Ein Vater bastelt mit seiner Tochter.
Zwei Mädchen sitzen auf einer Bank und machen sich Notizen.
Schülerinnen und Schüler löten eine Halbleiterplatine.
Lernende Schülerinnen und Schüler in einer Bibliothek.
Weiterbildung Team. Personen die sich abklatschen und motivieren.

IdA BayernTurbo 2.1

Asylbewerberinnen und -bewerber sowie junge Flüchtlinge mit guter Vorbildung und Bleibeperspektive wurden auf eine betriebliche Ausbildung, Einstiegsqualifizierung oder Beschäftigungsaufnahme vorbereitet

Projektlaufzeit: 2017 – 2018

Zielsetzung

IdA BayernTurbo 2.1 baute auf den Erfahrungen des Modellprojekts IdA BayernTurbo auf.

Es bereitete junge Flüchtlinge und Asylbewerberinnen bzw. -bewerber mit guter Vorbildung und Bleibeperspektive innerhalb von sechs Monaten auf eine betriebliche Ausbildung, alternativ auf eine Einstiegsqualifizierung oder Beschäftigung und damit gezielt auf die Anforderungen im Beruf vor.

Bei Ausbildungs- oder Beschäftigungsaufnahme beziehungsweise während der Einstiegsqualifizierung wurden die teilnehmenden Jugendlichen und jungen Erwachsenen sozialpädagogisch begleitet.

Konzept

Zielgruppe von IdA BayernTurbo 2.1 waren junge Asylbewerberinnen und Asylbewerber mit Bleibeperspektive sowie anerkannte oder geduldete Flüchtlinge im Alter von 16 bis 27 Jahren, sofern sie aufgrund ausreichender Vorbildung und vorhandener Sprachkompetenz für eine Ausbildung in Frage kamen und die allgemeine Schulpflicht erfüllt hatten.

IdA BayernTurbo 2.1 unterstützte die jugendlichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie die jungen Erwachsenen bei ihrer Integration in Bayern. Zu den Projektinhalten gehörten Sprachförderung, Kompetenzfeststellung, Berufsorientierung, Qualifizierung, Bewerbungstraining, Praktika und sozialpädagogische Begleitung.

Das Projekt wurde in folgenden bayerischen Städten durchgeführt:

Es standen insgesamt 80 Plätze zur Verfügung.

Nutzen

Durch die Projektteilnahme erhielten bayerische Unternehmen die Chance, sorgfältig ausgewählte und motivierte Auszubildende zu gewinnen, deren fachliche und überfachliche Kompetenzen mit den Anforderungen des gewählten Berufs übereinstimmten.

In der Projektlaufzeit fand eine berufsbezogene Sprachförderung statt und die jungen Menschen mit Fluchthintergrund wurden gezielt auf die Berufsschule und die betriebliche Ausbildung vorbereitet. Von einer hohen Bindung der Auszubildenden an das Ausbildungsunternehmen war auszugehen.

Die beteiligten Unternehmen und die Projektteilnehmerinnen und -teilnehmer wurden auch nach Ausbildungsaufnahme, Erstqualifizierung oder Beschäftigungsaufnahme kontinuierlich begleitet.

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