Bildungs- und Erziehungsziels „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ innovativ gestaltet. Schüler*innen lernen und arbeiten in dem Modellprojekt an Lösungsansätzen für Probleme, die für sie beziehungsweise ihre Lebenswelt relevant sind. Dabei entwickeln die jungen Menschen Verständnis dafür, dass Lösungsansätze nur dann erfolgreich umgesetzt werden können, wenn diese ökologisch vertretbar, ökonomisch tragfähig und sozial verträglich sind.

Konzept

Die Welt ist im Wandel. Kinder und Jugendliche wollen sie zum Besseren gestalten und suchen Lösungen für globale Probleme. Die Lösungen sollen ökologisch vertretbar, ökonomisch tragfähig und sozial verträglich sein. Was muss die Schule von morgen bieten, damit Schüler*innen Kreativität, selbstständiges Denken, Empathie und Bürgersinn besser entfalten können? Was weckt ihre Neugierde und ihren Wissensdurst? Wie können die kognitiven, sozialen und emotionalen Potenziale der jungen Menschen mobilisiert werden?

Die Wirkstatt Nachhaltigkeit bietet Schüler*innen die Gelegenheit und das Werkzeug, im persönlichen Umfeld kreative Lösungen zu entwickeln – für eine nachhaltigere Welt.
Das Modellprojekt richtet sich an Mittel-, Wirtschafts- und Realschulen sowie Gymnasien. Der Schulversuch setzt sich aus den Teilprojekten „Campus-N“, „InnoLab-N“ und „Netzwerk-N“ zusammen.

Im Rahmen von „Campus-N“ entwickeln Schülerteams ausgehend von konkreten, selbst benannten Problemen (z. B. aus den Bereichen Recycling, Konsum, Landwirtschaft, Mobilität, Energie) kreative Lösungsansätze. Sie arbeiten mit Innovationsmethoden und digitalen Medien. Die Durchführung in vorwiegend außerunterrichtlichen Lernsettings, wie z. B. Arbeitsgemeinschaften, erfolgt in einem Zyklus von drei Phasen (Camp, Projekt und Challenge).

Bei „InnoLab-N“ wird vorwiegend im Regelunterricht gearbeitet. Dabei gibt es mehrere Entwicklungsfelder. So definieren etwa die Schulen schulspezifische Ziele, z.B. auf Grundlage des „OECD-Lernkompass 2030“. Das Erproben von neuen Lernorten / Lernumgebungen für kooperatives und produktorientiertes Arbeiten und das Erweitern von Formaten der Lernbegleitung und Leistungsfeststellung, z. B. durch E-Portfolio-Arbeit und agile Methoden, gehörend ebenfalls dazu.

„Netzwerk N“ schließlich vereint die die Vision und die Ideen aus der Wirkstatt Nachhaltigkeit. Beim Austausch zwischen „Campus-N“-Schulen und „Innolab-N“-Schulen kommt es zu einer Verknüpfung von außerunterrichtlichem Lernen und schulischen Lerngelegenheiten. Regionale Cluster aus „Campus-N“-Schulen und „Innolab-N“-Schulen multiplizieren die Ergebnisse und nehmen weitere Schulen mit auf den Weg hin zu einer Wirkstatt-Schule.

Nutzen

In projekt- und handlungsorientierten Lernsettings vertiefen die Schüler*innen ihre „Transformationskompetenz“. Sie übernehmen Verantwortung für sich und ihr Umfeld, begreifen sich als Zukunftsgestalter*innen und nutzen Technologien und digitale Medien für Innovationen.

Teilnehmende Schulen erhalten Impulse für die eigene Schulentwicklung profitieren von der öffentlichkeitswirksamen Darstellung der Aktivitäten. Sie fungieren als Ideengeber für weitere bayerische Schulen. Bei Aufnahme in das „Netzwerk-N“ eröffnen sich den Schulen durch den gegenseitigen Austausch und eine bayernweite Wirksamkeit neue Chancen hinsichtlich ihrer Weiterentwicklung und Wahrnehmung.

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Koordinatoren

Projektfinanzierung
Stiftung Bildungspakt Bayern
vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.

Ansprechpartner
Anton Seitz
Stiftung Bildungspakt Bayern
c/o Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus
Jungfernturmstr. 1
80333 München
Telefon +49 89 2186-2021
E-Mail schreiben

Chance Hochschulreform! Neue Wege zum akademischen Nachwuchs

Kontinuierliche Informationen über Hochschulthemen zur zielgerichteten Rekrutierung von Hochschulabsolvent*innen

Projektdauer: seit 2007

Zielsetzung

Chance Hochschulreform! informiert kontinuierlich über aktuelle Hochschulthemen, die für die Rekrutierung von Hochschulabsolvent*innen von Bedeutung sind. Diesbezüglich bereits bestehende Service-Angebote der Arbeitgeberverbände werden gebündelt vorgestellt und besser nutzbar gemacht. Die Kampagne möchte gleichzeitig neue Möglichkeiten des Hochschulmarketings aufzeigen und das Feld für Kooperationen mit Hochschulen bereiten.

