Die Eliteförderung des Elitenetzwerks besteht aus fünf aufeinander abgestimmten Säulen:
Max Weber-Programm
Das Programm zielt auf eine fachliche und persönlichkeitsbildende Förderung der Studierenden. Neben einer Bildungspauschale und einer finanziellen Förderung für Auslandsaufenthalte umfasst es Veranstaltungen zur fachlichen Vertiefung und zum interdisziplinären Austausch sowie Soft Skills-Seminare.
Elitestudiengänge
Die Elitestudiengänge des Elitenetzwerks Bayern bieten besonders motivierten und leistungsfähigen Studierenden hervorragende Bedingungen. Das Netzwerk deckt die Wissenschaftsbereiche Geistes- und Sozialwissenschaften, Naturwissenschaften, Ingenieurwissenschaften, Informatik und Lebenswissenschaften ab. Es ermöglicht durch seine intensive fachliche Betreuung einen frühen Einstieg in die Forschung bzw. die praxisnahe Vorbereitung auf Führungspositionen in der Wirtschaft.
Marianne-Plehn-Programm
Das Programm unterstützt besonders talentierte Doktorandinnen und Doktoranden während ihrer Promotion. Während ihres Promotionsstipendiums der Studienstiftung des deutschen Volkes erhalten diese zusätzlich eine innerhalb Bayerns frei wählbare, vom Elitenetzwerk Bayern finanzierte Viertelstelle an einer Hochschule. Die Förderung beinhaltet außerdem ein ideelles Zusatzprogramm in Kooperation mit bayerischen Wissenschaftseinrichtungen.
Internationale Doktorandenkollegs
Die Kollegs wenden sich mit einem anspruchsvollen Studien- und Forschungsprogramm und einer intensiven Betreuung an herausragende junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Das Elitenetzwerk Bayern fördert die Doktorandinnen und Doktoranden zusätzlich über eine Anstellung an ihrer Universität.
Internationale Nachwuchsforschungsgruppen
Mit der Etablierung der Internationalen Nachwuchsforschungsgruppen bietet das Elitenetzwerk Bayern wissenschaftlich hervorragend ausgebildeten Nachwuchskräften aus verschiedenen Ländern attraktive Karriereperspektiven an bayerischen Universitäten. Die Adressatinnen und Adressaten werden in die strukturellen Förderlinien „Elitestudiengänge“ und „Doktorandenkollegs“ integriert. Letztere erweitern bzw. ergänzen so ihr jeweiliges Angebot, während der Nachwuchsforschergruppe eine Einbindung in ein für sie wissenschaftlich besonders attraktives Umfeld ermöglicht wird.