In enger Absprache mit Schulen und in Kooperation mit Betrieben und der Arbeitsagentur bzw. dem Jobcenter erhielten Jugendliche durch pädagogisch ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Einweisung in verschiedene Berufe der M+E-Branche. Sie konnten sich in berufstypischen Tätigkeiten versuchen, ihre Eignung für einen bestimmten Beruf testen und ihre Fähigkeiten in Werkstätten erproben. Diese fachpraktischen Übungseinheiten waren so konzipiert, dass eine Teilnahme ohne Vorkenntnisse möglich war. Nach Abschluss eines Ausbildungsvertrags mit einem bayme vbm Unternehmen wurden die Jugendlichen über die Ausbildungsdauer hinweg begleitet und gezielt gefördert. Dadurch stieg die Wahrscheinlichkeit, dass auch Jugendliche mit schwächeren schulischen Leistungen ihre Ausbildung erfolgreich abschließen. Zielgruppenspezifische Coachings und Seminare unterstützten die Ausbildungsbetriebe bei Schwierigkeiten im Umgang mit den Auszubildenden. Die kontinuierliche Betreuung sollte auch dazu beitragen, die Abbrecherquoten zu senken und eine anschließende Übernahme in Beschäftigung zu fördern.