Konzept

Die Kampagne Chance Hochschulreform! zeigt bei der Rekrutierung von akademischem Nachwuchs neue Wege auf. Adressat*innen der Informationsangebote sind die Mitgliedsverbände der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. sowie Unternehmensvertreter*innen sowie Personalverantwortliche der Mitgliedsfirmen der Bayerischen Metall+Elektro Arbeitgeber bayme vbm. Die Themenpalette reicht von der Studienfinanzierung über duale Studiengänge bis hin zur Eliteförderung und akademischen Graden und Abschlüssen.
Die CD-Rom “Chance Hochschulreform – Neue Wege zum akademischen Nachwuchs” etwa enthält Zahlen, Daten, Fakten, Best-Practice-Beispiele, Kontaktdaten und weitere Informationen zu aktuellen Entwicklungen in der bayerischen Hochschullandschaft. Gleichzeitig bietet die CD-Rom einen komprimierten Zugriff auf die vielfältigen Serviceangebote und Netzwerke der Verbände.
Die Best-Practice-Broschüre “Chance Hochschulreform – Neue Wege zum akademischen Nachwuchs” stellt gelungene Beispiele aus der Praxis von Unternehmen für Unternehmen vor und lädt dazu ein, die vorgestellten Maßnahmen im eigenen Unternehmen umzusetzen.

Nutzen

Die Informationskampagne Chance Hochschulreform! liefert (kleinen und mittelständischen) Unternehmen Wissen über die verschiedenen Möglichkeiten der Kooperation mit Hochschulen im Hinblick auf Nachwuchsgewinnung. Sie macht die Bandbreite des Serviceangebots der Verbände transparenter und motiviert die Mitgliedsunternehmen für die Beteiligung an Verbandsprojekten. Gleichzeitig wird ein wichtiger Beitrag zur engeren Vernetzung von Hochschule und Wirtschaft geleistet.

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Koordinatoren

Projektfinanzierung
bayme – Bayerischer Unternehmensverband Metall und Elektro e. V.
vbm – Verband der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie e. V.
vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.

Projektträger
bayme – Bayerischer Unternehmensverband Metall und Elektro e. V.
vbm – Verband der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie e. V.
vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.

Ansprechpartner
Sabitha Lorenz
Abteilung Bildung, Arbeitsmarkt, Fachkräftesicherung und Integration
bayme – Bayerischer Unternehmensverband Metall und Elektro e. V.
vbm – Verband der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie e. V.
vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.
Max-Joseph-Straße 5
80333 München
Telefon +40 89 55178-389
E-Mail schreiben

SCHULEWIRTSCHAFT Bayern – ElternMitWirkung im Prozess der Berufsorientierung

Eltern erhalten Informationen zu den Kernthemen der beruflichen Orientierung ihrer Kinder.

Projektlaufzeit: seit 2019

Zielsetzung

Das Projekt ElternMitWirkung im Prozess der Berufsorientierung möchte Eltern, die in der Phase der Berufsorientierung als wichtige Ansprechpartner für ihre Kinder fungieren, gezielt ansprechen und zu berufs- und ausbildungsrelevanten Themen informieren.

Konzept

„Welcher Beruf passt zu mir?” gehört zu den wichtigsten Fragen im Leben junger Menschen. Bei der Berufswahl sind Jugendliche heute zahlreichen Einflüssen ausgesetzt. Zudem erfordert die Vielfalt an Berufsfeldern eine hohe Entscheidungskompetenz. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an die Auszubildenden. Eltern sind im Zuge der Berufsorientierung wertvolle Begleiter und Unterstützer ihrer Kinder.

In den SCHULEWIRTSCHAFT-Veranstaltungen ElternMitWirkung im Prozess der Berufsorientierung erhalten Eltern Informationen zu den Kernthemen der beruflichen Orientierung, Unterstützung beim Wahrnehmen der Stärken und Talente ihrer Kinder sowie Hilfestellungen, wie sie die Herausforderungen für sich selbst und ihre Kinder auf diesem Weg bewältigen.

Nutzen

Durch praxisorientierte Veranstaltungen bietet SCHULEWIRTSCHAFT Bayern Eltern die Möglichkeit, ihre Kinder in wichtigen Fragen der Berufsorientierung kompetent zu begleiten.

Das Format beinhaltet Impulsvorträge, aber auch Austauschforen mit regionalen Expert*innen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung.

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Koordinatoren

Träger
SCHULEWIRTSCHAFT Bayern im Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V.

Projektleitung
Maria Burghof
Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V.
Wirtschaft im Dialog (WiD)
Infanteriestr. 8
80797 München
Telefon +49 89 44108-184
E-Mail schreiben