Oft scheitert eine Beschäftigung von Menschen mit Behinderung nicht allein aufgrund des Handicaps. Um diese Menschen in den Arbeitsmarkt zu integrieren, wurde eine sozialraumorientierte Integration der Teilnehmenden angestrebt. Dabei wurden neben der Qualifikation auch die persönliche Situation und mögliche Mobilitätseinschränkungen betrachtet und Lösungen erarbeitet, wie eine nachhaltige Teilhabe am Arbeitsleben gelingen konnte.
Unternehmen, die Menschen mit einer (Schwer-)Behinderung beschäftigen mochten, stand ein Case-Manager als fester Ansprechpartner zu Seite. Der Case-Manger beantwortete Fragen zu einer Beschäftigung von Menschen mit Behinderung und zeigte Möglichkeiten zur Integration in den Betrieb. Er begleitete Unternehmen und die neuen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auch während der ersten Monate einer Beschäftigung und half beiden Seiten, die Herausforderungen der (Wieder-)Eingliederung erfolgreich zu meistern.
In der Nachbetreuung spielte neben dem Case-Manager die Netzwerkarbeit eine zentrale Rolle. Die für den Eingliederungserfolg relevanten Kontakte wurden gestärkt und weiter ausgebaut, so dass Projektteilnehmende diese selbstständig nutzen konnten.
Das Modellprojekt war Teil der Initiative „Fachkräftesicherung FKS+“, die die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. gemeinsam mit der Bayerischen Staatsregierung ins Leben gerufen hat.
Es wurde an den Standorten Aschaffenburg, Nürnberg, Amberg, Cham, Schwandorf, Ansbach, Weißenburg und Roth durchgeführt.