Im Rahmen eines Wettbewerbs wurden 13 Projekte aus bayerischen Universitäten und Hochschulen ausgewählt, sich an dem Projekt „Erfolgreicher MINT-Abschluss an bayerischen Hochschulen“ zu beteiligen. Sie erhielten für die Dauer von drei Jahren finanzielle und fachliche Unterstützung zur Umsetzung von Konzepten, die ausgehend von hochschulspezifischen, aber auch fach- und hochschulübergreifenden Ursachen Lösungswege zur Verhinderung des Studienabbruchs in MINT-Fächern aufzeigten. Prämissen bei der Projektumsetzung waren die strukturelle Verankerung der Maßnahmen, die Anbindung an weitere Vorhaben mit der gleichen Zielsetzung und die Implementierung geeigneter Evaluationsstrukturen. Besonderes Augenmerk galt der Studieneingangsphase, in der mit Brückenkursen, Tutorien in Grundlagenfächern, Prüfungs-Monitoring oder Peer-Mentoring erste Erfolge erzielt werden konnten. Eine Herausforderung bestand darin, flankierende Beratungs- und Lernangebote zu entwerfen, um auch Studierende zu unterstützen, die aufgrund negativer Studienerfahrungen zum Studienabbruch tendierten. Die geförderten Hochschulen setzten neben bewährten Angeboten verstärkt auf eine innovative MINT-Didaktik, die Lerngewohnheiten und Ansprüche der heutigen Studierenden-Generation berücksichtigte (E-Learning, Blended Learning, Just-in-time-Teaching, Peer Mentoring). Während der Projektlaufzeit fanden regelmäßige Austauschtreffen der Projektverantwortlichen statt. Jedes Netzwerktreffen hatte einen thematischen Schwerpunkt, zu dem auch externe Experten referierten.