sprungbrett into work – Virtual Work Experience

Das virtuelle Praktikum zur Berufsorientierung und Kompetenzmessung

Projektdauer: seit 2020

Zielsetzung

Die sprungbrett into work – Virtual Work Experience ist ein für bayerische Schulen entwickeltes Virtual-Reality (VR)-System für Schüler*innen der Berufsintegrations- und Deutschklassen. Ziel ist, Berufsorientierung und Kompetenzmessung trotz Sprachbarrieren zu ermöglichen.
Die spielerische Auseinandersetzung mit den virtuellen Maschinen erlaubt Rückschlüsse auf Fähigkeiten und Stärken der Jugendlichen, etwa Geschicklichkeit, technisches Verständnis oder logisches und räumliches Denken. Die Auskunft über die Fähigkeiten hat eine berufspraktische und eine motivationale Seite. Mit der Kenntnis der eigenen Fähigkeiten und Stärken bekommen Praktikums- und Berufsempfehlungen eine solide Basis und ein erstrebenswertes Ziel. Zugleich fördern Bewertungen bei Jugendlichen eine Leistungskultur, die mit virtuellen Spielen schlechthin in Verbindung steht. Diesen sogenannten Gamification-Ansatz verfolgt die Virtual Work Experience konsequent und nachhaltig.

Konzept

sprungbrett into work fördert einen breitenwirksamen Einsatz der Virtual Work Experience im berufsorientierenden Unterricht an bayerischen Berufs- und Mittelschulen, speziell in Berufsintegrations- und Deutschklassen. Künftig kann ein Klassensatz bestehend aus drei bis vier VR-Brillen inklusive Controllern und dem Leitfaden für Lehrkräfte für den Einsatz an Schulen ausgeliehen werden.

Der virtuelle Raum ist die Nachbildung einer detailgetreuen Werkstatt mit den gängigen Geräten der Metall- und Elektro-Industrie. Hier können eine CNC Fräse, ein Schweißgerät sowie eine Hydraulikpresse ausprobiert werden. Mit Hilfe der VR-Brille und den dazugehörigen Controllern ist es möglich, die Arbeitsatmosphäre in einer Werkstatt realitätsnah (optisch und akustisch) zu simulieren. Maschinen und Geräte, die für Praktikant*innen normalerweise nur schwer zugänglich sind, wie z. B. das Schweißgerät, werden so erlebbar gemacht.

Die VR-Brillen sind einfach zu handhaben und als Paket von den Schulen ausleihbar. Besondere technische Voraussetzungen vor Ort in der Schule sind nicht erforderlich. Diese besondere zeitliche und räumliche Flexibilität unter Einhaltung der gängigen Hygienestandards zeichnen das Projekt aus.

Der Leitfaden für Lehrkräfte bietet Anregungen zum Einsatz des VR-Systems im Berufsorientierungsunterricht. Er hilft den Lehrkräften beim Aufbau und Einsatz der Geräte und unterstützt bei der Auswertung der Ergebnisse. Der Einsatz der Virtual Work Experience soll so auf ein reales Prak­tikum vorbereiten, ein gängiges Schulungsprinzip in Unternehmen vorstellen und den Schüler*innen aufzeigen, worin sie wirklich gut sind.

Nutzen

Koordinatoren

Umsetzung
SCHULEWIRTSCHAFT Bayern im
Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V.

Hauptförderer
vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.
Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie

Förderer
Bundesarbeitgeberverband Glas und Solar e. V.

Ansprechpartner
Christina Schned
Koordinatorin SCHULEWIRTSCHAFT-Projekte
Infanteriestr. 8
80797 München
Telefon 089 44108-175
Fax 089 44108-195
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