Die in vielen Maßnahmen und Projekten während der Lockdown-Phasen der Corona-Pandemie umgesetzte Verlagerung von Präsenzangeboten in den Online-Bereich sollte erstmalig erfolgreich im Berufsorientierungsprozess für Schülerinnen und Schüler in einem hybriden Ansatz erprobt werden.
Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 7 bayerischer Mittelschulen durchliefen in 15 Monaten eine hybride Berufsorientierungsmaßnahme, bei der neben Präsenz-Phasen auch reine Online-Phasen zum Einsatz kamen. Motto war: „Die gute und richtige Mischung macht den Unterschied!“
Im Rahmen von scout(me) war eine Potenzialanalyse vorgesehen. Die Jugendlichen absolvierten zudem eine ausführliche Berufsfelderkundung, entdeckten ihre Interessen und Eignungen in den Berufsfeldern und erprobten diese in einer Praxiswoche. Darüber hinaus bauten die Teilnehmenden schrittweise unter Anleitung über alle Module hinweg ihren eigenen MeBot, einen steuerbaren Mini-Roboter. Dadurch erhielten sie einen Einblick in die Grundlagen der Robotik, das Löten und die Programmierung und bauten ihre Digital- und Medienkompetenzen aus.
scout(me) ebnete einen neuen, innovativen und hybriden Weg in der beruflichen Orientierung und wurde auch begleitend evaluiert.
Das Projekt wurde in Augsburg durchgeführt.