Ein Vater bastelt mit seiner Tochter.
Zwei Mädchen sitzen auf einer Bank und machen sich Notizen.
Schülerinnen und Schüler löten eine Halbleiterplatine.
Lernende Schülerinnen und Schüler in einer Bibliothek.
Weiterbildung Team. Personen die sich abklatschen und motivieren.

power(me)

Jugendliche durch passgenaue Information und Testung in Ausbildung bringen

Projektdauer: 2011 – 2016

Zielsetzung

power(me) gab Jugendlichen, die wegen zu geringer schulischer Leistungen und/oder unzureichender sozialer Kompetenzen üblicherweise keine Ausbildung in der Metall- und Elektroindustrie aufnehmen konnten, die Chance, in einem bayme vbm Mitgliedsbetriebs ausgebildet zu werden. Auszubildende und Ausbildungsunternehmen wurden während des gesamten Rekrutierungs- und Ausbildungsprozesses fachlich unterstützt.

Konzept

In enger Absprache mit Schulen und in Kooperation mit Betrieben und der Arbeitsagentur bzw. dem Jobcenter erhielten Jugendliche durch pädagogisch ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Einweisung in verschiedene Berufe der M+E-Branche. Sie konnten sich in berufstypischen Tätigkeiten versuchen, ihre Eignung für einen bestimmten Beruf testen und ihre Fähigkeiten in Werkstätten erproben. Diese fachpraktischen Übungseinheiten waren so konzipiert, dass eine Teilnahme ohne Vorkenntnisse möglich war. Nach Abschluss eines Ausbildungsvertrags mit einem bayme vbm Unternehmen wurden die Jugendlichen über die Ausbildungsdauer hinweg begleitet und gezielt gefördert. Dadurch stieg die Wahrscheinlichkeit, dass auch Jugendliche mit schwächeren schulischen Leistungen ihre Ausbildung erfolgreich abschließen. Zielgruppenspezifische Coachings und Seminare unterstützten die Ausbildungsbetriebe bei Schwierigkeiten im Umgang mit den Auszubildenden. Die kontinuierliche Betreuung sollte auch dazu beitragen, die Abbrecherquoten zu senken und eine anschließende Übernahme in Beschäftigung zu fördern.

Nutzen

power(me) eröffnete Jugendlichen durch die Vermittlung eines M+E-Ausbildungsplatzes konkrete berufliche Perspektiven und half bei der Orientierung in der Arbeitswelt. Ein persönlicher Kompetenzpass legte Stärken und Potenziale offen und stärkte das Selbstvertrauen der Jugendlichen. Während der Ausbildungszeit in einem bayme vbm Unternehmen stand ihnen ein persönlicher Coach zur Seite. Die Unternehmen profitierten von den Serviceleistungen des Programms, das ihnen eine höhere Zahl an Bewerberinnen und Bewerbern zuführte. Auch die Betriebe konnten auf durchgängige professionelle Begleitung zählen, die sich auf den fachlichen, pädagogischen und sozialpädagogischen Bereich erstreckte. Dadurch wurde das Abbruchsrisiko in der Ausbildung deutlich reduziert.

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