Ein Vater bastelt mit seiner Tochter.
Zwei Mädchen sitzen auf einer Bank und machen sich Notizen.
Schülerinnen und Schüler löten eine Halbleiterplatine.
Lernende Schülerinnen und Schüler in einer Bibliothek.
Weiterbildung Team. Personen die sich abklatschen und motivieren.

IdA 1000 – Asylbewerber in Unternehmen integrieren

Branchenübergreifende Integration von Flüchtlingen ab 21 Jahren in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt

Projektdauer: 2016 – 2017

Zielsetzung

Mit dem Projekt IdA 1000 hatte die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. gemeinsam mit dem Bayerischen Staatsministerium für Arbeit, Soziales, Familie und Integration sowie der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit die branchenübergreifende Arbeitsmarktintegration von Asylbewerbern und Gleichgestellten zum Ziel.

Das Projekt richtete sich an Asylbewerberinnen und Asylbewerber mit einer hohen Bleibewahrscheinlichkeit, mit einer guten beruflichen oder schulischen Vorbildung, sowie an Unternehmen, die Flüchtlinge beschäftigen wollten. In der Projektlaufzeit konnten von den rund 1.295 Teilnehmenden des Projekts etwa 30 Prozent eine Beschäftigung, eine Ausbildung, eine Einstiegsqualifizierung oder ein Studium aufnehmen.

Konzept

Das Projekt teilte sich in zwei Stufen auf: Zunächst absolvierten die Teilnehmenden einen zweimonatigen Sprachkurs. Daran schloss sich ein berufsbezogener Integrationskurs an, der neben der Vertiefung der Sprachkenntnisse darauf abzielte, durch Praktika und Arbeitserprobungen die Eingliederung in den Arbeitsmarkt zu erleichtern. Parallel dazu fanden Kompetenzüberprüfungen statt, auf deren Basis Kompetenzprofile der Teilnehmenden erstellt wurden. Während des gesamten Projekts standen den Projektteilnehmenden sogenannte Coaches als Ansprechpartner zur Verfügung, die ihnen praktische Hilfestellungen gaben.

Rund 940 Unternehmen haben im Rahmen des Projekts IdA 1.000 Praktikumsplätze angeboten. Insgesamt absolvierten die Teilnehmenden 1.175 Praktika, überwiegend in den Bereichen Gesundheit und Soziales, Metall und Elektro, Bau, Handel, Hotel und Gastronomie, Landwirtschaft und Ernährung, KFZ-Handel und Instandhaltung sowie Dienstleistungen. Der Großteil der Teilnehmenden nahm analog zu den Vermittlungen in Praktika eine Beschäftigung in den Branchen Dienstleistungen, Metall- und Elektro, Landwirtschaft und Ernährung, Hotel- und Gastronomie sowie Bau und Handel auf.

Nutzen

Das Projekt war branchenübergreifend angelegt.

Für Unternehmen war eine Mitwirkung etwa in folgender Weise möglich:

− Betriebsbesichtigungen für die Teilnehmenden anbieten
− Besuch der Werkstätten während des Vorbereitungskurses und Vorstellen des Unternehmens bei den Teilnehmenden
− Bereitstellen von Praktikumsplätzen für die Teilnehmende
− kontinuierliche Betreuung der Teilnehmenden während der Praktikumsphase durch Coaches
Unternehmen wurde mit dem Projekt Unterstützung bei der Suche nach potenziellen Beschäftigten geboten. Die Beteiligung daran war für die Unternehmen kostenfrei.

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